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Weltcup-Splitter 18.08.2010 PDF Drucken E-Mail

Skispringerinnen weiter nach Pöhla

Bodmer: „Es geht nach oben“

Sorgen um Andreas Küttel

Ito auch in Wisla und Hakuba

Petra Behles „Tour der Hoffnung“ bringt 1,3 Millionen Euro

Podium_Bischofgruen
Jenna Mohr bei der Siegerehrung in Bischofsgrün
© www.ladies-skijumping.com

Skispringerinnen weiter nach Pöhla

Der Ladies-Cup der Skispringerinnen wird heute in Pöhla fortgesetzt, das allerdings in diesem Sommer nicht zum Continentalcup gezählt wird. Um COC-Punkte geht es erst wieder am kommenden Wochenende in Oberwiesenthal. Weil die Pöhlbachschanze zu klein ist, fiel sie aus dem COC-Kalender, dennoch kommen die Springerinnen gern zu dem Wettbewerb.

Bodmer: „Es geht nach oben“

Freude und Frust liegen beim Skispringen oft eng beisammen. Pascal Bodmer kann ein Lied davon singen. Beim Sommer-Grand Prix im französischen Courchevel sprang der 19-Jährige vorne mit, bei der Fortsetzung der Wettkampfserie im schweizerischen Einsiedeln scheiterte er in der Quali. Ein Zehntel fehlte ihm zu Platz 40 und zum Finaleinzug. „Das ist blöd gelaufen“, sagte Bodmer. Am kommenden Wochenende will er im polnischen Wisla die Scharte auswetzen und zumindest in die Punkte springen. Mittlerweile komme er mit der neuen Bindung zurecht, überhaupt habe er das Gefühl, „dass es nach oben geht“. Nach dem Grand Prix in Wisla legt Bodmer eine Wettkampfpause ein um noch andere Bindungssysteme zu testen, auch Weiterentwicklungen des umstrittenen Krummstabs. „Für mich geht es in nächster Zeit darum, die für mich optimale Bindung zu finden und bei den Sprüngen an zwei Eckpunkten zu arbeiten“, umreißt er seine Ziele für die kommenden Wochen. Diese Eckpunkte seien zwar Kleinigkeiten, „aber die machen recht viel aus“.

Sorgen um Andreas Küttel

An Arbeit fehlt es Berni Schödler nach seiner Rückkehr aus Russland an alter Stätte nicht. Zwei Beispiele: Der Auftritt der jungen Schweizer Springer der zweiten Trainingsgruppe am Sommer-GP in Hinterzarten war enttäuschend, ein spezielles Augenmerk will der Engadiner zudem auch dem Frauen-Skispringen schenken. Vor allem aber, und dies ist die Überraschung des Sommers, wurde er zur ersten Bezugsperson von Weltmeister Andreas Küttel, der auch in Einsiedeln auf der nach ihm benannten Schanze sich nicht für den Sommer-Grand-Prix qualifizieren konnte. Er wird, wenn immer möglich, an dessen Trainings und Wettkämpfen neben dem Chefcoach Martin Künzle auf dem Trainerturm stehen. Schödler sagt: „Andreas ist ein toller Mensch und ein Weltklasse-Skispringer. Es durfte nicht sein, dass er wegen mangelhafter Betreuung mit dem Sport aufhört.“

Ito auch in Wisla und Hakuba

Daiki Ito wird nach seinen beiden Siegen in Courchevel und Einsiedeln auch in Wisla und Hakuba an den Start gehen, sich danach aber in Japan auf den kommenden Winter vorbereiten und auf Klingenthal verzichten.  “Der Wind hat den Wettbewerb stark beeinflusst, ich war froh, dass der zweite Durchgang gecancelled wurde”, gestand der Doppelsieger ein. Er will in Zukunft noch härter trainieren, um die Form auch im Winter umzusetzen.

Malysz und der Wind

Nach Ansicht von Adam Malysz war de Wettkampf in Einsiedeln noch mehr vom Wind beeinflusst, als die abgebrochene Qualifikation am Vortag. „Unter diesen Vorzeichen bin ich mehr als zufrieden mit Platz zwei“, erklärte er. Für seinen Landsmann Maciej Kot war es der erste Podiumsplatz überhaupt: „Ein guter Tag für mich!“

Petra Behles „Tour der Hoffnung“ bringt 1,3 Millionen Euro

Schirmherrin Petra Behle kann mit ihrer „Tour der Hoffnung“ zugunsten krebskranker Kinder wieder eine positive Bilanz ziehen. Etwa 1,3 Millionen Euro sammelten die beteiligten 180 Radler bei ihrer Fahrt durch Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Halle war am Samstag Zielort der 366 Kilometer langen Tour, die am vergangenen Mittwoch in Gießen startete. Das von Bürgern, Firmen und Vereinen gespendete Geld kommt Kinderkrebsstationen etwa in Erfurt, Magdeburg und Halle, einem Gießener Forschungslabor und weiteren Initiativen zugute. Die Tour der Hoffnung wurde 1983 von dem Kinderkrebsarzt Fritz Lampert ins Leben gerufen und in diesem Jahr zum 27. Mal organisiert. Insgesamt wurden jetzt schon fast 25 Millionen für den guten Zweck gesammelt. Bei den einzelnen Etappen schwangen sich auch Prominente wie Fernsehkoch Johann Lafer, Biathlon-Legende Kati Wilhelm oder die Bob- Olympiasieger Wolfgang Hoppe und Christoph Langen auf den Drahtesel. Bundesverteidigungsminister Guttenberg hatte seine Teilnahme kurzfrist abgesagt. Im kommenden Jahr soll Bayern Schwerpunkt der Spendenaktion sein. www.tour-der-hoffnung.de

Klingenthal sucht wieder Cheerleader

Auch zum Finale des Sommer-Grand-Prix der Skispringer am 2. und 3. Oktober können sich wieder Cheerleader für ihren Auftritt vor großem Publikum (www.vogtlandarena.de) bewerben. Die "Wild Cats" des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau machten im vergangenen Jahr bei dem Online-Voting das Rennen und schwärmen noch heute von ihrem Gastspiel im Auslauf der Großschanze. "Das war der Hammer. Wahnsinn", jubelte die Truppe und hat sich auch in diesem Jahr schon wieder beworben. Der Kontakt zum VSC Klingenthal wurde vertieft, die Mädchen machten in ihrem Stadion viel Reklame für den Weltcup im Rahmen der TelDaFax FIS-Team-Tour.

 
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