Weltcup-Splitter 30.11.2017

30.11.2017

Schneeproduktion an der
Mühlenkopfschanze
© www.wetlcup-willingen.de

Schneeproduktion für FIS Skisprung Weltcup gestartet

Schanzenchef Wolfgang Schlüter und sein Vertreter Andi Rohn haben am gestrigen Mittwoch um 21.00 Uhr die Schneeerzeuger an der Mühlenkopfschanze in Betrieb genommen. Mit vier Schneekanonen wurden in der ersten Nacht circa 200 cbm Maschinenschnee produziert. Am kältesten war es um 4.37 Uhr mit minus 5,9 Grad. Die Tagesschicht der Schneeproduktion bis es durch zu warme Temperaturen wird von Uli Kesper und Jens Kramer abgedeckt. Gegen Abend geht’s dann wieder weiter mit der Schneeproduktion für den „Kultweltcup“ vom 2.- 4. Februar 2018. „Wir waren selber überrascht wie kalt es dann doch in der Nacht wurde“, so Wolfgang Schlüter. „Da man nicht weiß wie das Wetter wird muss jede Minute genutzt werden“, so Schlüter weiter.

Grünes Licht für Titisee-Neustadt

Zehn Tage vor dem Skisprung-Weltcup in Titisee-Neustadt hat der Ski-Weltverband FIS grünes Licht gegeben. Zusätzlich zum produzierten Kunstschnee sei im Schwarzwald reichlich Neuschnee gefallen, auch die neue Flutlichtanlage habe die ersten Testläufe mit Bravour bestanden. "Dem Weltcupwochenende am 9. und 10. Dezember steht also nichts im Wege", hieß es in einer Mitteilung. In Titisee-Neustadt stehen ein Team- und ein Einzelwettbewerb auf dem Programm. Im vergangenen Winter hatten die Veranstalter wegen Modernisierungsmaßnahmen an der Hochfirstschanze auf den Weltcup verzichtet. Der Ski-Club Willingen wird mit eine größeren Abordnung, darunter die drei Präsident, die Veranlagung der Kollegen und Freunde im Schwarzwald besuchen.

Skispringerinnen starten mit Triple

Am Freitag starten die Skispringerinnen beim Weltcup in Lillehammer in die Olympia-Saison. In Norwegen stehen von Freitag bis Sonntag drei Einzelspringen auf dem Programm. Die Skispringer gehen am Wochenende im russischen Nizhny Tagil bei zwei Einzelspringen vom Bakken.

Für den DSV gehen bei den Springen in Lillehammer insgesamt sechs Athletinnen an den Start: Katharina Althaus, Gianina Ernst. Anna Rupprecht, Juliane Seyfarth, Carina Vogt und Svenja Würth . "Unsere Saisonvorbereitung ist im Sommer, Herbst und Winter optimal verlaufen. Zwar hatte sich Carina am Knie verletzt, ihre Reha war dann aber auch erfolgreich. Alle sind gespannt auf den ersten internationalen Vergleich dieses Winters.  Wir freuen uns darauf, zum Auftakt gleich drei Springen zu absolvieren - das ist eine Bereicherung für unseren Weltcupkalender, außerdem springt das komplette Team sehr gerne auf großen Schanzen“ sagte Bauer zu dem Triple.

Schuster vertraut seiner bisherigen Sieben

Für den DSV gehen bei den Springen in Russland insgesamt wieder sieben Athleten an den Start: Markus Eisenbichler, Richard Freitag, Karl Geiger, Stephan Leyhe, Pius Paschke,  David Siegel und Andreas Wellinger. “Mit den ersten beiden Weltcup-Wochenenden sind wir zufrieden. Die Wettkämpfe sind gut gelaufen und das Team hat eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt.“, sagte Schuster. „.Zwar ist die Reise nach Russland lang und kräfteraubend, aber wir freuen uns auf die Anlage, auf der einige unserer Aktiven schon sehr gute Leistungen zeigen konnten." Und Andreas Wellinger ergänzte:  „Jetzt möchte ich in Russland weiter an der Stabilität meiner Sprünge arbeiten. Die Schanze in Nizhny Tagil ist schön, auch wenn die Verhältnisse zuletzt so waren wie in Kuusamo. Am Vorbau Wind von hinten, im Hang dann von vorne. Aber grundsätzlich lässt es sich auf der Anlage gut springen, und auf die Verhältnisse stellen wir uns bestmöglich ein."

Diethart bleibt das Pech treu

Thomas Diethart stürzte im Rahmen einer Trainingseinheit im Ramsau am Dachstein schwer. Der Vierschanzentourneesieger der Saison 2013/14 bleibt damit vom Pech verfolgt. Diethart verlor kurz nach dem Absprung die Kontrolle über sein Flugsystem und krachte auf den Vorbau.   Er war nach dem Sturz kurz ohne Bewusstsein und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Diakonissenkrankenhaus Schladming eingeliefert. Der Niederösterreicher wird dort auf der Intensivstation überwacht. Sein Zustand gilt aber als nicht besorgniserregend. Eine erste Untersuchung inkl. Computer Tomographie zeigte eine schwere Gehirnerschütterung mit leichter Einblutung ins Gehirn. Weiter erlitt der 25-jährige eine Lungenquetschung, starke Abschürfungen und eine Rissquetschwunde im Gesicht. Konchenbrüche wurde keine festgestellt. Diethart ist voll kontaktfähig, wird aber bis mindestens morgen in intensiver Beobachtung bleiben. Noch beim Forum Nordicum hatte er in einem Interview seine erneuten Ambitionen unterstrichen. Diethart war auch beim Continentalcup in Willingen am Start.

Diethart hatte nach seinem unerwarteten Tournee-Sieg auch wegen mehrerer Stürze nicht mehr in die Weltspitze zurückgefunden. "Das Problem ist immer noch das Mentale. Die Stürze sitzen noch immer im Hinterkopf. Es gilt, das aus dem Kopf zu kriegen", hatte Diethart (Foto) erst im Oktober beim Forum Nordicum in Klingenthal gesagt.


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