Weltcup-Splitter 08.08.2019

08.08.2019

Ryôyû Kobayashi mit
dem Willingen/5-Pokal
© Jan-Simon Schäfer/SCW

Kobayashi und die Willingen-Five-Trophäe

Ryôyû Kobayashi, der Gesamtsieger des Skisprung-Weltcups und der Vierschanzentournee, hatte  kürzlich Glück im Unglück. Wie die japanische Sportzeitung Hochi berichtete, wollte der neue Skisprung-Star Mitte Juli morgens im noch halb verschlafenem Zustand in seiner Wohnung über gerade angeliefertes Gepäck springen. Dies misslang und er fiel mit der linken Wade in die lange schmale Spitze der Willingen-Five-Trophäe, die er für seinen Gesamtsieg beim Kultweltcup auf der Mühlenkopfschanze neben der Sonderprämie in Höhe von 25.000 Euro und dem normalen Preisgeld erhalten hatte. Die Wunde musste mit fünf Stichen genäht werden. Zum Glück war er rechtzeitig zu den vier nationalen Sommer-Heimspringen in Nayoro und Sapporo wieder fit und das Missgeschick ist ohne weitere Folgen geblieben - alle Wettkämpfe entschied Kobayashi für sich.

Michelle Göbel freut sich auf Bischofsgrün
Platz sieben und acht auf der kleinsten Tourneeschanze im sächsischen Pöhla

Nach Platz sieben und acht bei den beiden Wettbewerben auf der kleinsten Schanze der Alpencup-Ladies-Tournee im sächsischen Pöhla freut sich die Willingerin Michelle Göbel jetzt auf das Finale am Donnerstag und Freitag im bayerischen Bischofsgrün, wo sie sich in der Gesamtwertung mit bisher 90 Punkten noch von Platz zwölf weiter nach vorne schieben möchte.

„Sie springt weiter sehr beständig“, freut sich Trainer Jörg Pietschmann daheim in Willingen und Sportwart Volkmar Hirsch, wieder als TD-Assistent in der Heimat von Jens Weißflog im Einsatz, lobte am Mittwoch besonders ihren ersten Sprung von 59,5 m. „Der Wind machte das Ganze nach dem Regen von gestern nicht ganz so einfach.“ 56,5 m im zweiten Durchgang bedeuteten am Ende 213,4 Punkte und Platz acht.

Am Vortag war die Upländerin mit 56 und 59,5 m sowie 211,8 Punkten auf Rang sieben gekommen. In Abwesenheit der zuletzt starken Sloweninnen hatte Italien dabei mit Jessica Malsiner (235,5), Annika Sieff (224,6) und Daniela Dejori  (221,7) komplett das Podest vor der besten Deutschen Lia Böhme (217,5) belegt. Beim zweiten Springen landeten Malsiner (226,1) und Dejori (218,9) einen Doppelsieg vor Österreichs Vanessa Moharitsch (218,9), Sie landete punktgleich mit der drittbesten Deutschen Göbel (213,4) auf Platz acht. Joanna Eberle (216,6) und Lia Böhme (214,8) kamen auf Platz 5 und 6 noch vor der Willingerin ein.

Malsiner (268), Dejori (249) und Sieff (207) führen nach vier Wettbewerben die Gesamtwertung an. Beste Deutsche ist Jenny Nowak (140) auf Platz sechs vor Lia Böhme und Michelle Göbel (beide 90) auf Platz elf und zwölf.  Der achte Platz im Gesamtklassement wie im Vorjahr liegt für Göbel noch in Reichweite, auch wenn in Bischofsgrün auch wieder die starken Sloweninnen mit Nika Prevc, der Schwester der drei skispringenden Brüder Peter, Domen und Cene, dabei sein werden und Michelle den Auftaktwettbewerb in Klingenthal wegen der erfolgreichen Teilnahme am FIS-Cup in Ljubno ausgelassen hatte.


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