Club-News 16.03.2018

16.03.2018

Karolin Horchler
© IBU

Kleine Sprint-Kugel an Karolin Horchler

Den letzten 7,5-km-Sprint im IBU-Cup gewann in Khanty-Mansiysk überraschend die Österreicherin Julia Schwaiger. Die kleine Sprint-Kugel ging an Karolin Horchler, die nach drei Schießfehlern mit 1:38,5 Minuten Rückstand auf Platz 18 ins Ziel kam. Ihre Schwester Nadine landete mit zwei Fahrkarten und 1:16,7 Minuten Rückstand auf Platz elf.  Sie hat damit mit 584 Punkten im abschließenden 10-km-Rennen Verfolgungsrennen am Samstag in Sibirien keine Chance mehr auf die große IBU-Kugel, die Karolin Horchler (627 Punkte) und Chloe Chevalier (587) aus Frankreich, im Sprint Vierte, unter sich ausmachen. Chevalier dürfte sich die kleine Verfolgung-Kugel nicht mehr nehmen lassen. Die Nationenwertung bei den Frauen ging an Russland.

Kamil Stoch auch beim Skifliegen das Maß aller Dinge
Fünf DSV-Adler beim RAW AIR-Finale in Vikersund dabei
Auch Stephan Leyhe kommt wieder  ins Fliegen

Kamil Stoch – wer sonst?  Mit 242,0 m und 207,1 Punkten gewann der Pole auch die Qualifikation für das abschließende Skifliegen der RAW AIR-Tournee am Sonntag in Vikersund vor den beiden Norwegern Robert Johansson (232,5/ 205,6) und Andreas Stjernen  (236/203,2) und baute seinen Vorsprung in der Gesamtwertung noch leicht aus.

Markus Eisenbichler (225,5/187,4) hatte als Vierter auf der größten Flugschanze der Welt  schon einen deutlichen Rückstand, auch Richard Freitag (215/179,0) als Sechster  landeten unter den Top ten, die Karl Geiger (210,0/172,7) als Zwölfter und der Willinger Stephan Leyhe (214,0/170,7) relativ knapp verfehlten.  Olympiasieger Andreas Wellinger (212/165,3)folgte auf Platz 22. Pech hatte Andreas Wank (41.), der nur um einen Platz in der Quali scheiterte, David Siegel auf Platz 51 war dagegen ohne jede Chance.

Stephan  Leyhe (Foto) kam in Vikersund langsam aber sicher wieder ins Fliegen. Nach 118 m im ersten Training steigerte er sich auf 217,5 m und landete dabei schon nahe an seine bisherige Bestleistung von 220 m. Er musste jeweils unmittelbar hinter Kamil Stoch springen, für den im Training immer der Anlauf verkürzt und für Leyhe dann wieder verlängert wurde. In der Qualifikation sprangen beide aus Luke 16 und der Willinger zeigte sich deutlich besser als beim Skifliegen am Kulm oder der WM in Oberstdorf.

Das sah auch Leyhe selbst so: „Der heutige Tag hat mir richtig Spaß gemacht. Es ist viel besser gelaufen als die letzten Jahre“, freute sich der Mann, dem Gemeinde Willingen (Upland), der Ski-Club Willingen und sein Heimat-Ortsteil Schwalefeld am 20. April mit einem Olympia-Empfang nach dem Gewinn der Silbermedaille im Team in PyeongChang feiern werden.

Stoch (1.789,4), Johansson (1.700,3) und Stjernen (1.673,4) lautet die neue Reihung in der Tourneewertung. Freitag (1.601,5) folgt auf Platz sechs, Wellinger (1.530,6) auf neun und Geiger (1.526,5) ist  Zehnter. Markus Eisenbichler ( 1.388,3) folgt auf 14. Dieses Quartett  hatte Bundestrainer Werner Schuster schon im ersten Mannschaftswettbewerb eingesetzt, Leyhe fehlen mit 1.229,4 Punkten auf Rang 22 eben diese beiden Sprünge aus Oslo.


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