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Weltcup-Splitter 16.06.2012 PDF Drucken E-Mail
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Koch absolviert Praktikum bei Manner

ÖSV-Adler auf dem Adlerweg

Auszeichnung für Richard Freitag

Adam Malysz glaubt an den Erfolg

Belgier weiter auf Rekordjagd

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Martin Koch

© www.sc-willingen.de

Koch absolviert Praktikum bei Manner

Martin Koch, Neffe des Willinger Stützpunkttrainers Heinz Koch absolviert erstmals ein Praktikum bei seinem Kopfsponsor Manner  im Sommer in Wien.  Acht Uhr aufstehen, Kaffetrinken, Straßenbahnfahren, Büroalltag und um 17.00 Uhr wieder gehen. „ Es ist natürlich komplett etwas anders, wenn man sieht, was ich normal so mache. Doch ich muss sagen, dass es äußerst interessant ist. Ich habe mir angewöhnt, die Sachen, die ich hier zu tun bekomme mit dem gleichen Ehrgeiz zu bearbeiten, wie ich es im Spitzensport tue. Was völlig neu ist, sind die bis zu acht Stunden Sitzarbeit täglich. Ich bin oft froh, wenn ich nach der Arbeit trainieren gehen kann“, verrät der 30-Jährige Weltmeister, Weltcup- und Olympiasieger in einem Interview. „Ich bin ein Mädchen für alles. Ich darf überall was machen. Ich sehe mich im Marketing um, darf bei der Winterkampagne für nächstes Jahr mitwirken.“  Ein Fingerzeig für die Zeit danach? Wegen Rückenproblemen hatte der exzellente Skiflieger schon ans Aufhören gedacht, macht aber weiter.
ÖSV-Adler auf dem Adlerweg

Die österreichischen Skisprung-Profis Andreas Kofler, Gregor Schlierenzauer, Wolfgang Loitzl und Daniela Iraschko waren gemeinsam mit Skisprung-Cheftrainer Alexander Pointner für ein Fotoshooting  am Tiroler Adlerweg.  Die ÖSV-Adler nehmen Anlauf, springen über einen Stein, der Fotoapparat klickt im Akkord. Der Fotograf fotografiert die ÖSV-Adler, um den bekanntesten Tiroler Weitwanderweg noch bekannter zu machen. Eines seiner Fotomodelle ist Gregor Schlierenzauer. Er hat vergangene Saison den zweiten Platz im Skisprungweltcup belegt und fühlt sich nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera wohl. Als Ausgleich zum Skisprung-Training fotografiert er selbst leidenschaftlich gerne. "Es kommt immer auf die Situation an, manchmal sind es tolle Landschaften, manchmal sind es Menschen, die ich fotografiere."  Andreas Kofler, Vierschanzentourneesieger 2009/10, genießt die Wanderung zum Hintersteiner See und zur Steiner Hochalm: "Ich bin in den Bergen aufgewachsen.“ Cheftrainer Alexander Pointner kennt den Tiroler Adlerweg gut: "Als jemand, der in Innsbruck aufgewachsen ist, kenne ich schon einige Etappen des Adlerwegs.“ Das Fotoshooting endet am Hintersteiner See mit einem Ruderboot, das die Skispringer kapern, um Mätzchen für die Kamera zu machen. Mit im Boot ist die amtierende Skisprungweltmeisterin Daniela Iraschko. "Ich wohne im 10. Stock mitten in Innsbruck. Wenn ich aus dem Fenster schaue, bin ich umrundet von Bergen, das finde ich toll. „

Auszeichnung für Richard Freitag

Der Öhringer Weinschlüssel geht in diesem Jahr an  Skispringer Richard Freitag. Oberbürgermeister Thilo Michler wird den Schlüssel bei der Eröffnung des Hohenloher Weindorfs am  28. Juni, an den 20-jährigen portler überreichen. Richard Freitag flog bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 2012 in Vikersund als erster Deutscher auf eine Weite von 230 Meter. Im selben Wettkampf wurde er zusammen mit der deutschen Mannschaft Silbermedaillen-Gewinner. Freitag ist wie die Skisprung-Legenden Jens Weißflog und Sven Hannawald im sächsischen Erlabrunn zur Welt gekommen. Er gilt als derzeit größtes Talent im deutschen Skisprunglager.

Adam Malysz glaubt an den Erfolg

Adam Malysz, der zuletzt beim FIS-Kongress in Südkorea nicht den Sprung in den Vorstand des Weltverbandes schaffte,  ist sich sicher, dass die Fußball-Europameisterschaft in seinem Heimatland Polen ein großer Erfolg wird, auch wenn bisher nicht alles reibungslos verlief. "Wir sind nun mal nicht so akkurat deutsch, dass wir alles von Tag eins an nach Plan abarbeiten", schreibt Malysz in einem exklusiven Gastbeitrag in der Tageszeitung "Die Welt". Die Polen seien da anders: "Wir sind die Weltmeister im Improvisieren."  Die Antriebsfeder sei die große Gastfreundschaft seiner Landsleute, meint der Vierschanzentourneesieger von 2001. "Schließlich sind wir davon beseelt, Europa und der Welt zu beweisen, dass auch wir in der Lage sind, nicht nur eine Papst-Messe mit Millionen Gläubigen auszurichten, sondern auch ein solch bedeutendes Sportereignis." Und die wichtigste Voraussetzung für das Gelingen eines solchen Turniers brächten die Polen sowieso mit: "Wir Polen sind ein extrem portbegeistertes Volk. Schon immer. Sporthelden werden bei uns auf Händen getragen. Ich weiß, wovon ich spreche."

Belgier weiter auf Rekordjagd

Marc Nölke hat mit seiner Skisprungschulze "Teamgold" einen durch eine Fernsehshow ausgelösten Skisprung-Boom in Belgien angestoßen. Beim Mattenspringen in Rückershausen kam Rembert Nottem auf 35 m  - Landesrekord. Auch in Willingen werden einige Begier an den Start gehen, um auch diese Bestweite zu überbieten.

 

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