Club-News 08.06.2018

08.06.2018

Steffen Lingnau & Ben Mungenast
© SCW/Jan-Simon Schäfer

Auftakt der Mattenschanzentournee 2018

Während in Korbach zum letzten Mal auf dem diesjährigen Hessentag die mobile Schanze des SCW für jedermann geöffnet war, eröffneten die Nachwuchsskispringer auf den Lahntalschanzen in Rückershausen die 36. Nord-Westdeutsche Mattenschanzentournee. Bei sommerlichen Temperaturen konnten 74 Teilnehmer von 15 Vereinen aus 6 unterschiedlichen Landesverbänden ihren Leistungsstand in der noch jungen Sommersaison messen. Während sich Kaderathletin Michelle Göbel mit dem DSV in Bischofsgrün auf die nächsten nationalen und internationalen Wettkämpfe vorbereitete, überzeugten beim Tournee-Auftaktspringen insbesondere die jüngsten Sportler des SCW. Mit einem denkbar knappen Vorsprung von 0,5 Punkten konnte sich Nachwuchstalent Ben Mungenast auf der 10m-Schanze gegen seinen Teamkollegen und Dauerrivalen Steffen Lingnau durchsetzen und kann nun mit seinem Sieg in Rückershausen als Gesamtführender der Tourneewertung selbstbewusst zum nächsten Tourneespringen auf der Heimschanze in Willingen reisen. Die beiden 7-jährigen hatten sich bereits in den vergangenen Wettkämpfen knappe Duelle geliefert und hielten die Konkurrenz vom Bayerischen Skiverband deutlich auf Abstand. Emma Mungenast, die Schwester des Willinger Siegers und mit 4 Jahren jüngste Starterin im Feld begeisterte das Publikum zuvor auf der 4m-Schanze. Am Ende verpasste sie gegen ihre ältere Konkurrenz mit Platz 4 nur knapp das Podest und sammelte wichtige erste Wettkampferfahrung unter ihrem mitgereisten Trainer Moritz Ulbricht.

Auf der 37m-Schanze waren in der Altersklasse der 9- bis 10-jährigen zwei Adler vom SCW am Start. Für den Gesamtsieger des vergangenen Jahres Ludwig Flamme steht die diesjährige Tournee ganz im Zeichen der Titelverteidigung. Ihm gelang es allerdings in 2 Trainingssprüngen nicht, sich optimal auf die Schanze einzustellen. Deshalb zückte er im Wettkampf seine Geheimwaffe und ging mit jenem AVIA-Anzug an den Start, den er beim Weltcup im Februar als bester Springer auf der Nachwuchsschanze im Stadion des Mühlenkopf gewonnen hatte. Das verhalf ihm immerhin noch zu einem Podestplatz, auch wenn er mit Platz 3 seine Flugqualitäten an diesem Tag nicht unter Beweis stellen konnte. Auch der gleichaltrige Marco Bielau war leicht enttäuscht von seinen Wettkampfsprüngen und musste sich trotz seiner in letzter Zeit ansteigenden Formkurve auf der für ihn neuen Schanze mit Platz 7 im Endklassement zufrieden geben.

Max Wilke und Leonard Paulus landeten in der Altersklasse der Schüler 12/13 auf den Rängen 5 und 7. Während Max insgesamt eine solide Leistung zeigte, gelang Leonard nach einem schwachen ersten Sprung einer seiner besten Saisonsprünge. Überrascht vom hohen Luftstand konnte er in der Flugphase aber nicht mit den für ihn ungewohnten Druckverhältnissen umgehen und kam leider zu Sturz, was eine bessere Platzierung verhinderte.

Bei den 12- bis 14-jährigen herrschte nach Rang 6 für Robin Kloss, Rang 7 für Janne Puk (Foto) und Rang 8 für Luis Westhoff Ernüchterung. Insbesondere Luis hatte sich aufgrund seiner starken Trainingsleistungen in den vergangenen Wochen gute Chancen auf eine vordere Platzierung ausgerechnet, konnte aber nach seinem Podestplatz beim letzten Warsteiner Orenberg Cup nicht daran anknüpfen. Louis Pohlmann scheiterte als ältester mitgereister Starter des SCW mit 1,1 Punkten Rückstand auf Rang 3 nur knapp an einer Podestplatzierung.

Für die Gesamtsieger der diesjährigen Mattenschanzentournee hat der langjährige Sponsor und Trainer der Weltcup-Vorspringer Michael Schmidt einmal mehr attraktive Preise angekündigt. Nachdem es in den vergangenen Jahren bereits Helme, Handschuhe und diverse andere Utensilien für die Skispringer zu gewinnen gab, sollen dieses Jahr beim Finale im Oktober Gutscheine für neue Sprunganzüge winken. Das dürfte die Athleten beim nächsten Tourneespringen am 1. Juli in der Willinger Orenberg-Arena wieder einmal zu Spitzenleistungen motivieren.

Horchler nimmt die Biathlon-DM ins Visier

Nadine Horchler (31) will bei den Deutschen Biathlon-Meisterschaften im September in Altenberg und Oberhof um einen der beiden freien Plätze im Weltcup-Team kämpfen. Nach der Aufnahme in den Förderkader des Deutschen Skiverbandes und besonders die siebenköpfige Lehrgangsgruppe 1a  sind für die Gesamtdritte im IBU-Cup des vergangenen Winters, den Gesamtsieg feierte ihre Schwester Karolin, längst alle Rücktrittsgedanken verflogen. Diese waren aufgekommen, als sie zunächst keine Chance bekam, sich im Weltcup für Olympia zu empfehlen und sich durch den IBU-Cup quälen musste. Das Weltcupfinale in Tyumen und hier besonders der 12. Platz in der Verfolgung nach Rang 39 im Sprint hatten ihr aber mehr als deutlich gezeigt, dass sie mit den besten der Biathlon-Szene mithalten kann. Schließlich lieferte sie in dem Rennen die zweitbeste Laufzeit überhaupt ab, was an ihren Sensationssieg beim Massenstart im vorolympischen Winter in Antholz erinnerte. Auch das Gespräch mit dem neuen Trainerteam Christian Mehringer und seinem gleichaltrigen Assistent Florian Steirer (beide 36) bestärkte sie in ihrem Vorhaben, mindestens noch eine Saison dranzuhängen. Laura Dahlmeier, Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz und Denise Herrmann haben aufgrund ihrer Top15-Platzierung im Gesamtweltcup zunächst  ihre Startberechtigung für die ersten Weltcup-Rennen sicher, zwei Plätze sind noch frei und um die kämpfen bei den „Deutschen“ im September in Altenberg und in Oberhof Nadine Horchler und auch ihre für Clausthal-Zellerfeld startende Schwester Karolin. Vor zwei Wochen hat die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen und es macht Nadine Horchler einfach noch Spaß, wie sie bei ihrer Stippvisite am Skisprung- und Biathlon-Stand ihres Heimatvereins Ski-Club Willingen beim Hessentag verraten hat.

Stephan Leyhe beim Viessmann Summit am Gardasee

Stephan Leyhe nahm nach seinem Abstecher zum Hessentag in Korbach am Viessmann Summit am Gardasee teil, das der Wintersportsponsor aus Allendorf/Eder als Dankeschön für seine Athleten nach dem Olympiawinter organisiert hatte. Bei Sport, Spaß und Spiel kam dabei auch der Klimaschutz und die Nachhaltigkeit im Wintersport zur Sprache, die sich das Unternehmen zum Ziel gesteckt hat. Nicht nur der Willinger Skispringer nahm wertvolle Anregungen auch aus den persönlichen Gesprächen mit Prof. Martin Viessmann und seiner Frau Annette nach Hause, die bei den Treffen der sportlichen Viessmann Family ebenso dabei waren wie Torsten Stark oder DOSB-Präsident Alfons Hörmann, Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster oder Rodel-Weltpräsident Sepp Fendt.  


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