Club-News 25.10.2017

25.10.2017

Michelle Göbel auf Platz drei
© www.sc-willingen.de

SCW-Skispringerin Michelle Göbel zeigt besten Grundsprung in Winterberg
Nachwuchstalent wird Dritte beim Schülercup auf der Anlage am Herrloh

Bei durchwachsenem Wetter starteten sechs Skispringer des SC Willingen bei Wettkämpfen zum DSV Milka Schülercup in Winterberg. Schon am frühen Morgen ging es jeweils auf der Schanzenanlage am Herrloh los. Erst stand das Training auf dem Programm, nach dem Grundsprung folgten die Wertungssprünge im Einzel und im Team. Insgesamt 102 Teilnehmer aus den Bundesländern Sachsen, Thüringen, Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen und Hessen nahmen daran teil. Unter den Augen der Nachwuchstrainer der DSV gelang Michelle Göbel vom SC Willingen ein ganz besonderer Coup. Sie gewann den DSV-Grundsprung und war damit die Beste aller Starterinnen und Starter im großen Feld der Nachwuchs-„Adler“. Bewertet wurden im Grundsprung die vier Phasen des Skisprungs. Die Auswertung erfolgte über Videotechnik und die Einschätzung der DSV-Nachwuchscoaches. Mit einem strahlenden Lächeln nahm Michelle Göbel die Ehrung vom Cheftrainer Nachwuchs Sepp Buchner entgegen. Robin Kloss und Lukas Pasenau kamen auf die Plätze 25 und 26,  Vanessa Plonka wurde 45., Janne Puk 76. und Henrike Flamme 97. 

Beim Einzelwettbewerb wurde Michelle Göbel im Anschluss hervorragende Dritte und bestätigte ihre gute Form. Siegerin wurde Cindy Haasch aus Thüringen. Vanessa Plonka wurde 20., Henrike Flamme 33. Bei den Jungen siegte mit Richart Stenzel ebenfalls ein Springer aus Thüringen. Lukas Pasenau wurde 23., Robin Kloss 29. Und Janne Puk 32. von 40 Teilnehmern in dieser Altersklasse. Beim Abschließenden Teamspringen kamen die Mädchen auf Platz vier, die Jungen auf Platz zehn. Neben den Wettkämpfen gab es auch ein Programm für die Eltern, die sich über den DSV und das Konzept im Leistungssport informieren konnten. Sepp Buchner stellte im Filmtheater Winterberg anschaulich dar, was auf Leistungssportler zukommt, welche Chancen und Möglichkeiten geboten werden und welches Konzept seitens des DSV verfolgt wird.

Weltcupsiegerin quält sich für die Wintersaison
Biathletin Nadine Horchler bezwingt die MKS sechsmal in Folge

Was für Ottonormalverbraucher unvorstellbar ist, ist für Biathletin Nadine Horchler ein ganz normaler Trainingstag. Nach dem offiziellen Einkleidetermin des Deutschen Skiverbandes (DSV) vor dem Olympiawinter 2017/18 mit den Winterspielen im südkoreanischen PyeongChang als Höhepunkt, reiste die Ottlarerin in die Heimat. „Ich wollte vor den vielen Terminen demnächst auf jeden Fall nochmal zuhause vorbeischauen“, so die 31-jährige Skijägerin vom Ski-Club Willingen. Natürlich steht auch da jeden Tag Training auf dem Programm. Und die Wanderer und Schaulustigen staunten nicht schlecht, als Nadine Horchler an der Mühlenkopfschanze (MKS) auftauchte. Gleich sechsmal in Folge hat die Biathletin die 675 und damit mehr als 4000 Stufen vom Auslauf bis zur Bergstation erklommen. Jedes Mal raste der Puls der Leistungssportlerin dabei auf etwa 165 Schläge. Mit der Standseilbahn ist Nadine Horchler nach der schweißtreibenden Trainingsarbeit ins Tal zurück gefahren, um einen neuen Anlauf zu nehmen. „Den steilen Berg wieder runter zulaufen, bringt nur Muskelkater, also lasse ich das lieber, “ scherzte die B-Kader-Athletin des DSV, die der Biathlon-Leistungsgruppe 1a angehört. Nach den Treppenläufen an der größten Großschanze der Welt stand am Nachmittag noch ein lockeres Skirollern auf dem Programm. Tags zuvor hatte sie auf Rollern die große Diemelsee-Upland-Runde in Angriff genommen und im Anschluss noch ein Krafttraining eingeschoben. „Nächste Woche sind wir von Montag bis Freitag zum Training in der Skihalle in Oberhof“, freut sich die Top-Sportlerin auf weitere Einheiten auf Schnee. Die Fans von Nadine Horchler drücken die Daumen, dass sich die sympathische Biathletin den Traum von der Teilnahme an den Olympischen Winterspielen mit guten Ergebnissen im Weltcup erfüllen kann.

35. NWD-Mattentournee: Ski-Club Willingen stellt drei Gesamtsieger

Im Rahmen der 35. Nord-Westdeutschen Mattenschanzentour traten Skispringer aus 13 Vereinen zu den finalen Sprungwettkämpfen in Winterberg und Meinerzhagen an. In Willingen hatte die Tournee begonnen, Rückershausen, Braunlage und Wernigerode waren die nächsten Stationen gewesen. Für den Willinger Springer-Nachwuchs von Trainer Jörg Pietschmann endete diese Serie durchaus erfolgreich.

Mit Ludwig Flamme (Schüler 10), Pascal Steinert (Schüler 13/14/15) und Johannes Ulbricht (Jugend 16/17) stellte der Ski-Club aus dem Weltcup-Ort drei Gesamtsieger. Weitere Podestplätze gab es durch Steffen Lingnau auf Platz zwei bei den Schülern 8, sowie  Vanessa Plonka und Michelle Göbel auf den Plätzen zwei und drei bei den Schülerinnen 14/15/16. Ganz knapp verfehlte Lukas Pasenau als Vierter bei den  Schülern 12/13 das Stockerl. Weitere gute Platzierungen in der Endabrechnung gab es Ben Mungenast (6.) und Emma Paulus (7.) bei den Schülern 8, Niklas Eberbach (5.) bei den Schülern 9, Marco Bielau (7.) bei den Schülern 10, Lennard Paulus (4.) und Max Wilke (5.) bei den Schülern 11, Robin Kloss (7.), Janne Puk (10.) und Luis Westhoff (11) bei den Schülern 12/13, Louis Pohlmann (5.) bei den Schülern 13/14/15, Henrike Flamme (7.) bei den Schülerinnen 14/15/16 und Daniel Luckey (13.) bei den Herren. Der Winter kann kommen, heißt es jetzt beim Willinger Ski-Nachwuchs, der der Wintersaison optimistisch entgegen sieht und schon bald mit dem weiteren Training auf Schnee beginnen möchte.

Kramer und Sinemus im FC Bayern Campus – Werbung für den Weltcup

Jens Kramer und Bernd Sinemus von der Fußball-Abteilung des SC Willingen nutzten den Besuch des Championsleague-Heimspiel des FC Bayern München gegen Celtic Glasgow (3:0)  in der Allianz-Arena in der vergangenen Woche zu einer Besichtigung des neuen FC Bayern Campus im Norden Münchens und auch zur Werbung für den Willinger Kult-Weltcup. Dem Media-Manager der Einrichtung, Dirk Hauser, der aus dem nordhessischen Alsfeld stammt, überreichte der Willinger Stadionsprecher Plakat und Flyer für den  Weltcup im Februar, lud ihn an die Mühlenkopfschanze ein und lotete mit Sinemus auch die Chancen aus, den deutschen Rekordmeister zu einem Privatspiel in den neuen Sportpark in Schwalefeld einzuladen.

Den beiden Willingern wurde in über zwei Stunden das rund 72 Millionen teure Nachwuchs-Leistungszentrum auf einer Fläche von rund 30 Hektar vorgestellt.  „Sehr, sehr beeindruckend“, kommentierten die beiden Fußball-Freaks  ihre Eindrücke über die Anlage mit mehreren Natur- und Kunstrasenplätzen sowie Sporthallen und dem Internat. In vier Leistungsstufen wird hier gearbeitet, Ziele sind zunächst deutsche Meistertitel in allen Jugendbereichen, natürlich aber auch die Entdeckung von Profifußballern wie Lahm oder Müller, was Hermann Gerland schon in der Vergangenheit mehrfach gelungen war. Zurzeit wird er aber wieder als Assistent von Jupp Heynckes zu den aktuellen Profis aus dem Leistungszentrum abgezogen.

Ausgiebig informierten sich Kramer und Sinemus auch über den Rasen in dem Campus, eine auch für ihre Anlage in Schwalefeld interessante Frage. Während in England überwiegend auf den sogenannten Hybridrasen gesetzt wird, haben ihn die Bayern wieder aus der Allianz-Arena entfernt, nachdem er sich einen Virus eingefangen hatte. Die Bayern setzen weiter auf Natur- oder Kunstrasen und keine Mischung. Besonders wichtig sei in allen Fällen aber die notwendige Pflege. Ob der FC Bayern auch einmal bei seinen vielen Fans rund um das Waldecker Upland auftreten würde? Hauser gab Tipps für eine entsprechende Anfrage bei Präsident Uli Hoeneß.

Paul Winter gewann sportlichen Spaß

Sport muss nicht immer bierernst sein. Es war eine Premiere, bei der die jungen Sportler, rund 100 Zuschauer und die Trainer sichtlich ihren Spaß hatten. Beim Herbstabschlussspringen in Hinterzarten galt es auf der 70-Meterschanze zuerst große Weiten vorzulegen, dann im Sprint in den Auslauf der 30-Meterschanze zu rennen und dort beim "Biathlon" fünf Scheiben zu treffen. Der von Hinterzartens Stadionchef Michael Lais erfundene "Jump-and-Shoot"-Wettkampf war eine gelungene Abwechslung im Trainingsbetrieb. Bei den Männern gewann der 20-jährige  Paul Winter vom Ski-Club Willingen um 6,5 Punkte vor Justin Nietzel vom SC Hinterzarten, der vor zwei Wochen bei der deutsche Meisterschaft überraschend auf Rang vier gesprungen war. 

Janine Becker startet im ICC der Skeletonis

Die frühere Willinger Biathletin Janine Becker hat sich souverän in der nationalen Skeleton-Qualifikation für den Internationalen Continental-Cup 2017/18 im Skeleton durchgesetzt. Die Winterbergerin gewann beide Qualifikationen auf ihrer Heimatbahn im Sauerland, und belegte anschließend am Königssee die Plätze eins und drei. Schon am Sonntag geht es nach Übersee zu den ersten Wettkämpfen in Kanada.  „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und bin schon ganz aufgeregt“, erklärte Becker, die ihre Startzeiten im Olympiawinter gegenüber den letzten beiden schon Vorjahren weiter verbessern konnte.


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