FIS Sommer Grand Prix Hinterzarten 29.07.2017

29.07.2017

S.Leyhe - D.Kubacki - P.Zyla
©www.sc-willingen.de

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Stephan Leyhe feiert bei Kubacki-Sieg Rang zwei in Hinterzarten
Überragende Polen beim Sommer Grand Prix im Schwarzwald

Nach seinem Sieg in der Qualifikation beim Sommer Grand Prix in Hinterzarten hat Stephan Leyhe vom Ski-Club Willingen im Wettkampf ein weiteres Glanzlicht hinzugefügt. Hinter dem überragenden Sieger Dawid Kubacki (105+104,5 Meter/283,3 Punkte) sprang der 25-jährige Schwalefelder mit 102,5 und 103,5 Metern und 271,4 Punkten als Zweiter auf das Podest. Der Weitenjäger aus dem Upland verhinderte somit auf seiner Trainingsschanze den kompletten Erfolg der Polen, die mit Piotr Zyla (102,5+103,5/268,8) und Maciej Kot (102+101,5/267,6) auch die Ränge drei und vier belegten. Den polnischen Triumphzug in Hinterzarten perfekt machten Stefan Hula (7.), Jakub Wolny (9.) und Kamil Stoch (10.).

Stephan Leyhe der überragende DSV-Akteur

Unter den Augen seines Vaters Volker, von Freundin Jacqueline und SCW-Präsident und Weltcup OK-Chef Jürgen Hensel blieb Stephan Leyhe im Finale cool. Nervenstark setzte der „Upland-Adler“ bei 103,5 Metern sauber den Telemark und blieb danach im Jubel wie immer zurückhaltend. Dennoch war ihm die große Freude bei der Siegerehrung anzusehen. Ein weiterer Top-Platz in der Karriere von Stephan Leyhe, dem DSV-Präsident Dr. Franz Steinle bei der Siegerehrung gratulierte. „Ich bin sehr zufrieden mit meinem zweiten Platz, es ist mein erstes Podium auf meiner Trainingsschanze“, kommentierte ein überglücklicher Stephan Leyhe diesen großen Erfolg im Interview mit FIS-Pressechef Horst Nilgen nach dem Wettkampf. „Dawid war heute einfach nicht zu schlagen“, zollte er dem verdienten Sieger seinen Respekt. „Gestern war er es, heute definitiv nicht. Zweiter zu werden, ist ein herausragendes Resultat für mich. Meine Sprünge sind gut, auch wenn ich noch kleine Fehler mache. Mein Ziel ist es, bei den besten Athleten der Welt dabei zu sein, die Tür ist offen, und ich muss diesen nächsten Schritt machen.“ Als FIS-Kampfrichterin machte Angelika Göbel vom SC Willingen unter den internationalen Sprungrichtern einen guten Job bei der tollen Veranstaltung, die für die vielen Fans an der Adlerschanze ein echtes Highlight war. Vor der Rückreise ins waldeckische Upland am frühen Sonntagmorgen konnte die Willinger Delegation im Hochschwarzwald die fantastische Leistung von Stephan Leyhe an diesem Wochenende noch ausgelassen feiern.

Die weiteren deutschen Starter kamen allesamt unter die besten 30. Leyhes Trainingspartner Andreas Wank (100,5+101/264,2) wurde guter Achter, Karl Geiger (99,5+103,5/259,6), Markus Eisenbichler (98+101/251,1) und Richard Freitag (101,5+100/248,7) belegten in Abwesenheit des wegen Knieproblemen pausierenden deutschen Vorjahressiegers Andreas Wellinger die Ränge 12, 15 und 16. Auch in der Gesamt-Wertung des Sommer Grand Prix mischen die Deutschen vorne mit. Hinter Doppel-Sieger Dawid Kubacki, der in seiner Heimat Wisla und in Hinterzarten im Sommer Grand Prix bislang eine Klasse für sich war, und dessen Landsmann Maciej Kot rangieren Stephan Leyhe und Karl Geiger auf den hervorragenden Plätzen drei und vier.

Michelle Göbel vom SC Willingen Siebte beim FIS Youth Cup
 
Neben Quali-Sommer Grand Prix-Sieger Stephan Leyhe war mit Michelle Göbel vom Ski-Club Willingen eine weitere Sportlerin in Hinterzarten  am Start. Auf der 70 Meter-Schanze im ehrwürdigen Adler-Skistadion belegte die Schülerin der Uplandschule im FIS Youth Cup einen guten siebten Platz. Mit 66,5 und 65 Metern kam die Skispringerin von SCW-Vereinstrainer Jörg Pietschmann im Schwarzwald auf 199,3 Punkte. Der Sieg ging an die Österreicherin Lisa Hirner (221,2 Punkte), die sich vor ihre Teamkollegin Julia Mühlbacher (215,0) und der Oberstdorferin Amelie Thannheimer (206,2) behauptete. In dem internationalen Wettbewerb vertrat FIS-Kampfrichterin Angelika Göbel die deutschen Farben, die damit auch ihre Nichte Michelle zu bewerten hatte. Auch Michelle Göbels Eltern Bettina und Heiner sind in Hinterzarten mit von der Partie, um die talentierte Tochter zu unterstützen. Den Wettbewerb bei den Jungen gewann der Slowene Rok Masle mit 74 und 76 Metern (248,5 Punkte).

Dieter Schütz - Weltcup-Pressechef 
 

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