Olympia-Splitter 20.02.2018

20.02.2018

Das Deutsche Team
© DSV

Die „Adler“ ließen es richtig krachen

Bis morgens um 5 Uhr ließen es die deutschen „Adler“ im Deutschen Haus krachen. Karl Geiger, Stephan Leyhe, Richard Freitag und Andreas Wellinger erfreuten sich mit Bundestrainer Werner Schuster und dem Betreuerteam an dem Schuhplattler von Markus Eisenbichler, der sich viel Sympathien erwarb. Der dreifache Medaillengewinner Wellinger hatte die Norweger eingeladen, die gestylt im Anzug und mit Krawatte  ebenfalls mit den Deutschen feierten, nachdem ihre Einzelmedaillen nur ziemlich trocken gefeiert werden konnten. Am Dienstag standen dann Pressekonferenz und Siegerehrung durch Kristin Kloster Aasen und Erik Roeste, ein norwegisches IOC-Mitglied und den norwegischen Skipräsidenten, für den spannenden Wettbewerb an, den allein in der ARD 5,78 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 39,5 Prozent verfolgt hatten. 420.000 Fans waren bei EUROSPORT dabei, als sich Sven Hannawald und Martin Schmitt mit dem Quartett freuten.

Carolin Schäfer und Rainer Schüttler gratulieren

Tennis-Profi Rainer Schüttler hatte bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen zusammen mit Nicolas Kiefer die Silbermedaille im Doppel gewonnen und damit nach Petra Behle (Gold, zwei Mal Silber) wieder olympisches Edelmetall ins Waldecker Land geholt.  „Herzlichen Glückwunsch an Stephan und das deutsche Team. Ich freue mich riesig für Ihn und habe das Springen live im Fernsehen verfolgt. Ein unglaublich spannendes Kopf an Kopf Rennen aller drei Teams. Silber bei Olympia zu gewinnen ist ein absoluter Traum. Ich hoffe, es wird in PyeongChang und in Willingen kräftig gefeiert.“, schrieb der aus dem Korbacher Ortsteil Eppe stammende  Ex-Profi in seinem Glückwunsch an Leyhe. Auch die Siebenkampf-Vizeweltmeisterin Carolin Schäfer, die aus Bad Wildungen stammt und zuletzt beim Kultweltcup in Willingen die deutschen Adler kennen lernte, weiß, wie es ist Silber zu gewinnen: „Herzlichen Glückwunsch an Stephan Leyhe zur Silbermedaille bei den Olympischen Spielen im Teamwettbewerb! Dass er seinen ersten Einsatz bei den Olympischen Spielen in der Teamwertung direkt positiv für sich nutzen konnte und mit den Jungs die Silbermedaille gewinnt freut mich für ihn.“

Horchler entscheidet am Ende der Saison

Natürlich wäre auch Nadine Horchler gerne in PyeongChang dabei gewesen, die am Montag im „heimspiel!“ des Hessen-Fernsehens zusammen mit Eiskunstlauf-Legende Marika Kilius zum Thema Olympia zu Gast war. Noch einmal gab es dort auch ihren Sieg im Massenstart des Weltcups in Antholz vor einem Jahr zu sehen der berechtigte Hoffnungen gemacht hatte. Jetzt will die Willinger Biathletin die Saison in aller Ruhe zu Ende bringen und dann entscheiden wie es weiter geht. „Mir macht es noch Spaß“, sagte die 31-Jährige und Marika Kilius machte Mut: „Du bist doch noch jung.“ Wie schon in der „Hesseenschau“ wurde natürlich auch in der beliebten Sportsendung von den Feiern zur Silbermedaille in Willingen berichtet und u.a. Vater Volker Leyhe interviewt.

DSV will mit Schuster verlängern

Bis Seefeld 2019 hat Werner Schuster noch Vertrag, der Deutsche Skiverband möchte mit dem Österreicher verlängern, damit er auch bei der WM in Oberstdorf 2021 und Olympia 2022 in Peking noch dabei ist. PyeongChang endete im totalen Triumph für die Trainer aus Österreich. Gold für Alexander Stöckl, Silber für Werner Schuster, Bronze für Stefan Horngacher, die auch schon in den Einzel-Wettbewerben sämtliche Medaillen abgeräumt hatten. Der Haken aus Sicht der Alpenrepublik: Doch kein Edelmetall ging an Österreich selbst. Während ihre besten Trainer ausgerechnet die Erzrivalen Norwegen, Deutschland und Polen an die Spitze führten, herrscht bei der einstigen Schanzen-Großmacht nach der größten Olympia-Pleite seit 30 Jahren dicke Luft. "Beschämend. Ganz einfach", sagte ein restlos bedienter Cheftrainer Heinz Kuttin. Er muss um seinen Job bangen. Einen Hauch schlechter waren die Austria-Adler zuletzt 1988 in Calgary – mit Kuttin als Skispringer.


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