FIS Skisprung Weltcup Kuusamo 30.11.2019
30.November 2019

FIS Skisprung Weltcup Kuusamo 30.11.2019

30
November
Erstellt von SC-Willingen
Kategorie: FIS World Cup 2019/2020
2019
30 .November 2019
Kategorie: FIS World Cup 2019/2020
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Daniel-Andre Tande gewinnt auch in Ruka

Leyhe: „Suchen, finden, abstellen“

Upland-Adler wieder nicht im Finale

 

Lange Gesichter bei den DSV-Adlern und viel Diskussionsstoff nach vier Disqualifikationen bei der Materialkontrolle: Beim zweiten Weltcup-Skispringen des Winters in Kuusamo-Ruka stand das Ergebnis erst nach der TV-Übertragung fest und landete wieder nur Karl Geiger (132,5+136,5) als Siebter unter den Top ten. Neben ihm  sammelten Richard Freitag (16.), Pius Paschke (21.) und auch Markus Eisenbichler (24.) und Constantin Schmid (26.) Weltcup-Punkte. Der Weltmeister und Schmidt  kamen aber nur ins Finale der besten 30, weil die beiden Norweger Forfang und Johansson mit regelwidrigen Anzügen schon im ersten Durchgang disqualifiziert worden waren. Im Finale „erwischte“ es dann auch noch die zunächst Zweit- und Drittplazierten Marius Lindvik aus Norwegen und Peter Prevc (Slowenien). Für sie sprangen hinter dem wie schon in Wisla triumphierenden jetzt souveränen Weltcup-Spitzenreiter Daniel Andre Tande (282,5) Österreichs Philipp Aschenwald (273,3 und der Slowene Anze Lanisek (272,4) aufs Podest.

 

 

Upland-Adler Stephan Leyhe (Foto) verfehlte auf Platz 33. wie schon in Wisla die Weltcuppunkte und meinte in der ARD in einer ersten Fehleranalyse: „Suchen, finden, abstellen und weiter machen!“ Nach seinem Sturz in der Qualifikation am Freitag erhielt Markus Eisenbichler mit einem leichten Schleudertrauma grünes Licht der Ärzte und überzeugte mit 134 m als Fünfter auch in der Probe. Dieses Niveau konnte er aber später nicht mehr bestätigen. Schon hier schwächelte Leyhe mit 106 m, der wieder mit einer frühen Startnummer antreten musste und dies auch am Sonntag in der Qualifikation für den zweiten Wettbewerb im hohen Norden tun muss. Mit 106 m war der Willinger schon in der Probe am Ende auf Platz 40 der schwächste der sieben DSV-Adler, die laut Bundestrainer Stefan Horngacher an diesem Tag alle Fehler gemacht haben. Bis auf Geiger fehlt im DSV-Team noch die Form und bleibt viel Arbeit bis Nizhny Tagil und weiter über Klingenthal und Engelberg bis zur Vierschanzentournee.

 

Im Gesamt-Weltcup führt Tande mit 200 Punkten vor Lanisek 140 und Aschenwald 93. Bester DSV-Adler ist Karl Geiger (72) auf Platz sechs.

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