FIS Sommer Grand Prix Wisla 21.07.2019

21.07.2019

D.Kubacki - T.Zajc - E.Klimov

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Slowene Timi Zajc krönt Wisla-Wochenende mit Einzelsieg

Markus Eisenbichler auf Platz vier bester DSV-Adler

Stephan Leyhe vom SC Willingen landet auf Rang 28

Ein stimmungsvolles Skisprung-Wochenende liegt hinter den besten „Adlern“ der Welt, die zum Auftakt des Sommer Grand Prix im polnischen Wisla zu Gast waren. Das Team-Springen hatten die Polen vor heimischem Publikum nach Belieben dominiert, so dass die Hoffnungen der polnischen Fans auch auf den Einzelsieg groß waren. Doch der erst 19-jährige Slowene Timi Zajc machte den Hausherren einen Strich durch die Rechnung und krönte seine starken Leistungen an allen drei Wettkampftagen mit 133,5 und 128,5 m und 277,9 Punkten mit dem Tagessieg.

Zweiter wurde unter großem Jubel der skisprungbegeisterten Polen Dawid Kubacki (128+131m/271,3 Punkte). Als Drittplatzierter sprang der Russe Evgeniy Klimov (135+124,5/266,8) auf das Podium.

Markus Eisenbichler, der nach dem ersten Wertungsdurchgang noch Dritter war, fiel nach 129,5 und 126 m mit 262,1 Punkten als bester DSV-Starter auf den vierten Rang zurück. Hinter dem Polen Piotr Zyla (127+126,5/262,0) als Fünfter durfte der neue deutsche Bundestrainer Stefan Horngacher auch mit dem Oberstdorfer Karl Geiger (129,5+126,5/261,5) auf dem sechsten Platz zufrieden sein.

Stephan Leyhe fällt nach 118 Metern im Finale zurück

Für Stephan Leyhe vom Ski-Club Willingen lief es in Wisla zum Start in die Sommersaison noch nicht nach Wunsch. Der 27-jährige Schwalefelder, gestern mit dem deutschen Team als Vierter nur hauchdünn am Podest vorbei gesprungen, lag nach 125,5 m als 17. noch recht gut im Rennen, doch ein zu kurzer Sprung auf 118 m im Finale ließen den „Upland-Adler“ mit am Ende 233,9 Punkten auf Rang 28 deutlich zurück fallen. Direkt dahinter wurde Richard Freitag (121+125,5/232,3) 29. Die weiteren DSV-Starter, Constantin Schmid (39.) und Martin Hamann (50.), hatten das Finale der Top 30 verpasst. Die beiden jungen Deutschen befanden sich in guter Gesellschaft, denn auch der Norweger Marius Lindvik (31.), der Slowene Anze Lanisek (36.) und normalerweise Österreichs Top-Mann Stefan Kraft (37.) mussten ebenfalls vor dem Finale die Sprungski in die Ecke stellen.

Am nächsten Wochenende treffen sich die besten Skispringer der Welt im Schwarzwald. Auf der Adlerschanze in Hinterzarten steht die nächste Station des Sommer Grand Prix auf dem Programm. Es gibt dort eine Einzelkonkurrenz und ein Team Mixed-Springen. Die nächsten Termine im Sommer sind Courchevel (10. August),

Zakopane (17./18. August), bevor die Fernreise nach Hakuba (23./24. August) ansteht.

Dieter Schütz – Weltcup-Pressechef  


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