| Skisprung-Trainer (1) |
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Ewald Roscher stand mehr als ein Jahrzehnt in Deutschland und der Schweiz seinen Mann, Joachim Winterlich zeichnete für den ersten Teil des Höhenflugs von Jens Weißflog verantwortlich. Auch Jochen Danneberg war und ist ein Globetrotter in Sachen Skispringen. Wolfgang Steiert bereitet das russische Team auf die Olympiade in Sotshi 2014 vor. Wolfgang Hartmann versucht sein Glück in Schweden. Deutsche Trainer waren und sind weltweit anerkannt. Von Sepp Bradl über Baldur Preiml, Paul Ganzenhuber und Heinz Koch bis Toni Innauer, von Richard Schallert, Heinz Kuttin, Andreas Felder, Stefan Horngacher über Werner Schuster bis Alexander Pointner: auch österreichisches Know how ist angesichts des Höhenflugs der ÖSV-Adler um Schlierenzauer und Morgenstern gefragter denn je, seitdem die ÖSV-Adler den Luftraum beherrschen. Die Finnen mit Hannu Lepistö, Kari Ylianttila, Tommi Nikunen, Ari-Pekka Nikola, Pekka Niemelä oder Mika Kojonkoski stehen im In- und Ausland hoch im Kurs, der Slowene Vasja Bajc hat auf vielen Positionen in mehreren Ländern bewiesen, dass er ein wirklicher Experte ist. Zurzeit in der Türkei und als Berater des wieder um Anschluss kämpfenden Jakub Janda. Apoloniusz Tajner in Polen, Matjas Zupan in Slowenien, Pekka Niemelä in Frankreich, Willy Pürstl in Spanien und Kanada, Josef Samek in Spanien, Horst Tielmann und inzwischen sein Sohn Bastian in den Niederlanden, Roberto Cecon in Italien, stehen und standen ihren Mann an der Schanze. Einige von ihnen waren Weltklasse-Skispringer, andere Autodidakten. Rolf Schilli, Christof Duffner oder Hansjörg Jäkle arbeiten im Schwarzwald an einer Trainer-Karriere wie Ronny Hornschuh in Oberhof oder Martin Höllwarth in der Alpenrepublik. Eine derartige Liste kann nie vollständig sein. Elf Länder gehen mit einem neuen Trainer in den neuen Skisprung-Winter: Bulgarien mit Joachim Winterlich, Deutschland mit Werner Schuster, Estland mit Martin Höllwarth, Finnland mit Janne Väätäinen, Kasachstan mit Dionis Wodnew, Korea mit Kim Hung Soo, Polen mit Lukas Kruczek, die Slowakei mit Milan Pilipkov, Slowenien mit Matjaz Zupan, die Schweiz mit Martin Künzle und die USA mit Jochen Danneberg. Mit unterschiedlichen Erwartungen und mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Die meisten von ihnen sind untrennbar mit den Namen großer Skispringer verbunden wie Heß und Hannawald, Edi Federer mit Andreas Goldberger, Mika Kojonkoski mit Sigurd Petersen, Anders Jacobsen oder Tom Hilde , Alex Pointner mit Schlierenzauer und Morgenstern, Ewald Roscher mit Walter Steiner und Apoloniusz Tajner mit Adam Malysz. In guten wie in schlechten Zeiten. Im Erfolg und im Misserfolg. Es ranken sich Geschichten und Anekdoten um die Weltklasse-Trainer, aber auch Legenden, wie die Diskussionen um den Trainer-Sturz von Reinhold Heß und den Übergang zu seinem glücklosen Nachfolger Wolfgang Steiert, auf den der bei den Kombinierern erprobte Peter Rohwein folgte, den beinahe Andreas Bauer, der Oberstdorfer mit der Fußball-Trainer-Lizenz, gefolgt wäre. Die meisten der großen Trainer haben und hatten ihre Co-Trainer und Techniker, denen sie unbedingt vertrauen konnten und vertraut haben. Wie gut man zusammenarbeiten und timen kann, bewiesen gerade Pointex und sein aus dem Sauerland stammender Assistent Marc Nölke. Beide wurden im Sommer am selben Tag Vater. Im Vorfeld des Weltcups 2009 auf der Mühlenkopfschanze in Willingen im Rahmen der neuen FIS-Team-Tour stellen wir die großen Persönlichkeiten im Trainergeschäft vor, aber auch jene Idealisten, die sich mit Haut und Haaren diesem Sport widmen und als Entwicklungshelfer oder in Nachwuchsbereich tätig sind. In Asien, wo neue Schanzen in der Planung sind, ebenso wie in den Stützpunkten und an den Sportschulen bei Zoll oder Armee Talente schulen oder wie Bundestrainer Daniel Vogler und Stefan Pieper, Thomas Bruder in Bad Endorf oder Jörg Pietschmann in Willingen auch dem Frauenskispringen zu olympischen Ehren verhelfen wollen. |















