Training Normalschanze Lahti 23.02.2017

24.02.2017

Stephan Leyhe
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Stephan Leyhe mit überragenden Trainingssprüngen in Lahti
„Upland-Adler“ schnappt sich vierten deutschen WM-Platz

Diese Normalschanze liegt Stephan Leyhe vom Ski-Club Willingen. Während bei der Nordischen Ski-WM vom 22. Februar bis 5. März 2017 im finnischen Lahti die Skilangläuferinnen und Skilangläufer um die ersten Medaillen sprinteten, lieferte der 25-jährige Schwalefelder eine blitzsaubere Trainingsleistung in allen drei Durchgängen auf der Salpausselkä-Normalschanze (HS 100) ab. 90 Meter, 94 Meter und 98 Meter standen für Leyhe zu Buche, was die Ränge elf, sechs und zwei bedeutete. „Ich bin heute gleich gut zurechtgekommen und konnte mich mit jedem Sprung steigern“, freute sich Stephan Leyhe nach diesem gelungenen Start in die WM. Bundestrainer Werner Schuster hatte aufgrund der bisherigen Saisonresultate Andreas Wellinger (92,5/93/93 Meter), Markus Eisenbichler (89,5/95/98,5) und Richard Freitag (88/93,5/95,5) für den ersten WM-Wettkampf vornominiert. Zwischen Stephan Leyhe und dem Oberstdorfer Karl Geiger ging es in Sachen vierter Startplatz für Deutschland schon im Training um die Wurst. Geiger sprang 82,5, 89 und 89,5 Meter, womit Stephan Leyhe das bessere Ende klar für sich hatte. Der „Upland-Adler“ bestätigt damit seine Top-Form vom Weltcup in Pyeongchang. Dort in Südkorea hatte er sich nervenstark mit den Plätzen fünf und zwölf in den beiden Einzel-Weltcups bei der Olympia-Generalprobe für 2018 endgültig sein WM-Ticket gesichert. Um 18:54 Uhr am Donnerstagabend waren mit der offiziellen Meldung vom Sport-Informations-Dienst (SID) alle Unklarheiten beseitigt. „Die Jungs sind in einen guten Rhythmus gekommen“, sagte Werner Schuster dem SID. Stephan Leyhe gewann das teaminterne Duell mit Karl Geiger um den vierten Startplatz in der Qualifikation am Freitag (13.30 Uhr MEZ/Eurosport) heißt es dort weiter.  

Stephan Leyhe zeigt zweitweitesten Sprung des Tages

Mit seinen 98 Metern im dritten Training zeigte Leyhe den zweitweitesten Sprung des Tages überhaupt. David Kubacki (92,5) aus Polen hatte das erste Training vor seinem Landsmann Maciej Kot (93,5) und dem Norweger Johann Andre Forfang (93) gewonnen. Beim zweiten Training lautete die Reihenfolge Manuel Fettner (97) für Österreich, Kamil Stoch (96,5) und Maciej Kot (95) für Polen. Das Abschlusstraining dominierten Eisenbichler (98,5) und Leyhe (98). Der Österreicher Michael Hayböck (95,5) wurde Dritter. „Ich möchte morgen nochmal ordentliche Sprünge machen und dann sehen wir mal weiter“, blieb Stephan Leyhe, so wie ihn alle kennen und schätzen, auch nach diesem neuerlichen Coup auf dem Boden. Das herausragende Training auf der Normalschanze ist die beste Motivation für die WM-Premiere des SCW-Vorzeigesportlers, der eine exzellente Saison springt.   

Insgesamt nahmen 81 Springer am WM-Training teil. Auch Gregor Schlierenzauer aus Österreich ist nach seinem schweren Sturz beim Skifliegen Anfang Februar in Oberstdorf schon wieder fit. Sein bester Trainingssprung ging auf 94,5 Meter. Den Schanzenrekord hält der Slowene Jurij Tepes, der gemeinsam mit Janne Ahonen auch auf der Willinger Mühlenkopfschanze (152 Meter) den Rekord innehat,  mit 101 Metern.    

Dieter Schütz – Weltcup-Pressechef


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