FIS Sommer Grand Prix Zakopane 18.08.2019

18.08.2019

D.Kubacki - K.Stoch - Y.Sato

© www.berkutschi.com 

Kamil Stoch in Zakopane vor Kubacki

DSV-Adler ohne Chance auf das Podest

Stephan Leyhe nicht nach Hakuba

Das wollten die Polen zur Begeisterung ihrer heimischen Fans dann aber doch nicht auf sich sitzen lassen! Einen Tag nach der Teamniederlage gegen Japan landeten Kamil Stoch (137,5+132,5/250,8) und Weltmeister Dawid Kubacki (138+134,5/250,1) nach einer Aufholjagd beim Sommer-Grand Prix auf der Heimschanze in Zakopane einen polnischen Doppelsieg vor Japans Senkrechtstartern Yukiya Sato (145+131/249,4) und Noaki Nakamura (133+134/245,3) sowie dem Schweizer Qualifikationssieger Kilian Peier (133+132/241,8). Sato hatte nach dem ersten Durchgang mit seinen wieder 145 m souverän geführt.

Nach ihrem vierten Platz mit der Mannschaft am Vortag waren für die DSV-Adler die Podestplätze diesmal weit entfernt. Karl Geiger, schon am Samstag als Dritter bester in der inoffiziellen Einzelwertung, landete auf Rang 13 mit 229 + 126,5 m sowie 221,7 Punkte. Der Oberstdorfer verteidigte aber immerhin seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung mit 192 Punkten vor Timi Zajc (236), der Platz sieben belegte. Noch nicht so richtig Fuß gefasst im Sommer-Grand Prix hat Stephan Leyhe. Der Willinger ist mit 33 Punkten auf Platz 32 zu finden. „Heute war es von den Bedingungen her schwieriger als an den beiden ersten Tagen“, kommentierte der Team-Weltmeister das Wochenende. „Das ein oder andere klappt schon wieder ganz gut, an anderen Sachen muss ich noch weiter arbeiten“, sagte der 26-Jährige. Seine beiden besten Sprünge zeigte er mit 133 und 131 m im Team.  Deshalb geht es am kommenden Wochenende auch nicht nach Hakuba, sondern ist Training angesetzt.

Auch die anderen Schützlinge von Bundestrainer Stefan Horngacher blieben in Abwesenheit von Weltmeister Markus Eisenbichler hinter den Erwartungen zurück. Richard Freitag (126+117,5/195,7 auf Platz 25, der Willinger Upland-Adler Stephan Leyhe (126+115/187,2) oder Constantin Schmid (123+1125,5/182,5) haderten mit dem Wind und trösteten sich dabei nicht nur mit Peter Prevc. Der einstige slowenische Überflieger kam nur auf Platz 3o, während der im Teamwettbewerb so starke Schuster-Schützling Gregor Schlierenzauer (37.) gar das Finale der besten 30 verfehlte. Allerdings beklagte sich der Weltcup-Rekordhalter darüber, im ersten Durchgang unter fragwürdigen Bedingungen zum Sprung freigegeben worden zu sein und dass ihm so keine Chance auf eine konkurrenzfähige Weite geblieben war. Clemens Leitner (16.) war bester Austria-Adler noch vor Stefan Kraft (19.).      

Beim Sommer-Grand-Prix-Finale der Skispringerinnen in Frenstat gewann Nikar Krizar (249,7)  die Tageswertung vor Juliane Seyfarth (242,8)  und ihrer slowenischen Landsfrau Ursa Bogatey (239,3). Die Gesamtwertung ging punktgleich an Sara Takanashi und Kriznar (je 200) vor Seyfarth (1729.


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