Club-News 15.09.2019

15.09.2019

Nadine Horchler
© DSV

Biathlon: Nadine Horchler auch nicht für IBU-Cup nominiert
 
Die Verbandsstaffeln bildeten am Sonntag den Abschluss der Deutschen Meisterschaften der Biathleten in Ruhpolding: Den Titel über 3 x 7,5 Kilometer der Männer sicherte sich Thüringen I mit Erik Lesser, Lucas Fratzscher und Philipp Horn in 52:10,6/0. Platz elf belegte nach 1:01:44,6 Stunden das SCW-Trio mit Christopher Niggemann (1 Strafrunde), Sven Lohschmidt (1) und Tom Gombert (0). Bei den Frauen sicherte sich die BSV I-Staffel mit Anna Weidel, Vanessa Hinz und Marion Deigentesch den Sieg (53:20,8 Minuten/2) über die 3 x 6 Kilometer. Die SCW-Staffel mit Nadine Horchler (0), Marie Zeutschel (0) und Hannah Möller (3) landete nach 56:27,5 Minuten auf Rang sechs. "Die Staffel war richtig gut bei mir", sagte Nadine Horchler und ergänzte: "Trotz Wind brauchte ich nur zwei Nachlader, es hat richtig Spaß gemacht."

Die eigentliche Nachricht des Tages war aber die Nominierung des DSV für die ersten Weltcup- und IBU-Cup-Einsätze. Dabei wurde Nadine Horchler vom SC Willingen leider nicht berücksichtigt. „Auf der Liste war ich Vierte, bin aber aufgrund meines Alters nicht nominiert worden“, kommentierte die Sportsoldatin ihre Nichtberücksichtigung für das IBU-Cup-Team, „mehr kann ich momentan dazu nicht sagen und will ich auch nicht“. Vor den Titelkämpfen war festgelegt worden, dass zwei Plätze nach der Punktewertung der „Deutschen“ vergeben werden und die anderen vier per Trainerentscheid. Die 33-Jährige war nur noch im Förderkader eingestuft worden und hatte sich überwiegend in Mittenwald mit ihrem Stützpunkttrainer Bernhard Kröll vorbereitet. Für das letzte Jahr ihrer langen Karriere hatte sie sich die Rückkehr in den Weltcup und die WM in Antholz als Fernziel gesetzt. Wie es jetzt weitergeht, ließ sie offen. Die Ottlarerin hatte den Massenstart am Sonntag als Siebte beendet, dabei eine bessere Platzierung im ersten Liegendschießen vergeben. „Gleich zwei Fehler, das war nicht so toll“, kam sie mit den etwas schwierigen Windbedingungen nicht so gut zurecht. „Beim zweiten Mal habe ich zweimal bei rechts gerastet“, blieb sie da ohne Strafrunde, um danach im Stehen noch jeweils einmal daneben zu zielen. „Aber das war ein Rennen in die richtige Richtung“, sah Nadine einen „deutlichen Anstieg zum vergangenen Wochenende am Arber, als es gar nicht gelaufen ist“.

Wesentlich besser gingen die Deutschen Meisterschaften für ihre Schwester Karolin aus: Die 30-Jährige vom WSV Clausthal-Zellerfeld kann sich nach ihrer bereits 19. DM-Medaille, darunter sechs goldene in Einzelrennen, nun auf den Weltcup-Start am 1. Dezember in Östersund konzentrieren. „Es ist gut, dass die Kernmannschaft steht und ich nicht von Qualifikation zu Qualifikation denken muss, sondern in Ruhe vorbereiten kann.“ Ins Weltcup-Team wurden außerdem Franziska Preuß, Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz und Anna Weidel berufen. Im IBU-Cup starten Janina Hettich, Maren Hammerschmidt, Marion Deigentesch, Christin Maier, Juliane Frühwirt und Vanessa Voigt.

Podest, Schanzenrekord, Bestweiten
Michelle Göbels erneuter Paukenschlag

Mit einem Podestplatz, einem Schanzenrekord und Bestweiten im Team kehrte Skispringerin Michelle Göbel nach einem tollen Wochenende vom Alpencup im slowenischen Velenje nach Willingen zurück. Die 15-Jährige belegte am Freitag, dem 13. den zweiten  Platz hinter der slowenischen Doppelsiegerin Jerica Jesenko, landete am Samstag im zweiten Wettbewerb als beste DSV-Springerin auf Platz sechs und steuerte am Schlusstag  bei der Premiere des Mixed-Teamwettbewerbs mit einem Schanzenrekord für Damen von 73 m im ersten Durchgang wesentliches zum vierten Platz des DSV-Teams  mit Lia Böhme, Kilian Märkle und Tom Gerisch bei. In der Gesamtwertung rangiert das große Talent von Trainer Jörg Pietschmann jetzt mit 272 Punkten auf Platz sieben und kann in dieser Form ihrem ersten Einsatz im Continental Cup, dem B-Weltcup, am kommenden Wochenende im österreichischen Stams gelassen entgegen sehen.

Freitag der 13. war ein Glückstag für Michelle Göbel. 71,5 und 68 m bedeuteten nach schon guten Leistungen im Training und in der Probe mit 243,3 Punkten Platz zwei auf dem Stockerl hinter Jesenko (245,0) und vor Nika Prevc (241,5, der Schwester der skispringenden slowenischen Brüder Peter, Domen und Cene. Auch am zweiten Tag überzeugte Michelle erneut. Mit 64 und 69,5 m sowie 232,9 Punkten kam sie als beste DSV-Skispringerin auf Platz sechs und war erneut bei der Siegerehrung dabei. In der Gesamtwertung bedeutet das nach den schon guten Ergebnissen in Klingenthal, Pöhla und Bischofsgrün jetzt Rang sieben, zwei Plätze hinter Lia Böhme (290), die in der Tageswertung mit 64+67,5/225,6 auf Platz acht kam. Es gewann wie am Vortag Jerica Jesenko (244,6) vor ihren beiden slowenischen Landsfrauen Pia Mazi (23,5) und Lara Logar (238,1).

Göbels nächster Paukenschag folgte am Sonntag im ersten Durchgang des Mixed-Teams, als sie bei der Alpencup-Premiere dieses Wettbewerbs gemeinsam mit der Italienerin Annika Sieff mit 73 m einen Schanzenrekord für Damen aufstellte und nur der Österreicher Marco Woergoetter bei den  Männern einen halben Meter weiter sprang als das Duo. Nach dem ersten Durchgang lag Deutschland I.  hinter Slowenien III. und Italien auf Rang drei, im Finale, in dem das große Willinger Talent wieder mit  72,5 m die Bestweite im Finale, was zwischenzeitlich sogar Platz zwei für Deutschland bedeutete. Am Ende reichte es mit insgesamt 972,2 Punkten hinter der dritten slowenischen Mannschaft (994,1),  Italien (978.7) und Österreich doch nur zu Platz vier für das Team des Deutschen Skiverbandes, da Österreichs Schlußspringer Woergoetter (70 m) deutlich weiter als Gerisch (65,0) sprang. „Schade, dass war knapp“, bedauerte Pietschmann, 1,7 Punkte nach acht Sprüngen fehlten dem DSV zum Podest.

Gemeinsam mit Lia Böhme darf sich Michelle bei gleichbleibender Form in den nächsten internationalen Bewerben immer mehr Hoffnungen auf die Teilnahme an den olympischen Jugend-Winterspielen 2020 in Lausanne machen. Nicht ganz so erfolgreich waren die Willinger „Internatler“ Lennart Weigel aus Meinerzhagen und Simon Spiewok aus Neuenrade, die in Slowenien einen internationalen Einsatz bekamen. Weigel erreichte zumindest am  Samstag Platz 16 und kam am Sonntag zusammen mit Jonna Eberle, Ronja Drax und Claudia Haas im Team Deutschland II. zum Einsatz, das am Ende Platz sieben belegte.


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