FIS Sommer Grand Prix Klingenthal 03.10.2018

03.10.2018

K.Geiger - E.Klimov - P.Zyla
© Jan Simon Schäfer / SCW 

PDF icon 2019JP3025STGP.pdf (88.99 KB)
Am Tag nach Stephan Leyhes Quali-Sieg:
Grand Prix-Finale trotz Windnetz abgesagt
Russe Klimov stand schon als Sieger fest
 
Pech für Stephan Leyhe: Nachdem der Willinger Skispringer am Dienstag die Qualifikation für das Grand-Prix-Finale in Klingenthal mit dem Sommer-Schanzenrekord von 145,5 m für sich entschieden hatte, musste der Wettbewerb am Tag der Deutschen Einheit wie schon zuvor der der Skispringerinnen nach mehreren Verschiebungen wegen zu starken Windboen abgesagt werden. Für die kurzfristig angereisten Vater Volker Leyhe und SCW-Präsident Jürgen Hensel blieben in der Vogtlandarena nach den Glückwünschen nur ein gemeinsames Foto mit dem Upland-Adler und am Vortag des beginnenden Kartenvorverkaufs Gespräche mit den Freunden aus Klingenthal und den anwesenden FIS- und DSV-Vertretern.
 
Nach dem Continental Cup und den beiden Qualifikationen war es den Veranstaltern nicht vergönnt, die beiden Wettbewerbe auszurichten, obwohl eigens ein Windnetz installiert worden war. Um 15.52 Uhr hieß es endgültig: „Competion cancelled due to wind conditions“. Es bestand nicht einmal mehr die Aussicht, auch nur einen Durchgang durchzuführen. In der Gesamtwertung stand der Russe Evgeniy Klimov (555 Punkte) ohnehin als Sommer-König fest. Mit 416 Punkten belegte Karl Geiger nach seinen beiden Siegen in Rasnov und Platz drei in Hinzenbach Platz zwei vor Pjotr Zyla (382) und Olympiasieger Kamil Stoch (376) sowie Österreichs Senkrechtstarter Daniel Huber (305). Stark auch der Schweizer Kilian Peier (299) auf Platz sechs.
 
Die DSV-Adler hatten nicht alle Wettbewerbe besetzt. Die weiteren Platzierungen: 18. Andreas Wank 107, 26. Stephan Leyhe 73, 34. Pius Paschke 56, 40. Richard Freitag 45, 44. Martin Hammann 37, 47.  Markus Eisenbichler 35, 54. David Siegel 20, 58. Andreas Wellinger 18, 79. Constantin Schmid 2
 
Positive Nachrichten gab es am Rande von und um Severin Freund. Der 30-Jährige Weltcup-Gesamtsieger von 2014/15, der sich beim Training im Oktober 2017 einen Kreuzbandriß zugezogen und die gesamte Olympiasaison verpasst hat, ist Vater einer Tochter geworden und hat auch wieder das Training aufgenommen. Zunächst auf kleinen Schanzen, inzwischen aber mit Wellinger & Co. auch auf Großschanzen.
 
Weder er selbst noch Trainer Werner Schuster machen sich Druck bezüglich seiner Rückkehr in den Weltcup-Zirkus. Drei Termine sind möglich: Im Idealfall beim Weltcup-Auftakt in Wisla Mitte November, aber auch beim Auftakt der Vierschanzentournee Ende Dezember in Oberstdorf oder aber bei der Nordischen Ski- WM in Seefeld nach „Willingen Five“ im Februar. Für den Kultweltcup auf der Mühlenkopfschanze beginnt am 4. Oktober der Vorverkauf unter www.weltcup-willingen.de

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