Weltcup-Splitter 3.2.2020 (2)
03.Februar 2020

Weltcup-Splitter 3.2.2020 (2)

03
Februar
Erstellt von Presseteam SCW
Kategorie: Weltcup-News, FIS World Cup 2019/20
2020
03 .Februar 2020
Kategorie: Weltcup-News, FIS World Cup 2019/20
Erstellt von Presseteam SCW

Michelle Göbel springt in Brotterode
 

Während die Familie nahezu komplett als “Free willis“ beim Weltcup auf der Mühlenkopfschanze eingeplant ist, springt Michelle Göbel nach ihrem Kurzeinsatz beim Weltcup in Oberstdorf am kommenden Wochenende beim Continental Cup in Brotterode in Thüringen. Neben der Willingerin nominierte der DSV Anna Jäkle, Josephin Laue, Pia Kübler und Pauline Heßler. Wie schon in Planica muss dagegen Paul Winter trotz seiner starken Leistung in Sapporo wieder zuschauen. Philipp Raimund, Adrian Sell, Moritz Bär, Kilian Märkl, Luca Roth und Martin Hamann wurden nominiert.
 
Österreich, Polen, Slowenien mit sieben Springern
 
Stefan Huber (Österreich), Ziga Jelov (Slowenien) und Klemens Muranka (Polen) haben ihren Teams im Continental Cup für die 6. Weltcup-Periode mit den Stationen Willingen, Bad Mitterndorf, Rasnov und Lahti je einen siebten Startplatz gesichert. Bis Sonntag hatten 13 Nationen 55 Skispringer für den Kultweltcup gemeldet. Bis Mittwoch werden die namentlichen Nennungen erfahrungsgemäß noch einmal überarbeitet und der ein odere Athlet ausgetauscht bzw. kommt die ein oder andere Nation noch hinzu.

162. 308 Euro Preisgeld in Willingen
 
Für seinen Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee kassierte Dawid Kubacki 20.000 Euro – gewinnt der Pole wie vor zwei Jahren sein Landsmann Kamil Stoch oder im Vorjahr Japans Ryoyu Kobayashi die Gesamtwertung bei „Willingen/5“ auf der Mühlenkopfschanze, würde er oder natürlich auch ein anderer 25.000 Euro einstreichen. Insgesamt werden beim Willinger Kult-Weltcup auf der Mühlenkopfschanze stolze 162.308 Euro an Preisgeld an die weltbesten Adler ausgeschüttet. 3.000 für den Sieger der Qualifikation am Freitag, je 67.154 Euro für die Top 30 am Samstag und Sonntag und eben jene 25.000 Euro für den Gesamtsieger.  Stolze Summen, die auch zur Popularität des Willinger Weltcups bei der Weltelite beitragen.Nach Willinger Vorbild gab es heuer erstmals den Modus auch in Titisee-Neustadt. Hier gewann Kobayashi vor Kubacki – und Stephan Leyhe, der natürlich auch in Willingen diese Wertung ins Visier nimmt.
 
Severin Freund nicht in Willingen
 
Severin Freund kann sich nach zahlreichen gesundheitlichen Rückschlägen Hoffnungen auf ein baldiges Wettkampf-Comeback machen, wird aber noch nicht in Willingen an dn Start gehen. Laut Bundestrainer Stefan Horngacher soll er noch zwei weitere Wochen trainieren, danach will der DSV entscheiden, ob Freund im Weltcup oder Continental Cup einsteigen wird . Dort hatte der 31 Jahre alte Bayer vor mehr als einem Jahr seinen letzten Wettkampf bestritten. Er  war jahrelang der beste deutsche Skispringer, bis ihn zwei aufeinanderfolgende Kreuzbandrisse lange pausieren ließen. Zuletzt hatte er zudem mit Rückenproblemen zu kämpfen gehabt.
 
Noriaki Kasai: In Sapporo blieb er sieglos
 
Noriaki Kasais Weltcup-Karriere begann am 7. Dezember 1988 (!) im Alter von 16 Jahren. Über 30 Jahre später ging der inzwischen 48-Jährige am vergangenen Wochenende als Mitglied der nationalen Gruppe in Sapporo leer aus, wo er auch noch nie gewinnen konnte. Nach jetzt 569 Weltcup-Starts neigt sich seine Karriere zu Ende. Auch in Willingen wird der Japaner nicht mehr dabei sein.

 

Alle drei Prevc-Brüder in Willingen
 
Premiere auf der Mühlenkopfschanze! Erstmals starten alle drei slowenischen Prevc-Brüder beim Willinger Weltcup. Neben Peter und Domen gehört diesmal auch Cene zum Aufgebot des Landes.
 
Jugend-Olympiasieger am Start
 
Österreich hat seinen doppelten Skisprung-Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Jugendspielen in Lausanne für „Willingen/5“ gemeldet. Marco Woergoetter erhielt schon in Sapporo eine Chance. Bei der Vierschanzentournee durfte er mangels fehlender FIS-Punkte noch nicht starten.
 
Von Top 40 fehlen nur drei Springer
 
Willingen erfährt eine Top-Besetzung. Von den nach Sapporo geführten Top 40 der Weltcup-Gesamtwertung fehlen nur Daiki Ito (20.), Jan Hoerl (24.), Stefan Hula (40) in den namentlichen Meldungen von Japan, Österreich und Polen. „Einzelkämpfer“ sind einmal mehr der Bulgare Vladimir Zografski und der Kandier Mackenzie Boyd-Clowes.