Einweihung steht an - Regierungspräsident Mark Weinmeister übernimmt Patenschaft
Erstellt von: Friederike Weiler
Passend zur erneuten Bestätigung des Skisprung-Weltcups in Willingen vom 29. bis 31. Januar 2027 gehen auch die Arbeiten an der Mühlenkopfschanze auf die Zielgerade: Bereits Ende Juni wird der Mühlenkopfliner seinen Betrieb aufnehmen. Für die Anlage, die am 26. Juni feierlich eingeweiht wird, übernimmt Regierungspräsident Mark Weinmeister die Patenschaft.
Damit würdigt Weinmeister die herausragende Bedeutung des Projekts für die gesamte Region Nordhessen. Der Mühlenkopfliner steht dabei beispielhaft für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Mühlenkopfs als moderner und leistungsstarker Sport- und Tourismusstandort. Als Regierungspräsident des Regierungsbezirks Kassel setzt sich Weinmeister seit Jahren gezielt für die Förderung Nordhessens ein – insbesondere in den Bereichen Tourismus, Infrastruktur und nachhaltige Entwicklung. „Dieses zukunftsweisende Projekt stärkt den Wintersportstandort Willingen ebenso wie den Tourismus in der gesamten Region und schafft beste Voraussetzungen für Besucherinnen und Besucher zu jeder Jahreszeit. Ich bin von der Umsetzung dieses herausragenden Vorhabens sehr beeindruckt“, sagte Weinmeister. Als Pate begleitet er die neue Anlage symbolisch und fungiert zugleich als Botschafter für ihre überregionale Bedeutung.
Der neue Mühlenkopfliner ersetzt die in die Jahre gekommene Standseilbahn und bringt deutliche Verbesserungen mit sich. Mit einer Geschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde ist er nicht nur schneller als die alte Anlage, sondern kann mit bis zu 50 Personen gleichzeitig mehr als doppelt so viele Fahrgäste transportieren. Insgesamt steigt die Kapazität auf etwa 400 Personen pro Stunde – rund das Vierfache im Vergleich zur bisherigen Bahn.
Von der neuen Anlage profitieren nicht nur Skisprung-Fans, sondern auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher der Region. Neben der Mühlenkopfschanze erschließt der Mühlenkopfliner auch weitere Attraktionen in unmittelbarer Nähe, darunter den Skywalk, Deutschlands längste Hängebrücke. Im Zuge des Neubaus wurden sowohl die Tal- als auch die Bergstation der alten Standseilbahn vollständig zurückgebaut und durch moderne, barrierefreie Anlagen ersetzt. Ein- und Ausgänge auf beiden Seiten sorgen zusätzlich für einen verbesserten Besucherfluss.
Auch in ökologischer Hinsicht setzt der Mühlenkopfliner neue Maßstäbe: Der Betrieb erfolgt vollelektrisch, beim Bremsen kann Energie zurückgewonnen werden, unterstützt durch eine Photovoltaikanlage. Damit fügt sich das Projekt in den Anspruch ein, touristische Infrastruktur nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten.
Spätestens beim Weltcup-Wochenende Ende Januar 2027 dürfte der Mühlenkopfliner dann auch auf großer Bühne überzeugen: Wenn sich die besten Skispringerinnen und Skispringer der Welt in Willingen messen, wird er dazu beitragen, die Region einmal mehr als modernen, leistungsfähigen und zukunftsorientierten Austragungsort zu präsentieren.
Foto: Regierungspräsidium Kassel