Deutsche Meisterschaft Skispringen Hinterzarten 14.07.2018

14.07.2018

Michelle Göbel
© Jan-Simon Schäfer/SCW

Nach erster DM-Medaille für einen Willinger Springer
Stephan Leyhe im Team auf dem sechsten Platz

Einen Tag nach der deutschen Vizemeisterschaft, der ersten DM-Medaille im Skispringen der Männer für den Ski-Club Willingen, landete Stephan Leyhe  (106,5+105)  mit dem Team des HSV/WSV (889,1) und Paul Winter (98,5+100 - Foto links) sowie Lennart Weigel (905+87,5) und Simon Spiewok (81+83)  aus dem Skigymnasium im Teamwettbewerb wieder auf dem sechsten Platz. Beim Sieg von Bayern II (1056,1) Karl Geiger, Max Goller, Philipp Raimund, Markus Eisenbichler) vor Bayern I (1042,6) mit Pius Paschke, Moritz Bär, Constantin Schmid, Andreas Wellinger) war nur Eisenbichler (109+110) besser als der Willinger Olympia-Zweite mit dem Team, der seine gute Form zu Beginn der Sommersaison unterstrich. Baden-Württemberg (1034,6) mit Andras Wank, Dominik Mayländer, Luca Roth und dem neuen deutschen Meister David Siegel auf Platz drei holten Bronze vor Sachsen I (991,1) und Baden-Württemberg II (944,7).

„Ich bin ganz zufrieden, obwohl beim ein oder anderen Sprung noch Luft nach oben war“, meinte Stephan Leyhe (Foto), dessen Vater Volker das Geschehen an der Schanze verfolgte und seinem Filius den Rücken stärkte. Am Vortag hatte Stephan die erste DM Medaille für die Herren des SCW gewonnen. Bei den Damen war die Willinger Anna Häfele schon einmal Deutsche Meisterin und auch Jenna Mohr stand auf dem Treppchen. Stützpunkttrainer Heinz Koch sah bei seinen Schützlingen Winter, Weigel, Spiewok und Kühnel noch deutliche Schwächen zu Saisonbeginn.  „Mehr als Platz sechs war nicht drin.“

Der Teamtitel bei den Damen ging an Sachsen I (Pauline Hessler/Juliane Seyfarth) 523,8 vor Bayern I (Gianina Ernst/Katharina Althaus) 485,1 und Baden-Württemberg (Ramona Straub/Carina Vogt) 476,5. In Hinterzarten war die komplette DSV-Elite am Start.

Die Titelkämpfe fanden erstmals zu Beginn der Saison statt, nachdem alle anderen Termine im Herbst durch internationale Wettbewerbe belegt waren. Severin Freund ist auf die Schanze zurückgekehrt, wird jedoch frühestens im September in den Wettkampfbetrieb einsteigen. Als nächstes steht der Sommer-Grand-Prix an, den der DSV unterschiedlich besetzen wird. Andreas Wellinger fehlt wegen seiner US-Reise mit dem FC Bayern beispielsweise in Hinterzarten, wo Stephan Leyhe im Vorjahr erstmals auf dem Treppchen stand.

Nach den ersten Lehrgängen der DSV-Kader kamen einige, wie Markus Eisenbichler, direkt aus der Berufsausbildung in den Schwarzwald und stellen erst jetzt wieder das Skispringen in den Mittelpunkt. Höhepunkt des nacholympischen Winters werden die Weltmeisterschaften in Seefeld sein, neben der Vierschanzentournee, Willingen/5 und der Raw Air-Tour.

Dickes Lob für Michelle Göbel
Achter Platz bei Junioren-DM

Michelle Göbel war zusammen mit der Winterbergerin Jolina Moczarski (12.) die jüngste Teilnehmerim im Feld der Juniorinnen-Entscheidung bei den Deutschen Meisterschaften in Hinterzarten. Mit 58 und 57 m und der Note 158,9  belegte das Willinger Nachwuchstalent Platz acht. Obwohl es bei ihr nicht ganz optimal lief, durfte sie mit sich und der Welt zufrieden sein. „Sie hat wichtige Erfahrungen gesammelt“, meinte dann auch ihr Vater Heiner, der frühere Biathlet des SCW. Und Stützpunkttrainer Heinz Koch lobte: „Sie springt immer stabiler und lernt technisch schnell dazu.“Wer den erfahrenen Coach kennt, weiß, dass es sich dabei um ein dickes Lob handelt.

Mit Selina Freitag (210,5/67+70,5) von Nickelhütte Aue ging der Titel an die Schwester von Richard Freitag vor Alexandra Seifert (197,4/63,5+68,5) aus Klingenthal und Anna Ihle (197,1/64+69) aus Biberau. Hinter Josephin Laue (Rotenburg) und Anna Jäkle (Schonach-Rohrhardsberg) war die wie Göbel zum DSV-Kader zählende Winterbergerin Marie Nähring (171,5/59+58,5)  auf Platz sechs beste Springerin  des Westdeutschen Skiverbandes.  Den hätte natürlich gern auch Michelle Göbel belegt, um bei der Siegerehrung dabei zu sein. Emily Schneider aus Rückershausen kam auf Rang neun.

Trainer Heinz Koch verwies insgesamt darauf, dass es noch sehr früh in der neuen Saison ist und nach dem Ausstieg von Sport2000 seine Aktiven neue Ski springen mussten. „Lennart Weigel und Corvin Kühnel haben noch Luft nach oben. Simon Spiewok als Vierter beim Deutschlandpokal war vom Ergebnis her ok, Stephan Leyhe und Paul Winter hatten bei diesen Titelkämpfen nicht immer die besten Windbedingungen.“


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