Club-News 21.03.2019

21.03.2019

Nadine Horchler
© SCW

Biathlon-Weltcup: Platz 49 für Nadine Horchler

Beim letzten Sprintwettkampf der Biathlonsaison 2018/19 ist Nadine Horchler vom SC Willingen auf Rang 49 gelaufen. Obwohl die 32-Jährige nur eine Scheibe verfehlte war eine vordere Platzierung nicht möglich. Teamkollegin Franziska Preuß hingegen musste sich am Donnerstag lediglich Anastasiya Kuzmina geschlagen geben (19:56,2 Minuten). Trotz einer Strafrunde war die Slowakin über die 7,5 Kilometer 21,2 Sekunden schneller unterwegs und sicherte sich mit diesem Erfolg auch die kleine Kristallkugel für den Sprint-Weltcup. Auf Rang drei lief die Tschechin Paulina Fialkova (0/+25,1). Verfolgungs-Weltmeisterin Denise Herrmann lief trotz zweier Strafrunden auf Platz fünf (+34,0). Karolin Horchler, die jüngere Schwester von Nadine, kam ebenfalls fehlerfrei durch die zwei Schießeinlagen, ließ aber viel Zeit liegen und kam auf Rang 20 (+1:20,1). Franziska Hildebrand wurde 25. (+1:26,8/1). Zwei Plätze dahinter beendete Laura Dahlmeier das Rennen (+1:28,9/2). Vanessa Hinz verpasst als 61. (+2:18,4/3) das Startrecht für die Verfolgung knapp. Wegen einer Sonderregelung beim Weltcup-Finale durften die DSV-Skijägerinnen mit gleich acht Athletinnen am Holmenkollen an der Start gehen - darunter war neben "Nachrückerin" Nadine Horchler auch noch Janina Hettich (+1:55,2/1), die auf Platz 44 kam - beide sind somit auch in der Verfolgung am Samstag dabei.

Kobayashi gewinnt Qualifikation vor Eisenbichler
Fünf DSV-Adler für das Finale in Planica qualifiziert

Japans Weltcup-Gesamtsieger Ryoyu Kobayashi und der Siegsdorfer Markus Eisenbichler waren die überragenden Skiflieger am ersten Tag des Weltcup-Finales in Planica. Fünf DSV-Adler überstanden  dabei die Ausscheidung zur Weitenjagd in Slowenien. Mit einem Flug auf 248 Meter sicherte sich Kobayashi den Sieg in der letzten Qualifikation der Saison. Der Willingen/5- und RAW AIR- Sieger kam auf der Letalnica-Skiflugschanze auf insgesamt 247,8 Punkte und setzte sich damit gegen den Siegsdorfer Markus Eisenbichler (248 m; 245 P.) und Sloweniens Newcomer Timi Zajc (239 m; 236 P.) durch.

„Eisei“ stellte seinen deutschen Rekord mit 248 m ein. Richard Freitag (220 m), Karl Geiger (225 m), Andreas Wellinger (219 m) und Constantin Schmid (234 m) sind im letzten Wettbewerb dabei. Nur Martin Hamann und Pius Paschke schieden aus.


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