| Weltcup-Splitter 20.08.2010 |
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Birgit Jüngst-Dauber wieder Europameisterin Die aus Hatzfeld-Eder stammende Birgit Jüngst-Dauber vom Ski-Club Willingen hat den Ironman-Germany gewonnen und damit den Titel der Europameisterin. Geplant war der Ironman nicht: Birgit Jüngst-Dauber hatte sich auf die Deutsche Crosstriathlon-Meisterschaft in Zittau vorbereitet. Doch der wurde wegen der massiven Hochwasserschäden abgesagt. Kurz entschlossen wurde ein Startplatz in Wiesbaden besorgt: 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad und 21,2 km Laufen - die erste Triathlon-Mitteldistanz für die ehemalige Mountainbike Europameisterin, die inzwischen eine Outdoor-Sportschule leitet. Große Sorgen bereiteten ihr die schwächste Disziplin, das Schwimmen: Mit rund 300 Frauen ging es mit der zweiten Startgruppe ins Wasser. Im strömenden Regen! Nach 37:27 Minuten war es geschafft, dann wurde auf der anspruchsvollen Radstrecke mit rund 1500 Höhenmetern aufgeholt. Mit guter Radzeit unter drei Stunden ging sie auf die erste von vier zu laufenden Runden. Anfangs schleppend wurde der Lauf gegen Ende immer besser und Jüngst-Dauber kam nach 5:25 Stunden als Erste der Altersklasse ins Ziel. Damit durfte sie sich nach ihrem ersten Ironman gleich über den Europameister-Titel der Altersklasse W40 und Platz 22 in der Gesamtwertung freuen. Skispringer helfen Biedermann Schwimm-Europameister Paul Biedermann will neue Trainingsreize setzen. Die Skispringer sollen ihn in Sachen Sprungkraft fit machen. Der Doppel-Weltmeister und Weltrekordler hat vor allem bei den Starts im Vergleich zu seinem Erzrivalen Michael Phelps oder dem französischen Shootingstar Yannick Agnel erhebliche Defizite. "Paul springt etwa 44 Zentimeter hoch. Andere schaffen 60 Zentimeter", sagte Biedermanns Trainer Stefan Embacher der Sport Bild. "Für mich ist in einigen Bereichen das Ende meiner Möglichkeiten erreicht. Jetzt brauchen wir Spezialisten", erklärte Embacher, der den Kontakt zur Skisprung-Szene sucht. In der Ära der nun verbotenen High-Tech-Anzüge hatte Biedermann seine geringere Sprungkraft und relativ schwache Wenden mit Kraft und perfektem Wasser-Gleiten wettgemacht. Sympatex weiter Sponsor Sympatex wird auch 2011 wieder der Titelsponsor der Bike-Festivals in Riva del Garda am Gardasee und in Willingen sein. Die Firma verlängerte ihr langjähriges Sponsoring zur Freude der Veranstalter in Italien und im Waldecker Upland. zunächst um ein weiteres Jahr. Nationlkader ließ Pöhla aus Erst beim Continentalcup am Wochenende in Oberwiesenthal lässt Bundestrainer Daniel Vogler seine Nationalmannschaft mit Jenna Mohr und Anna Häfele aus Willingen wieder an den Start gehen. Auf der kleinen Chance in Pöhla beim Ladies-Cup verzichtete auch Vize-Weltmeisterin Ulrike Gräßler und nutzte die Zeit zum Training. Es gewann die Franzosin Matell. Beste Deutsche war Melanie Faisst. Kamil Stoch gewinnt Qualifikation in Wisla Es war die wohl stimmungsvollste Qualifikation des bisherigen FIS Sommer Grand Prix 2010. Mehrere tausend polnische Fans machten aus dem Ausscheidungsspringen auf der Adam-Malysz-Schanze in Wisla eine schöne Sommerparty. Bei der Sommer-Premiere auf der umgebauten Malinka-Schanze, die jetzt den Namen des berühmtesten Sohnes der Stadt trägt, war es zur Freude der Fans Kamil Stoch aus Polen, der sich mit einem wunderschönen Flug auf 134,5 Meter und 142,4 Punkten mehr als überlegen den Qualisieg holte. Es war damit für den frisch verheirateten Stoch der perfekte Einstieg in den FIS GP 2010. ÖSV mit Top-Team am Start Und mit Rafal Sliz schaffte es ein zweiter Pole aufs Treppchen. Für seinen Flug auf 125,5 Meter erhielt er bei guten Bedingungen 126,5 Zähler. Erstmals machten in diesem Sommer die ÖSV-Stars Gregor Schlierenzauer, Andreas Kofler, Martin Koch und Wolfgang Loitzl ihre Aufwartung. Alle vier mussten sich auch für den Wettbewerb qualifizieren, da sie ja in den bisherigen drei Wettkämpfen keine Punkte gesammelt hatten. Das Quartett ging mühelos durch die Quali, Schlierenzauer überzeugte mit einem Flug auf 129 (130,6) als Zweiter. Ein durchaus gelungener Einstand für den Superstar der Österreicher in diesen Sommer. Polen einfach nur stark Die Polen brachten zur Freude der Fans ihre nationale Gruppe an den Start. Von den sechs Springern dieser Gruppe schafften es fünf in den Wettkampf, damit dürfen sich die Fans der Gastgeber am Freitag auf zehn Athleten der Kruczek-Truppe freuen. Weniger Grund zur Freude hatten die Deutschen, die nicht mit ihrer besten Mannschaft in den Süden Polens gereist waren. Martin Schmitt, Michael Neumayer und der diesen Sommer so starke Severin Freund blieben zuhause. Bis auf Felix Schoft schafften es alle DSV-Adler in den Wettbewerb. Es scheiterten aber auch insgesamt nur acht Athleten, bester Deutscher war Andreas Wank als Zwölfter. Kranjec mit einem Lebenszeichen Als Vierter überraschte Robert Kranjec aus Slowenien, der bisher in diesem Sommer eher geschwächelt hatte. Fünfter wurde Jakub Janda aus Tschechien vor dem besten Japaner, Fumihisa Yumoto, der den drittbesten Polen, Marcin Bachleda auf Rang acht verwies. Ito in überragender Verfassung In ordentlicher Form präsentierten sich die Russen, die in Roman Sergeevitsch-Trofimov und Denis Kornilov zwei Athleten unter die besten Elf brachten. Von den Vorqualifizierten, unter denen auch gleich drei Polen sind, zeigte Daiki Ito aus Japan mit 126,5 Metern den besten Sprung. Der 24-jährige Gesamtführende des FIS GP ist wirklich in bestechender Form. Allerdings waren die Top Ten des bisherigen Sommers relativ eng beieinander. Adam Malysz flog nur einen Meter weniger weit als Ito und blieb damit absolut in Schlagdistanz. Somit ist alles bereitet für einen schönen Wettkampf am Freitag. Die Stars sind da, die Gastgeber sind stark und die Fans werden in Scharen kommen. Quelle www.berkutschi.com |


















