| Weltcup-Sieger am Mühlenkopf - Andreas Widhölzl (6) |
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„Das gibt es sonst nirgends“ Der „Swider“ hat die Tage über die Jahreswende erstmals wieder zu Hause mit seiner Frau Kathrin und den Kindern Jana, Noah und Elea in Fieberbrunn verbracht und die Vierschanzentournee am Fernseher verfolgt. In diesem Winter möchte er sich noch gern für die Skiflug-WM in Oberstdorf qualifizieren und hofft deshalb, auch wieder in Willingen dabei zu sein, wo er zu den „Dauerbrennern“ gehört. Keiner ist auf der Mühlenkopfschanze in der Addition aller Sprünge bisher weiter gesprungen als Andreas Widhölzl, kaum einer hat so oft gewinnen können, wie er. Im Jahr 2000 gelang dem Tiroler ein Doppelsieg, „beim letzten Wettbewerb auf der alten Schanze, sogar mit einem Rekord.“ Kein Wunder, dass die Erinnerungen an Willingen („ immer etwas besonderes für mich“) sehr gut sind, obwohl auch der Mannschafts-Olympiaseiger bei dem folgenschweren Unfall bei Füssen mit Martin Höllwarth und dem dabei ums Leben gekommenen Alois Lipburger mit im Auto saßen. Seine Kollegen halfen auch ihm, den schweren Schock zu verdauen. Willingen war für den Skiflug-Weltmeister und letzten österreichischen Tourneesieger (1999/2000) oft auch „ein Ländermatch Deutschland gegen Österreich.“ Die größte Großschanze der Welt gehört zu seinen Lieblingsschanzen, „weil es stimmungs- und publikumsmäßig wie bei der Vierschanzentournee zu geht. Die spektakuläre Eröffnungsfeier, die Fans und die vielen freiwilligen Helfer: „Das gibt es sonst nirgends. Es macht immer wieder Spaß dabei zu sein. Schon bei der Nationenpräsentation sind immer sehr viele Fans anwesend und es gibt ein tolles Feuerwerk.“ Der Doppelsieger von 2000 gerät regelrecht ins Schwärmen. Willingen stehe für ihn für gute Stimmung, viele Zuschauer und eine super Betreuung. „So sollte jede Veranstaltung ablaufen“, setzte er den Weltcup-Ort in Nordhessen am Rande des Sauerlandes ganz nach oben in den Rankings der traditionellen Weltcup-Ort, die ja demnächst verstärkt Konkurrenz aus dem Osten bekommen soll. Doch auch dieser Tatsache kann Willingen gelassen entgehen sehen. Auch weil die Skispringer derartiges Lob verteilen und von Willingen schwärmen. |















