FIS Skisprung Weltcup Zakopane 20.01.2019

20.01.2019

R.Johansson - S.Kraft - Y.Sato
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Kraft mit 13. Sieg in Richtung Heim-WM
Leyhe mit Zajc und Kobayashi Siebter
DSV-Adler nach Teamsieg weit zurück
 
„Siebter Platz ist okay. Damit bin ich zufrieden. Mit dem zweiten Sprung nicht ganz“. Stephan Leyhe belegte beim Einzelspringen in Zakopane am Tag nach dem Teamsieg der DSV-Adler mit dem schweren Sturz von David Siegel Platz sieben – ex aequo  mit dem Slowenen Timi Zajc und Japans Vierschanzentourneesieger Ryoyu Kobayashi (alle 268,5 Punkte). Der Upland-Adler war wieder bester Deutscher, an einem Tag, an dem sich Karl Geiger (24.), Richard Freitag (25.) und Markus Eisenbichler (26.) im Dreierpack mit hinteren Plätzen begnügen mussten und allein Constantin Schmid (15.) sich Hoffnung auf die Junioren-WM in Lahti machen darf. Im Gesamt-Weltcup blieb Leyhe mit 505 Punkten ebenso Sechster wie in der Preisgeldliste.
 
Österreichs Stefan Kraft (278,3) beendete mit seinem 13. Weltcupsieg eine lange österreichische Negativserie und kommt rechtzeitig vor der Heim-WM in Seefeld in Form, unterstützt von Daniel Huber auf Platz sechs nach Rang zwei der ÖSV-Adler hauchdünn hinter Deutschland mit Leyhe als Schlussspringer am Vortag im Mannschaftswettbewerb. Die Podestplätze gingen an Robert Johansson (275,7) aus Norwegen und Yukiya Sato (273,3) aus Japan. Auch für Leyhe hätte es mit einem ähnlichen tollen 137-m-Flug wie am Vortag, als er 0,1 Punkte gegen Kraft zum Sieg rettete, in Reichweite gelegen.
 
Nicht nur die deutschen Skispringer zeigten Licht und Schatten. Auch die Polen haben Sorgen.  Dawid Kubacki war auf Platz zwölf der beste beim Heim-Weltcup, Kamil Stoch erreichte nicht einmal das Finale der besten 30. Nächste Station ist Sapporo in Fernost, wo Severin Freund an diesem Wochenende in drei Wettbewerben einen fünften Platz errang, aber noch nicht wieder in das Weltcupteam gesprungen sein dürfte. David Siegel flog am Sonntag früh nach München zu einer MRT-Untersuchung.
 
Die Willinger „Free Willis“ Jürgen Hensel, Volker Leyhe und Andi Rohn kehren zufrieden ins Waldecker Upland zurück, immerhin mit dem zweiten Weltcupsieg ihres Aushängeschildes Stephan Leyhe in einem Teamwettbewerb, der auch für das Willinger Wochenende auf der Mühlenkopfschanze hoffen lässt. Dort ging die Schneeproduktion bei Minustemperaturen kräftig weiter und stimmt so hoffnungsvoll wie der Kartenvorverkauf mit ständig steigendem Interesse an „Willingen/5“ und dem letzten Teamspringen vor der WM in Seefeld. Vor zwei Jahren stand damals auf Platz zwei mit den DSV-Adlern erstmals einn Wilinger Skispringer am Mühlenkopf auf dem Weltcup-Podest.

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