Club-News 11.10.2017

11.12.2017

Paul Winter
 

Paul Winter Zweiter in Seefeld

Stützpunkttrainer Heinz Koch war nach einem „schwierigen Wettkampf mit mehreren Windunterbrechungen“ beim Auftakt des Deutschlandpokals im österreichischen Seefeld mit seinen Schützlingen sehr zufrieden. Paul Winter meldete sich bei den Herren nach Halbzeitführung mit einem zweiten Platz hinter Jonathan Siegel zurück und kann sich mit einem ähnlichen Resultat am Sonntag wieder für internationale Aufgaben empfehlen. „Der erste Sprung war wirklich sauber, ich hab alles gemacht, was ich umsetzen sollte“, meinte Winter. „Im zweiten bin ich trotz eines technischen Fehlers locker geblieben und habe noch alles rausgeholt.“ Für seinen Willinger Vereinskameraden Corvin Kühnel sprang ein  zwölfter Platz heraus. „Seine Sprünge waren besser, als es das Resultat aussagte“, lobte Koch. Auch die beiden Internatsschüler Simon Spiewok bei der Jugend 16 auf Platz zwei und Lennart Weigel bei der Jugend 17 auf Platz fünf setzten sich gut in Szene.

In der Gesamtwertung des Deutschlandpokals ist Paul Winter bei den Herren jetzt mit 229 Punkten auf Platz drei hinter Jonathan Siegel (256) und Axel Mayländer (233) zu finden. guter Achter ist Corvin Kühnel (156). Während Simon Spiewok (290) die Rangliste bei der Jugend 16 anführt, rangiert Lennart Weigel (207) bei der Jugend 17 auf Platz sieben.

Nadine Horchler freut sich auf Verfolger

Eine Strafrunde im Stehend-Anschlag kostete Nadine Horchler beim IBU-Cup in Lenzerheide im 7,5-km-Sprintwettbewerb eine Topplatzierung. Mit 1:11,2 Minuten Rückstand reichte es im Ziel einen Tag nach ihrem starken Staffelrennen zum 13. Platz. „Jetzt freue ich mich auf den ersten Verfolger der Saison“, erklärte die Willingerin und richtete ihre Blicke bereits auf den Sonntag-Wettbewerb. Bei guten Bedingungen und minus 8 Grad habe sie im Liegend-Anschlag noch einmal nachjustiert, was richtig gewesen sei, aber Zeit gekostet habe. Läuferisch habe sie sich nicht so gut wie am Vortag, aber auf jeden Fall schon besser als zum Saisonauftakt in Sjusjoen gefühlt. „Ich bin auf dem richtigen Weg.“ Der Fehlschuss bei der zweiten Schießeinlage aber hätte nicht passieren dürfen. Die in der IBU-Wertung mit 147 Punkten führende Siegen Uliana Kaisheva (22:55,7) aus Russland sowie die beiden Ukrainerinnen Olga Abramova (+16,2) und Yuljiia Zhurakova (+18,3) waren lauf dem Podest alle ohne Schießfehler geblieben.  Christin Maier (18.), Janin Hettich (21.) oder Anne Knoll (24.) lagen deutlich zurück. In der Gesamtwertung ist Nadine Horchler jetzt mit 80 Punkten auf Platz acht zu finden.

Paul Winter kehrt in den FIS-Cup zurück
Kühnel startet mit Weigel im Alpencup

Stützpunkttrainer Heinz Koch konnte mit seinen Schützlingen mehr als zufrieden sein. Beim Deutschlandpokal im Skispringen im österreichischen Seefeld qualifizierte sich Paul Winter wieder für internationale Aufgaben, und auch sein Vereinskamerad Corvin Kühnel schaffte zusammen mit Internatsschüler Lennart Weigel den Sprung in den Alpencup, der ab dem 14. Dezember ebenfalls in Seefeld ausgetragen wird. Simon Spiwok, wie Weigel am Willinger Internat, belegte bei der Jugend 16 zwei zweite Plätze und führt weiter die Gesamtwertung an. An dem windigen und turbulenten Wochenende herrschten schwierige Bedingungen, „mal starker Aufwind, dann wieder Rückenwind. Eine Windregel wie im Weltcup gibt es bei uns leider nicht“, bedauerte Koch. Da wollte vor allem Paul Winter am Sonntag zu viel, verkrampfte und kam nicht an seinen zweiten Platz hinter Jonathan Siegel vom Samstag heran. Doch der von Oberstdorf nach Oberhof gewechselte und wieder von Koch trainierte Paul Winter mischt wieder mit und fliegt am Donnerstag als Mitglied des Perspekttivkader  nach Norwegen, wo in Notodden FIS- und Continental-Cup-Wettbewerbe anstehen.  Auch Weigel war bei der Jugend 17 wieder Zweiter nach dem ersten Durchgang, stürzte dann aber ab. Doch Heinz Koch ist mit seinem Quartett aus dem Stützpunkt Willingen/Winterberg auf dem richtigen Weg. Für Paul Winter wird es ein Winter der Wahrheit, denn der nach wie vor vom Ski-Club Willingen, der Skifirma und den Sponsoren unterstützte Athlet muss zeigen, dass er mehr kann als zuletzt und an seine alten vielversprechenden Perspektiven  anknüpfen.

Nadine Horchler: „Ich probiere es weiter“

Ein wenig  enttäuscht war sie schon nach ihrem ersten Verfolger in diesem Winter, auf den sie sich so gefreut hatte, und am Ende eines Wochenendes, das mit einem so starken Staffelrennen und Platz 3 im Mixed-Quartett begonnen hatte.  Am Samstag reichte es dann für Nadine Horchler im 7,5-km-Sprint beim IBU-Cup in Lenzerheide zu Platz 12, ein Schießfehler gegen Ende kostete der Willinger Biathletin hier eine Topplatzierung. Läuferisch schien es an beiden Tagen bergauf zu gehen, aber in der Verfolgung am Sonntag lief dann nichts wie gewünscht. Insgesamt vier Schießfehler waren zu viel und auch in der Loipe ging Platz für Platz verloren. Am Ende sprang Rang 20 als immer noch beste Deutsche heraus, mit 2:55,8 Rückstand auf die russische Siegerin Uliana Kaisheva, die auch die IBU-Cup-Gesamtwertung souverän anführt. Nadine ist jetzt hier mit 101 Punkten Elfte. „Es kommen auch wieder bessere Tage, ich probiere es weiter“, sagte sie schon vor der Heimfahrt nach Mittenwald trotzig. So wie ihre Schwester Karolin will sie es noch in den Weltcup schaffen und hat hier im vergangenen Winter mit ihrem Weltcupsieg in der Höhe von Antholz ihre Klasse unterstrichen. Das ist noch nicht vergessen und spornt nach einer intensiven Saisonvorbereitung nach wie vor an.

DSV-Adler auch im COC in der Erfolgsspur
Andreas Wank gewinnt im kanadischen Calgary

Richard Freitag und Andreas Wellinger sorgen derzeit im Weltcup der Skispringer für Furore. Auch zum Saisonauftakt im FIS Continentalcup (COC) gab es einen beachtlichen deutschen Triumph in Calgary/Kanada. Auf der Olympia-Normalschanze (HS 106) von 2010 im Whistler Olympic Park holte sich DSV-Adler Andreas Wank den Sieg im zweiten Wettbewerb des Wochenendes. Nach zuvor Rang acht beim überraschenden Sieg des erst 17jährigen Polen Thomasz Pilch (102,5+101m/267,7 Punkte) sprang Wank 103 und 102 m weit und erhielt für diese Leistungen 267,6 Punkte. Damit lag er vor dem Franzosen Jonathan Learoyd (101+101/263,5) und Ziga Jelar (99,5+101/262,0) aus Slowenien. Nach den ersten zwei Konkurrenzen rangiert Team-Olympiasieger Wank in der COC-Gesamtwertung als Zweiter mit 132 Punkten knapp hinter Pilch (136), dessen bestes Resultat im COC bislang Rang 37 auf seiner Heimatschanze in Wisla gewesen war. Im Continentalcup geht es am kommenden Wochenende (16./17. Dezember) in Ruka/Finnland mit zwei Wettbewerben weiter. Zwischen den Jahren nutzen die Athleten die präparierte Schanze im schweizerischen Engelberg (27./28. Dezember), wo der Weltcup-Tross am nächsten Wochenende als letzte Station vor Weihnachten Halt macht.


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