FIS Skisprung Weltcup Kuusamo Team 25.11.2017

25.11.2017

Die Sieger-Teams
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Team Norwegen siegt auch in Ruka souverän
DSV-Adler springen als Zweite aufs Podium

Die Skispringer aus Norwegen sind im Team das Maß aller Dinge. Nach dem Triumph letzte Woche beim Weltcup-Start in Wisla holten sich die Skandinavier mit 67,3 Punkten Vorsprung überlegen auch beim Team-Weltcup in Kuusamo/Ruka den Sieg. In der Besetzung Robert Johansson (134,5+141 m), Anders Fannemel (133+142), Daniel Andre Tande (140,5+134,5) und Johann Andre Forfang (136+141,5) sammelte das norwegische Quartett  starke 1.184,2 Punkte. Zufrieden sein durfte auch das deutsche Team, das mit Markus Eisenbichler (130+132), Pius Paschke (132+133) bei dessen Premiere im Team-Weltcup, Andreas Wellinger (133,5+134) und dem derzeitigen deutschen Top-Springer Richard Freitag (136,5+138) mit 1.116,9 Punkten zur Freude von Bundestrainer Werner Schuster Zweiter wurde und die Japaner auf der Zielgeraden noch abfing. Die Asiaten belegten mit 1.108,2 Punkten in der Formation Taku Takeuchi (129,5+135), Ryoyu Kobayashi (132+138), Noriaki Kasai (127,5+133,5) und Junshiro Kobayashi (136+129,5) den dritten Platz. Österreich wurde mit 1.095,4 Punkten Vierter. Doppel-Weltmeister Stefan Kraft sprang im Finale mit 147,5 m einen neuen Schanzenrekord und geht als Top-Favorit in den morgigen Einzel-Weltcup um 15 Uhr MEZ (live in der ARD und bei EUROSPORT). Dann ist auch Stephan Leyhe vom Ski-Club Willingen mit von der Partie, der fürs Team nach Rang 25 in der Qualifikation nicht nominiert worden war. Sicherlich hat der Ruhetag dem 25-jährigen Schwalefelder gut getan, um auf der Rukatunturi-Schanze (HS 142) im Einzel voll anzugreifen und seinen sehr guten zehnten Platz vom ersten Wettkampf in Polen am Polarkreis im hohen Norden zu bestätigen.

Kurios beim Team-Weltcup: Die hochgehandelten Polen büßten durch die Nullnummer ihres ersten Starters Piotr Zyla aufgrund eines nichtkonformen Springeranzuges alle Siegchancen ein, schafften aber dennoch mit nur drei Springern in der Wertung des ersten Durchgangs das Finale und wurden am Ende mit nur sieben Wertungssprüngen Sechster.

Dieter Schütz - Weltcup-Pressechef


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