Alpencup Klingenthal 06.08.2018

06.08.2018

Siegerehrung mit Michelle Göbel
© VSC Klingenthal

Paukenschlag durch Michelle Göbel
Willinger Talent beim Alpencup auf dem Podest

Damit hatte wohl kaum einer schon in diesem Sommer gerechnet:  Die erst 14-Jährige Skispringerin Michelle Göbel vom Ski-Club Willingen hat beim zweiten Wettbewerb des Alpencups in Klingenthal den Sprung auf das Podest geschafft und damit nicht nur ihre DSV-Trainerin Steffi Walk überrascht:“ Das hätte ich ihr ehrlich gesagt noch nicht zugetraut.“ Schon die Aufnahme in den Kader des Deutschen Skiverbandes war ein großer Erfolg gewesen. Dieses Vertrauen hat Michelle Göbel schon jetzt gerechtfertigt.

Hinter Josephin Laue (218,1/77+75,5) aus Rothenburg kam das große Talent aus dem Waldecker Upland mit Weiten von 76,5 und 74 m und der Note 214,3 vor Alina Ihle (205,1/74+72,5) aus Biberau auf Platz 2, nachdem sie am Vortag zum Auftakt schon mit Platz 14 die Erwartungen erfüllt hatte. Schließlich gehört sie zu den Jüngsten im Feld der 55 Springerinnen aus sieben Nationen. Die Vortagessiegerin Lis Hirner (200,2) aus Österreich erreichte diesmal den undankbaren vierten Platz.

Mit Torben Hirsch überbrachte der wieder als TD-Assistent amtierende Willinger vor Ort die ersten Glückwünsche des Ski-Clubs, nachdem Michelles Vater am Sonntag wieder abgereist waren und auch zu den kommenden Springen nicht mehr kommen kann. Dafür glühte die WhatsApp-Gruppe mit der Heimat!  „Das fühlt sich schon gewaltig an“, freute sich Michelle über den großen Achtungserfolg und will natürlich auch bei den kommenden vier Bewerben der Tournee noch einmal aufs Treppchen springen. „  Aber  da muss ich mich weiter verbessern. Ich mache noch zu viele kleine Fehler“, bleibt sie auch im Erfolg selbstkritisch. Die Schanze in Sachsen kennt sie noch nicht, in Bischofsgrün ist sie schon häufig gesprungen. Der Lehrgang mit Jörg Pietschmann in Planica in der Woche zuvor hat sich auf jeden Fall schon ausgezahlt.

„Es war schon mein zweites internationales Podest“, verrät sie stolz. Beim FIS Schüler-Grand Prix in Ruhpolding hat sie 2016 schon einmal als Siegerin ganz oben auf dem Treppchen eines internationalen Bewerbes gestanden. Und die Tochter von Heiner und Bettina Göbel weckt in Willingen schon Erinnerungen an Jenna Mohr und Anna Häfele, ohne die Erwartungen zu hoch schrauben zu wollen.

Im Alpencup-Ranking ist Göbel jetzt mit 98 Punkten hinter Hirner (150), Laue (145) und Ihle (100) auf Platz vier eingestuft, in der Tourneewertung hinter Hirner (426,1), Laue (424,9) und Ihle (407,9) mit der Note 400,0 schon auf Rang sechs zu finden.


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