| Weltcup-Splitter 26.08.2010 |
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Ammann macht endlich auch Kasse Vier Olympiasiege hat es gebraucht, damit der Schweizer Skispringer Simon Ammann auch werbemäßig abheben kann. «Es geht extrem vorwärts. Ich habe gute Sponsoren mit langfristigen Verträgen gefunden», sagt Simon Ammann nach einem Abschluss mit dem Reiseveranstalter Kuoni. Dazu kommt das Megastore Hinwil Wässeri. Auch hat der Versicherer Helvetia jüngst die Option auf eine Verlängerung des Vertrages mit Ammann eingelöst; neu für ihn hinzugekommen ist 2010 auch die Flieger-Uhrenmarke Breitling. Weitere Schweizer Sponsoren folgen in den nächsten Tagen, ergänzt der Skispringer. Schweizer Zeitungen sprechen bereits vom neuen Werbemillionär Ammann. «Über die Finanzen rede ich nicht offen», sagt Ammann. «Es sind sehr gute Verträge», lässt er aber durchblicken. In Deutschland wäre das alles schneller gegangen, sagen seine Manager. Aber Ammann zweifelt, ob er dort den sportlichen Erfolg geschafft hätte. Hannawald auf Titeljagd Sven Hannawald kann am Wochenende wieder einen Titel gewinnen. Zusammen mit dem ehemaligen DTM-Piloten Thomas Jäger aus München, mit dem er die erste komplette Saison im ADAC-GT-Masters bestreitet, will er auf dem Nürburgring die Post abgehen lassen. Sollte er bei beiden Rennen in seiner rund 500 PS starken Corvette Z06-GT3 ganz vorne liegen, hätte er die Fahrer-Krone als bester Amateur sicher. Matti Nykänen verurteilt Der viermalige Olympiasieger im Skispringen, Matti Nykänen (47), ist von einem finnischen Gericht zu 16 Monaten Haft verurteilt worden. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass das Enfant terrible der Szene seine Frau Mervi am 25. Dezember 2009 mit einem Messer attackiert und ihr dabei Schnittwunden an Kopf und Körper zugefügt hatte. Nach Abschluss seiner einmaligen sportlichen Laufbahn im Jahre 1991 war der ehemalige Weitenjäger fast ausschließlich wegen seiner privaten Eskapaden aufgefallen. 2004 war Nykänen im Anschluss an eine Messerstecherei schon einmal zu 26 Monaten Haft verurteilt worden. Neue Namen aus Polen Er polnische Trainer Lukasz Kruczek und Malysz-Coach Hannu Lepistö haben eine starke Mannschaft im Nachbarland geformt. Adam Malysz & Co. Dominierten in Wisla sogar gegenüber den Österreichern. "Ich bin froh, dass ich nur gegen Adam verloren habe. Jetzt will ich versuchen, ihm zu helfen", sagte Kamil Stoch dem Internetportal www.berkutschi.com Der 23-Jährige aus Zakopane, der zwei Wochen zuvor Freundin Ewa geheiratet hatte, bezog sich dabei auf den Grand-Prix-Gesamtstand. Vor den nächsten Springen in Hakuba am kommenden Wochenende führen Malysz sowie der in Wisla dritt- und zweitplatzierte Daiki Ito das Klassement gemeinsam an. Da Malysz auf den Flug nach Japan zugunsten von Training verzichtet, liegen die Vorteile bei Ito. Die Zuschauer werden sich an neue Gesichter gewöhnen. Die heißen Dawid Kubacki, Stefan Hula, Krzysztof Mietus, Maciej Kot oder Rafal Sliz - polnische Rohdiamanten in den Spuren von Olympiasieger Wojciech Fortuna (1972) und Ex-Weltrekordler Pjotr Fijas. Zuversicht in Klingenthal Die letzten beiden Springen im Sommer-Grand-Prix steigen am 1. Oktober in Liberec sowie zwei Tage später das Finale in Klingenthal. OK-Chef Alexander Ziron glaubt trotz der steigerungsfähigen Resultate der Deutschen nicht an einen Zuschauerschwund in der Vogtland-Arena: "Unser treues Publikum freut sich gewiss über hochklassigen Sport. Da spielt es die zweite Geige, wer ihn dann bietet." Colin Mattel gewinnt Mini-Tournee Die drei deutschen Veranstalter Bischofsgrün, Pöhla sowie Oberwiesenthal initiierten gemeinsam mit dem Deutschen Skiverband eine Mini-Tournee im Frauenskispringen. Nachdem Pöhla wegen der zu kleinen Schanze nicht mehr im Continentalcup-Kalender steht, wurde auf diese Art und Weise versucht, die Veranstaltung interessant zu machen. Bundestrainer Daniel Vogler stellten seinen Nationalspringerinnen die Teilnahme frei, nicht nu die beiden Willingerinnen Jenna Mohr und Anna Häfele verzichteten. Siegerin blieb in dieser Wertung Coline Mattel mit 1150.7 Punkten. Die Japanerin Sara Takanashi (1135.2 Punkte) nimmt den zweiten Platz vor Sarah Hendrickson ein. Die US-Amerikanerin lag noch nach dem vierten der insgesamt fünf Springen in Front, wurde aber anschließend nur Neunte und verspielte alle Chancen auf den Sieg in dieser Wertung. |


















