| Weltcup-Splitter 10.08.2010 |
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Ski-Club Willingen jetzt auch auf Facebook Auch ein Verein, der schon 100 Jahre alt ist, sollte stets mit der Zeit gehen. Der Ski-Club Willingen tut dies mit seiner sehr beliebten und viel genutzten aktuellen Internetseite www.weltcup-willingen.de. Und auf dieser Seite befindet sich jetzt auch ein Zugang zu Facebook. Was ist Facebook? Hinter Facebook verbirgt sich eine Website zur Bildung und Unterhaltung sozialer Netzwerke, die es ermöglichen, mit anderen Benutzern Informationen auszutauschen. Jeder angemeldete Benutzer verfügt über eine Profilseite, auf der er sich vorstellen kann bzw. Fotos und Videos hochladen kann. Eine Pinnwand ermöglicht öffentlich sichtbare Nachrichten, die man hinterlassen kann. Facebook ist kostenlos. Sitz der Firma Facebook Inc. ist in Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien. Laut eigenen Angaben hat Facebook 500 Millionen aktive Nutzer weltweit (Stand: Juli 2010). Jetzt ist auch der Ski-Club Willingen dabei und stellt die bevor stehenden Sportveranstaltungen wie die Deutschen Biathlon-Meisterschaften vom 17. Bis 19. September 2010 und die TelDaFax FIS-Team-Tour mit dem Doppel-Weltcup im Skispringen vom 28. Bis 30. Januar 2011 vor. Zum Facebook des SCW Ferner stehen auch einige Filme des Ski-Club Willingen bei You Tube online. Zum anzeigen der Filme klicken sie hier Ahonen wieder am Hockenheim-Ring Willingens Schanzenrekordler Janne Ahonen pausiert beim Sommer-Grand-Prix in Courchevel und startet am Wochenende wieder bei den Dragster-Rennen am Hockenheimring. Der Motorsport ist die große Leidenschaft des Finnen. Ahonen, der beim Skispringen vor Olympia den Rücktritt vom Rücktritt erklärt hatte, gehört wieder zu den Zuschauermagneten beim Dragsterrennen. Auch die Deutschen und die Österreicher sind in Frankreich nicht komplett. Innauer am Blinddarm operiert Mario Innauer, Sohn des früheren ÖSV-Sportdirektors und Olympiasiegers Toni Innauer, wurde am Blinddarm operiert. Er fällt laut sportsplanet.at zwei Wochen beim Training aus, will aber danach sofort wieder in das Geschehen eingreifen. Nach einem Formtief im vergangenen Winter kämpft Mario wieder um den Anschluss an die nationale und die Weltspitze. Neue TV-Kamera: Hofer, Tusch, Thiele und Sigmund beeindruckt Premiere beim FIS-Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten: Erstmals nahm eine im Auslauf platzierte Spezialkamera die Weitenjäger frontal im Flug auf. So waren die Skispringer sozusagen "Auge in Auge mit der Kamera." Während die Skispringer zurückhaltend reagierten, war der langjährige ZDF-Regisseur Norbert Thielmann nach der Veranstaltung überzeugt von seiner Idee und auch Renndirektor Walter Hofer und Rudi Tusch wollen nicht ausschließen, dass das neue System bereits bei den Übertragungen im Weltcupwinter zum Einsatz kommen könnte. Hofer begrüßte die Idee, die ihm schon lange vorgeschwebt habe. gemeinsam mit dem auch in Willingen bekannten Thielmann, der nach seiner Pensionierung mit Tilly-TV eine eigene Produktionsfirma gegründet hatte, war man sich einig: "Die Flugphase nach dem Vorbau bis zur Landung ist das Filetstück des Sprunglaufs. Diese Sekunden wollten wir in Zeitlupe von vorne zeigen und dabei dem Athleten ins Gesicht schauen." und auch der Deutsche Skiverband zeigte sich aufgeschlossen und übernahm zusammen mit dem OK Hinterzarten und Tilly-TV die Finanzierung. Die technische Umsetzung erfolgte nach einem Bericht der Badischen Zeitung bei Stuttgart Diplom-Ingenieur Gerhard Haidinger, Inhaber von Hai-TV, begann in seiner Firma zu tüfteln. Nach sechs Wochen intensiver Versuche stand der Prototyp. Im Auslauf der Schanze errichtete der Ingenieur bei Weitenmeter 115 zwei sechs Meter hohe Alu-Stützen. Diese wurden mit vier jeweils selbsttragenden Spannseilen und einem zusätzlichen Sicherungsseil verbunden. Die Kamera wurde in einem Spezialgestell verschraubt und in einer Höhe von etwas mehr als vier Metern in der Mitte des Auslaufs fixiert. Die vom Ü-Wagen aus ferngesteuerte Kamera war nach links und rechts schwenkbar und kann zoomen. Rudi Tusch vom DSV ist von der Idee begeistert: "Der TV-Zuschauer erlebt eine völlig neue Perspektive: Der Springer taucht aus dem Nichts auf und fliegt direkt auf den Betrachter zu. Damit können wir das Springen dem Fan noch näher bringen." Das neue System habe einen weiteren Vorteil: "Es ist ausgesprochen günstig." Die Kosten für Auf- und Abbau bezifferte Tusch pro Wettkampf mit 7 000 bis 9 000 Euro. Auch die Moderatoren von Eurosport, Dirk Thiele und Gerd Siegmund, waren beeindruckt. Die ersten Kommentare der Aktiven reichten von "gewöhnungsbedürftig" (Michael Uhrmann) bis hin zu "es stört ein bisschen. Du fliegst genau auf die Kamera zu. Sie sollte weiter unten oder höher hängen, „ (Martin Schmitt), "Auch wenn du sicher weißt, dass du nicht dagegen stoßen kannst, bleibt ein komisches Gefühl." (Georg Späth). Mit jedem Sprung wuchs allerdings die Akzeptanz. Walter Hofer sprach vom "Beginn eines neuen Prozesses." Rudi Tusch meinte: "Es ist ein wichtiger Schritt, Skispringen weiter attraktiv zu präsentieren." |


















