FIS Skisprung Weltcup Wisla 18.11.2017

18.11.2017

Die siegreichen Teams
© www.berkutschi.com

Norwegen vor den punktgleichen Polen und Österreichern
DSV-Quartett mit Stephan Leyhe auf Platz vier

Die deutschen Skispringer sind nach dem Topergebnis in der Qualifikation am Vortag ohne den erhofften Podestplatz im Teamettbewerb in den Olympiawinter gestartet. Markus Eisenbichler (123+118 m), Richard Freitag (122,5+130,5), Stephan Leyhe (121+122) und Andreas Wellinger (124+125) mussten sich in Wisla mit 990,0 Punkten und Rang vier begnügen. Der Sieg ging überraschend an Vizeweltmeister Norwegen (1023,8) mit Johann Andre Forfang, Anders Fannemel, Daniel Andre Tande und Robert Johannsen vor den punktgleichen Teams von Weltmeister Polen mit Piotr Zyla, Dawid Kubacki, Maciej Kot und Kamil Stoch und Österreich (je 1006,5) mit den beiden Debütanten Daniel Huber, Clemens Aigner sowie den Routiniers Michael Hayboeck und Stefan Kraft..

Überragender Mann im DSV-Quartett  war der aus seiner sächsischen Heimat nach Oberstdorf gewechselte Richard Freitag, der im zweiten Durchgang mit 130,5 m gleichauf mit Japans Altmeister Noriaki Kasai (45) den weitesten Satz des gesamten Tages zeigte. Schon in der Quali hatte Freitag überzeugt, Stephan Leyhe konnte daran nicht anknüpfen. Auch Vizeweltmeister Wellinger überzeugte mit Flügen auf 124,0 und 124,5 m, ohne zu glänzen, zum Podest fehlten am Ende dem deutschen „Vierer“ aber umgerechnet insgesamt zehn Meter.

Vor 15.000 Zuschauern erwischten die Schützlinge von Bundestrainer Werner Schuster einen Fehlstart, als Markus Eisenbichler nach der Landung in den Schnee griff. „Es war von Anfang an etwas verkorkst, wir sind nicht richtig ins Laufen gekommen“, meinte Schuster am Ende. Von Rang fünf arbeitete sich seine Mannschaft zwischenzeitlich etwas nach vorne, lag nach sechs von acht Sprüngen auf Rang drei, musste im Kampf um das Podest aber Österreich noch passieren lassen.

Stephan Leyhe, am Vortag in der Quali noch Zweiter, blieb mit 121 und 122 m hinter den Erwartungen zurück. „Die Sprünge haben sich ganz gut angefühlt, von der Kante bin ich gut, vom Hang dann nicht mehr weggekommen. Da liegen noch Reserven“, meinte der Willinger. Sein Zimmerkollege Andreas Wellinger sprach von „kleineren Fehlern“ im Team: „Jeder muss sich seine Sprünge anschauen und im Einzelwettbewerb wieder ein paar Meter drauflegen“, meinte der in München lebende Ruhpoldinger.

Weiter geht es am Sonntag (15.00 Uhr/ZDF und Eurosport) mit dem ersten Einzelwettkampf des Winters, für den sich alle sieben DSV-Adler qualifiziert und dabei einen starken Eindruck hinterlassen hatte. Anders als die Norweger von Alexander Stöckl , bei denen am Samstag der Knoten platzte, während auch die von Stefan Horngacher betreuten Polen hinter den großen Erwartungen zurückgeblieben und weiter auf einen ersten „Heimsieg“ im Team warten.


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