| Weltcup-Sieger am Mühlenkopf - Adam Malysz (3) |
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"Ein bisschen wie Zakopane" Adam "Riese" Malysz ist in seiner polnischen Heimat ein Volksheld. Sein Heimspiel in Zakopane gleicht in jedem Winter einem Volksfest. Und gerade deshalb kann es eigentlich kein größeres Lob aus seinem Munde geben, wenn er die Mühlenkopfschanze und die Kult-Veranstaltung im Waldecker Upland wie folgt beschreibt: "Willingen würde ich ein bisschen mit Zakopane vergleichen." Der mehrfache Weltcup-Gesamtsieger erinnert sich nicht nur wegen seines Weltcup-Sieges 2001 an die Mühlenkopfschanze. Am Tag zuvor segelte er beim Sieg des Finnen Ville Kantee auf damals unglaubliche 151,5 m. "Das war Schanzenrekord und darauf bin ich noch immer mächtig stolz." Nur Janne Ahonen übertraf diese Marke. Ader das ist eine ganz andere Geschichte. Auch bei seinen Skisprung-begeisterten Landsleuten ist Willingen längst ein Begriff. Viele begleiten Malysz & Co. inzwischen als Zuschauer ins Waldecker Upland. Und der eher wortkarge gelernte Dachdecker aus Wisla, der inzwischen auch schon einmal per angemietetem Privatjet zum Weltcup einfliegt, wie Andreas Goldberger vom Österreicher Edi Federer gemanagt wird und nur noch von einem Olympiasieg träumt, weil er alles andere schon erreicht hat, macht es kurz und bündig, wenn e nach dem Rahmenprogramm oder den vielen freiwilligen Helfern in Willingen Gefragt wird ("Einfach super!) oder den Reiz von Willingen ("die ganze Veranstaltung") beschreiben soll. Ihm dies entlockt zu haben, macht jeden Interviewer glücklich. Kürzer, aber längst nicht so prägnant, waren nur die Antworten von Christof Duffner bei Waldemar Hartmann in der ARD! Einfach riesig, Adam "Riese" Malysz! |















