Club-News 12.01.2019

12.01.2019

Nadine Horchler
© DSV

 

Nadine Horchler auf Rang 43 bei Verfolgung

Nach der Sprint-Pleite von Donnerstag haben die deutschen Biathletinnen am Samstag bei der Verfolgung beim Weltcup in Oberhof eine tolle Aufholjagd hingelegt – nur für Nadine Horchler vom Skiclub Willingen ging es leider nicht nach vorn. Die gebürtige Ottlarerin rutschte zwei Ränge nach hinten und wurde 43. „Ich hatte mir das anders vorgestellt und bin einfach unzufrieden. Es wäre mehr möglich gewesen, aber mit so vielen Fehlern kommt man eben nicht nach vorn“, sagte die 32-jährige Horchler und fügte an: „Das hätte anders aussehen müssen. Kein schöner Tag, aber der geht auch vorbei. Ich muss den Kopf wieder hoch nehmen und dann geht’s weiter.“ Die sonst so sichere Schützin ließ gleich fünf Scheiben schwarz und beendete den Wettkampf über zehn Kilometer mit einem Rückstand von 3:52,2 Minuten auf die erneute Siegerin Lisa Vittozzi. Die Italienerin musste zwei Mal in die Strafrunde und überquerte die Ziellinie nach 32:32,9 Minuten. Rang zwei ging an die Slowakin Anastasiya Kuzmina, die vier Scheiben verfehlte (+14,5). Dritte wurde die Französin Anais Chevalier (+27,9/5). Den größten Sprung nach vorn machte Franziska Preuß. Sie verbesserte sich gleich um 39 Plätze auf Rang sechs und war damit beste deutsche Skijägerin (+54,7/2). Auch Denise Herrmann (4) machte einen großen Sprung nach vorn. Sie war als 36. ins Rennen gegangen und wurde Neunte (+1:03,2/4). Karolin Horchler, die jüngere Schwester von Nadine, lief von Platz 34 auf Rang elf vor (+1:21,8/1). Franziska Hildebrand komplettierte als 24. (+2:22,6/3) den starken Auftritt der DSV-Damen. Am Sonntag geht es in Oberhof mit der Staffel weiter.

Michelle Göbel gewann Schüler-Cup in Hinterzarten

Michelle Göbel landete beim Schüler-Cup in Hinterzarten ihren nächsten Sieg. In der Schülerklasse S 15/ Jugend 16 kam sie auf 70 und 65,5 m und 216,6 Punkte, nachdem die Willingerin schon im Training und beim Pocket-Jump (69,5 m) überzeugt hatte. Zehn Punkte Vorsprung auf Cindy Haasch aus Ruhla und 34 auf die Winterbergerin Marie Nähring sprechen eine deutliche Sprache. Bei den Schülern kam Janne Puk beim Sieg des Winterbergers  Lukas Nellenschulte (235,5) mit 65 und 61,5 m auf Platz zehn, sein Wilinger Vereinskamerad (61,5+59,5) Robin Kloss auf Platz 17.

Thiele bleibt Willinger Weltcup treu

Dirk Thiele (Foto mit Jochen Behle) feierte am Samstag seinen 76. Geburtstag. Der Ski-Club Willingen gratulierte seinem Vereinsmitglied, der dem Kult-Weltcup auf der Mühlenkopfschanze weiter treu bleibt. Der Potsdamer TV-Kommentator und Skisprung-Experte kommt auch vom 15. bis 17. Februar zu „Willingen/5“ und wohnt wieder im DSV-Mannschaftshotel Hochsauerland 2010.

Paul Winter punktet in Zakopane

Der Willinger Skispringer Paul Winter (218,0) hat beim FIS-Cup auf der Großschanze in Zakopane gepunktet. Im ersten von zwei Wettbewerben lag er nach einem 124-m-Satz noch auf Rang 17, im zweiten fiel er nach 123,5 m auf Rang 23 zurück. Claudio Mörth und Maximilian Lienher sorgten für einen ÖSV-Doppelsieg, bester DSV-Adler war Dominik Mayländer auf Platz fünf. In der Gesamtwertung ist Winter mit 85 Zählern auf Platz 30 zu finden.

„Upland-Adler“ Leyhe hofft auf Werner Schuster 
Willinger warnt vor zu großen Erwartungen

Stephan Leyhe  hofft auf einen Verbleib von Bundestrainer Werner Schuster, der seinen zum Ende des Winters auslaufenden Vertrag mit dem Deutschen Skiverband noch nicht verlängert hat und inzwischen auch vom Österreichischen Ski-Verband umworben wird. „Es wäre sehr, sehr schade, weil er ein super Trainer ist. Er hat uns informiert, dass er und der DSV in konstruktiven Gesprächen sind“, sagte der Gesamtdritte der diesjährigen Vierschanzentournee aus Willingen in einem Interview des "Sportbuzzers" und betonte: „Ich vertraue ihm, wenn er mir etwas sagt und mir Tipps gibt“.

Schuster gilt als Förderer des 27-Jährigen „Upland-Adlers“, der sich bei der Traditionsveranstaltung nur dem japanischen Sieger Ryoyu Kobayashi und dem Zweiten Markus Eisenbichler geschlagen geben musste. Der 49 Jahre alte Kleinwalsertaler Schuster betreut die deutschen Skispringer seit März 2008 und hat derzeit noch einen Vertrag bis zum Saisonende im März. Auch aus familiären Gründen ist eine Rückkehr nach Österreich nicht auszuschließen, wo er am Skiinternat in Stams seine Arbeit begonnen hat und von dort freigestellt wurde. Als ÖSV-Sportdirektor wäre er nicht mehr so oft und weit auf Reisen unterwegs. Schuster will sich, so heißt es auch beim DSV, noch vor der WM in Seefeld und Innsbruck entscheiden.

Vor allem mit Blick auf die Titelkämpfe  vom 19. Februar bis 3. März warnte Leyhe, der unmittelbar vorher mit dem DSV-Team auch zum Triple nach Willingen kommen wird und beim Heimweltcup im Team und in den Einzelspringen auf der Mühlenkopfschanze punkten will,  vor überzogenen Erwartungen. „Die WM sei noch so weit weg - da will ich keine Prognosen stellen. Ich wäre schon zufrieden, wenn ich dann unter die Top 8 komme“, sagte der immer realistische Willinger, der sich mit seiner Entwicklung zufrieden zeigte.

„Ich war in der Vergangenheit eher der Zweite-Reihe-Springer, habe in dieser Saison aber einen großen Schritt nach vorn gemacht. Ich habe meine Zweifel beseitigt und die Bestätigung, dass ich es auf das Podium oder zumindest in die Nähe schaffen kann“, sagte Leyhe, der mit dem Team in PyeongChang Olympiasilber gewonnen hatte und in Korea in letzter Minute für Markus Eisenbichler in die Mannschaft gekommen war.

Seyfarth verpasste zweiten Weltcup-Sieg nur knapp

Juliane Seyfarth hat ihren zweiten Weltcupsieg hauchdünn verpasst. In Sapporo kam die 28-Jährige hinter der Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz auf Platz zwei, stand damit aber zum dritten Mal in ihrer Karriere auf dem Podium. Iraschko-Stolz kam auf 127,0 und 121,5 m, mit 200,4 Zählern lag sie einen halben Punkt vor Seyfarth (199,9). Dritte wurde Norwegens Olympiasiegerin Maren Lundby (196,2), die aufgrund von Rückenwind nach dem ersten Durchgang deutlich zurückgelegen hatte, ehe sie einen Frauen-Schanzenrekord von 135,0 m erzielte. Nach zuletzt drei Siegen in Serie flog Katharina Althaus als Vierte am Podest vorbei, führt aber mit 450 Punkten weiter den Gesamtweltcup klar vor Lundby (338) an. Seyfarth rückte mit 296 Punkten auf Platz drei vor. Ramona Straub kam am Samstag auf Rang sieben, Sotchi-Olympiasiegerin Carina Vogt auf Platz acht.


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