FIS Skisprung Weltcup Titisee-Neustadt 09.12.2017

09.12.2017

Die Sieger 
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Norwegen in Titisee-Neustadt im Team vorn
DSV-Quartett hinter Polen auf dem dritten Platz
 
Nach den Mannschaftserfolgen in Wisla und Ruka haben die Norweger in der Besetzung Robert Johansson (134,5+137,5m), Daniel Andre Tande (139,5+139,5), Anders Fannemel (133,5+141,5) und Johann Andre Forfang (133+129,5) mit 1.083,6 Punkten auch in Titisee-Neustadt zum dritten Mal in Folge gewonnen. Im Finale wurde es aber nochmal ganz knapp, da die Polen (1.082,8 Punkte) mit Piotr Zyla (133,5+134,5), Maciej Kot (128,5+137), Dawid Kubacki (141,5+136,5) und dem letzten Sprung von Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch (142,5+135,5) bis auf hauchdünne 0,8 Punkte herankamen. Als Dritte sprang das DSV-Quartett in der Aufstellung Markus Eisenbichler (134,5+128), Karl Geiger (123+129,5), Andreas Wellinger (139,5+141) und Richard Freitag (134,5+143,5) vor heimischem Publikum mit 1.054,7 Punkten aufs Podest. Freitag zeigte im Finaldurchgang mit seinen 143,5 m die Top-Weite des Tages und zählt damit als Weltcup-Gesamtführender wie der in dieser Wertung zweitplatzierte Wellinger zu den Favoriten auf den Sieg im Einzel-Weltcup. Um 16 Uhr geht es am morgigen Sonntag auf der Hochfirstschanze los (live im ERSTEN und auf EUROPSPORT). Auf den vierten Platz kam Slowenien (1.011,5 Punkte) mit Peter Prevc knapp vor Österreich (1.010,9) mit dem Comeback von Gregor Schlierenzauer nach mehreren schweren Verletzungen. Auf den weiteren Plätzen im Hochschwarzwald landeten Japan (6.), Finnland (7.) und die Schweiz (8.). Bundestrainer Werner Schuster war im ERSTEN mit Rang drei am Ende zufrieden: „Wir haben ein gutes Niveau in der Mannschaft, aber wir sind nicht so geschlossen aufgetreten wie zuletzt. Wir freuen uns, dass wir Dritter geworden sind. Glückwunsch an Norwegen und Polen.“
 
Beim Einzel-Weltcup morgen hofft auch der heute im Team nicht nominierte Stephan Leyhe vom Ski-Club Willingen nach einer sehr guten Vorstellung in der Qualifikation auf einen Top-Platz. Wenn dem 25-jährigen Schwalefelder mit der Unterstützung vieler Vereinskollegen vom SCW an der Hochfirstschanze im Rücken zwei gute Sprünge gelingen, scheint wie schon in Wisla und Ruka beim Saisonstart ein weiterer Top Ten-Rang  im Bereich der Möglichkeiten. Der Upländer Weitenjäger geht die Konkurrenz mit viel Selbstvertrauen an.
 
Norweger Forfang gewinnt Quali in Titisee-Neustadt
Richard Freitag Dritter – Stephan Leyhe auf Platz elf
 
Nachdem die Qualifikation für den FIS Einzel-Weltcup am morgigen Sonntag (16 Uhr live im ERSTEN und auf EUROSPORT) gestern auf der Hochfirstschanze (HS 142) in Titisee-Neustadt windbedingt abgesagt werden musste, ging sie heute vor dem Team-Weltcup über die Bühne. Bei wechselnden Winden setzte sich der Norweger Johann Andre Forfang mit dem weitesten Sprung auf 140 m und 141,8 Punkten an die Spitze. Zweiter wurde der polnische Sommer Grand Prix-Champion Dawid Kubacki (139 m/140,3 Punkte). Auf den dritten Platz kam mit Richard Freitag (136,5m/138,7) der beste DSV-Starter. Mit fünf Springern unter den Top 8 präsentierten sich die Polen um Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch (5.) bärenstark und sind damit auch großer Favorit auf den Sieg beim Team-Weltcup. Andreas Wellinger (132,5m/127,5) wurde Neunter.
 
Stephan Leyhe vom Ski-Club Willingen zeigte trotz Rückenwindbedingungen vor den Augen der vielen Vereinskollegen vom SCW im Hochschwarzwald einen sehr guten Versuch. Der 25-jährige Schwalefelder landete bei 130 m und belegte mit 127,3 Punkten als drittbester deutscher Teilnehmer Platz elf in der Quali. „Heute haben mir die SCW-Fans Flügel verliehen“, war Stephan Leyhe mit seiner Leistung sehr zufrieden, um gleich nach vorn zu blicken. „Morgen ist ein neuer Wettkampftag, es gilt weiter an meinen Sprüngen zu arbeiten, damit sie noch stabiler werden. Dann sollte wieder ein Top-Ergebnis rauskommen.“  
 
Auch die weiteren DSV-Adler Constantin Schmid (19.), Markus Eisenbichler (20.), Karl Geiger (23.) und Pius Paschke (50.) qualifizierten sich für den Wettkampf morgen. Für das Team-Springen hatte sich Bundestrainer Werner Schuster bereits gestern auf das deutsche Quartett mit Eisenbichler, Geiger, Wellinger und dem in der Weltcup-Gesamtführung in Front liegenden Freitag entschieden.
 
Dieter Schütz - Weltcup-Pressechef 

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