Weltcup-Splitter 14.02.2017

14.02.2017

Stephan Leyhe in Pyeongchang
© Stephan Leyhe

Stephan Leyhe für Olympiatest qualifiziert

Stephan Leyhe hat die Pause beim Weltcup in Sapporo gut getan. In der Qualifikation für den nächsten Weltcup, den Olympiatest in Pyeongchang, schaffte der Willinger mühelos mit 128 m und 120,8 Punkten als Sechster direkt hinter Japans Altmeister Noriaki Kasai die Qualifikation und lag dabei im internen Duell vor Andreas Wank (9./ 127,5 m/114,8)), Karl Geiger (10./ 125,5/114,6)) und Richard Freitag (12./125,5}

In Abwesenheit von Markus Eisenbichler war Andreas Wellinger, der wie Stefan Kraft die Quali ausließ, vorqualifiziert. Mit Pius Paschke (35./ 119,5) qualifizierten sich aus Luke 22 alle sechs DSV-Adler und sind am Mittwoch dabei. Mit Erik Stahlhut war ein weiterer Willinger unter den fünf FIS-Kampfrichtern in Südkorea im Einsatz. "Ich bin zufrieden, die Schanzen springen sich gut", meinte Leyhe.

Für Leyhe, Geiger und Wank geht es beim Olympia-Test auch um die beiden freien Plätze hinter Wellinger, Freitag und Eisenbichler im WM-Team. Dabei haben der Willinger und der Oberstdorfer die besten Chancen, weil sie schon Platzierungen unter den Top ten aufzuweisen haben. Nach seiner Pause in Sapporo nutzte Leyhe am Vormittag schon die Gelegenheit, die Normalschanze zu testen und kam dabei wie Geiger und Wank auf 102 m. Wellinger dominierte zusammen mit Kraft und Weiten um die 105 m. Auch im Training auf der großen Olympiaschanze, das Richard Freitag und auch Andreas Wellinger ausließ, dauerte der Dreikampf aus den Luken 25 und 23  weiter an: Leyhe 131 - 126, Geiger  131 – 121,5    und Wank 130,5 – 129,5 schenkten sich schon nichts.

Wenn Leyhe und Geiger in den nächsten Tagen nicht enttäuschen, sind sie erste Wahl. Team-Olympiaseiger Wank hat noch keine Top ten-Plätze in diesem Winter vorzuweisen, für den sich Leyhe schon in einer internen Ausscheidung gegen seinen Schwarzwald-Trainingspartner durchgesetzt hatte.

Gelungenes Filmprojekt als Exkursion zum Skispringen
Studenten der FH Ansbach beim Weltcup 2017 am Mühlenkopf

Eine 22köpfige Gruppe von Studentinnen und Studenten der Fachhochschule (FH) Ansbach war auf Einladung des Deutschen Skiverbandes (DSV) unter Leitung von Prof. Dr. Markus Paul am 28. Januar beim FIS Skisprung Weltcup in Willingen zu Gast. Ziel war es, einen Eindruck von der internationalen Wintersportveranstaltung zu erhalten und einen Film darüber zu drehen. DSV-Pressesprecher Florian Schwarz hatte den Tag im Vorfeld in Absprache mit dem Ski-Club Willingen als Veranstalter organisiert. Willingens Weltcup OK-Chef Jürgen Hensel und Dr. Peter Bösl vom DSV begrüßten die Studenten nach einer über fünf stündigen Busfahrt im waldeckischen Upland. Zunächst stand ein Besuch des Weltcup-Pressezentrums auf dem Programm. Bernd Saure und Dieter Schütz vom SCW informierten über die Arbeitsmöglichkeiten der mehr als 260 Medienvertreter beim Weltcup. Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein ging es mit einer Wanderung zur Mühlenkopfschanze weiter. Dort erläuterte Rudi Tusch vom DSV der Gruppe die aufwendige Fernsehproduktion für die Live-Übertragungen aus Willingen. Höhepunkte waren der Besuch beim ZDF als übertragendem RV-Sender und eine Schanzenführung mit FIS-Renndirektor Dr. Walter Hofer, der das Skispringen auf höchstem Niveau weltweit seit vielen Jahren verantwortet und stetig weiterentwickelt. Mit vielen Eindrücken machten sich die Studenten und Prof. Paul am späten Nachmittag wieder auf den langen Heimweg. Die Reise nach Willingen hat sich für alle gelohnt, auch für den DSV und den SC Willingen, da jetzt das Ergebnis des Projektes in beeindruckenden HD-Bildern vorliegt. Auch bei zukünftigen Weltcups steht der Ski-Club als Veranstalter dem DSV und der FH Ansbach für vergleichbare Filmprojekte gern zur Verfügung. „Wir unterstützen solche Maßnahmen sehr gern, machen damit Werbung für das Skispringen und den Weltcup und fördern auf diesem Weg das Interesse der jungen Leute, auf welcher Ebene auch immer in der Zukunft nach einem erfolgreichen Studium den Wintersport positiv zu begleiten“, fasst SCW-Präsident und OK-Chef Jürgen Hensel die gelungene Kooperation zusammen. Zum Video

Nadine Horchler schaut zu

Doppel-Weltmeisterin Laura Dahlmeier führt bei der Biathlon-WM in Hochfilzen das deutsche Aufgebot im Einzelrennen der Frauen an. Außerdem nominierte Bundestrainer Gerald Hönig wie abgesprochen noch Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand und Vanessa Hinz für den schweren Klassiker am  Mittwoch. Nadine Horchler kommt über 15 km nicht zum Einsatz. Dahlmeier hat der WM in Österreich bislang ihren Stempel aufgedrückt und gewann in drei Rennen drei Medaillen. Nach Gold in der Mixed Staffel und der Verfolgung, sowie Silber im Sprint, kann die junge Bayerin nun bereits ihre neunte WM-Medaille in Serie gewinnen. Dieses Kunststück gelang bisher nur der Norwegerin Tora Berger bei den Titelkämpfen 2012 und 2013.


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