| Weltcup-Splitter 22.08.2010 |
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Mika Kojonkoski hört am Saisonende auf Mika Kojonkoski absolviert seine letzte Saison als Trainer der norwegischen Nationalmannschaft. Der Finne bestätigte gegenüber der norwegischen Zeitung VG, dass er nach der WM in Oslo seinen Vertrag mit dem norwegischen Skiverband nicht mehr verlängern wird. Er hat das Angebot angenommen, den Spitzensport in seinem Heimatland Finnland zu unterstützen. Kojonkoski wird einer von fünf Mitgliedern in einer "Supergruppe" von Trainern. Kojonkoski wurde im 2002 Trainer der norwegischen Nationalmannschaft. Unter Kojonkoskis Führung haben die norwegischen Springer olympisches Gold gewonnen (Lars Bystoel 2006), vier Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften im Skifliegen und zwei Gesamtsiege bei der deutsch-österreichischen Vierschanzentournee, sowie den Sieg bei der Prämiere der TelDaFax FIS-Team-Tour 2009. Der norwegische Skiverband sähe es dagegen gerne, wenn Kojonkoski bis zu den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi bleiben würde. In Oslo testen alle die Schanze Neben Schul- und Ausbildungsverpflichtungen fällt es vielen Nationen im Frauenskispringen auch aus Geldsorgen schwer, ihre Sportlerinnen im Sommer Wettkampfreisen zu finanzieren. Die Norwegerinnen stiegen noch ohne die WM-Dritte Anette Sagen in Oberwiesenthal in die COC-Serie ein. Weltmeisterin Lindsey Van (USA) soll nach ihrer einjährigen Wettkampfpause ab Lillehammer antreten. Daniela Iraschko verzichtet im Sommer gänzlich. Die österreichische Damen-Weltrekordlerin (200 Meter im Jahr 2003 am Kulm) hütet im Sommer das Tor des FC Wacker Innsbruck. Erst in Oslo wird die komplette Weltelite am Start sein. Dann kann erstmals die neu gebaute 90-m-Schanze, auf der im Februar die WM steigt, getestet werden. Vier für Hakuba Für die Grand-Prix-Springen im japanischen Hakuba am kommenden Wochenende hat Bundestrainer Werner Schuster vier DSV-Adler auf die Starterliste gesetzt: Severin Freund (WSV Rastbüchl) , Georg Späth (SC Oberstdorf), Stephan Hocke (WSV Oberhof 05) und Maximilian Mechler (WSV Isny)
Fünf Springen – vier Siegerinnen. Jenna Mohr (Willingen), Sarah Hendrickson (USA), Coline Mattel (Frankreich) beim allerdings nicht zum Continentalcup zählenden Springen in Pöhla, und zweimal Jaqueline Seifriedsberger (Österreich) hießen die ersten Siegspringerinnen bei den Sommer-Wettbewerben, aus denen die Amerikanerin mit 249 Punkten als Gesamtführende vor Sara Takanashii (Japan / 220) und Mattel (213) in die bis zum 11./12. September in Lillehammer gehende „Sommerpause“ geht. Mohr (177) als Sechste und Anna Häfele (116) als Achte sind die beiden besten Deutschen unter den Top ten und mischen weiter in der Weltspitze mit. Während Vize-Weltmeisterin Ulrike Gräßler aus Klingenthal nach den schriftlichen Abschlussarbeiten an der Polzeischule in Bad Endorf, wo Jenna und Anna inzwischen ihre Zwischenprüfungen absolvieren mussten, noch nicht wieder in Bestform ist, und derzeit nur auf Platz zwölf rangiert, haben sich die beiden Willingerinnen ihren Platz in der Nationalmannschaft von Bundestrainer Daniel Vogler gesichert. Trotz ihrer Hanicpas: Mohr laboriert an einem Haarriss in der Speiche, Häfele kann einfach mit der Schanze in Oberwiesenthal keine Freundschaft schließen. Doch jetzt geht es weiter nach Oberstdorf, um auf der Schattenbergschanze „das Fliegen zu üben“. Denn der Sommer-Continentalcup wird ab sofort ausschließlich auf großen „Böcken“ entschieden. Dort rechnet man auch wieder mit der Weltmeisterin Lindsey Van, die bei den US-Meisterschaften Hendrickson noch besiegt hatte, aber zu den Auftaktspringen nicht nach Deutschland gekommen war. Die Spitze ist dichter geworden, Mohr haderte nach dem Sieg und Platz 15 in Bischofsgrün sowie ihrem neunten Platz in Oberwiesenthal mit der vergebenen Chance, im zweiten Springen auf der Fichtelbergschanze wieder ganz vorne zu landen. Nach Platz zwei im ersten Durchgang „verhaute“ sie den zweiten und fiel auf Platz acht in der Tageswertung zurück. Häfele war in Bischofsgrün Sechste und Dritte, möchte Platz 29 und 17 in der Heimat von Jens Weißflog „am liebsten streichen lassen.“ Die kleine Schanze in Pöhla hatte die komplette Nationalmannschaft ausgelassen.
Doppel-Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz hatte es der Konkurrenz in Vancouver vorgemacht, im weltweiten Poker um die Entwicklung eines effektiven Bindungssystems scheint Polen die Nase vorn zu haben. Während sich die Top-Nationen an gelegentlichen positiven Ergebnissen erfreuen, eilen die polnischen Springer beim Sommer- Grand-Prix von Sieg zu Sieg. Insgesamt gewannen die Polen bereits vier von sechs Wettbewerben der Sommer-Tour. Die anderen beiden Siege gingen auf das Konto des Japaners Daiki Ito, der gemeinsam mit Malysz die Gesamtwertung anführt. Österreicher sehen es positiv Obwohl die Polen dominieren, sind die Österreicher zufrieden. „ Das Resümee für das Wettkampfwochenende in Wisla fällt aber positiv aus. Das Leistungspotential für ganz vorne ist gegeben und den Rest werde ich mir in den kommenden Monaten bis zum Winter noch erarbeiten“, sagte Thomas Morgenstern. „Mir fehlt noch die Konstanz, die für Siege notwendig ist derzeit noch“, analysierte Gregor Schlierenzauer nach seinem Saisoneinstieg. „ Mein Leistungsstand ist so, wie er sein sollte und ich liege voll in meinem Plan. Außerdem bin ich viel mit Materialtests beschäftigt, da ist an eine Feinabstimmung noch nicht zu denken“, sieht Wolfgang Loitzl seine Situation und David Zauner ergänzt: "Licht und Schatten liegen im Moment recht nahe beieinander. Auch heute konnte ich, wie schon über das gesamte Wochenende, nicht zwei gute Sprünge aneinanderreihen. Jetzt freue ich mich noch auf zwei Trainingstage auf dieser Anlage. Generell bin ich motiviert für die kommende Trainingsperiode. Ich habe vorne hineinschmecken dürfen, musste aber auch erkennen, dass noch viel Arbeit zu bewältigen bleibt. Quelle Bild Anna Häfele: Verena Groß Quelle Bild Adam Malysz: www.berkutschi.com |




Jenna und Anna üben jetzt Fliegen
Polen und der Bindungpoker













