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Skisprungkampfrichter tagten in Willingen PDF Drucken E-Mail

In Theorie und Praxis auf neuesten Stand gebracht

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   © www.sc-willingen.de
   
   

In Theorie und Praxis auf neuesten Stand gebracht

WILLINGEN * Jedes Jahr treffen sich die Kampfrichter Sprunglauf aus den Landesverbänden Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zu einem Expertentreffen, um sich durch eine Schulung auf den neuesten Stand des Regelwerkes im Deutschen Skiverband zu bringen und in Gesprächen ihre Erfahrungen rechtzeitig vor der nächsten Wettkampfsaison auszutauschen. Dieses Treffen fand jetzt in Willingen statt, nachdem es zuletzt in Winterberg und Wernigerode abgehalten wurde. Fast 25 Skisprungfachleute weilten im Wald-Hotel bei Bettina und Jörg Virnich, um mit der modernen Tagungstechnik viele Sprünge aus dem Weltcup zu analysieren und ein Urteil über die gegebenen Noten von Kollegen abzugeben. Es ist hoch interessant, hier einmal für ein paar Minuten Mäuschen spielen zu dürfen. Ob Anlauf, Absprung, Flugphase, Landung und Ausfahrt, die Sprungrichter analysieren jede Sequenz eines Sprunges von Anfang bis Ende mit Adleraugen und lassen sich auch durch die kleinen Tricks der Springer wie etwa eine geschummelte Telemarklandung nicht blenden. 

Die Schulung stand unter der Leitung des Kampfrichterobmannes Hubert Stahlhut, der dies schon viele Jahre für den Hessischen Skiverband managt und auch die Einsätze seiner Schützlinge während der Wettkampfserie festlegt. Sein Sohn Erik, selbst ehemaliger Skispringer u.a. auch auf der Willinger Mühlenkopfschanze, steuerte als aktueller Sprungrichter des Internationalen Skiverbandes (FIS) interessante Aspekte bei und führte bei den einzelnen Sprüngen mit Fragen und erklärenden Worten zu den vorliegenden Wertungen durch das Programm. Vater und Sohn Stahlhut sind beide Mitglieder beim Ski-Club Willingen und werten für den renommierten nordhessischen Wintersportverein.

Im Rahmen des Treffens der renommierten Sprungrichter werteten sie das Finale im Skispringen um den Orenbergcup, bei dem 77 junge Skispringerinnen und Skispringer an den Start gingen. Eine Videoanalyse der Sprünge wurde am nächsten Tag als Analyse der eigenen Leistungen zum Abschluss der zweitägigen Konferenz auf Herz und Nieren geprüft. Beim Treffen der Kampfrichter in Willingen dabei waren auch die heimischen Sprungrichter mit u.a. Volkmar Hirsch, gleichzeitig auch Sportwart des SC Willingen, Christoph Bangert, Dirk Bärenfänger, Frank "Rehlein" Leyhe und Thomas Arendt. Die Willinger FIS-Kampfrichterin Angelika Göbel war wegen eines Auslandsaufenthaltes in Südafrika nicht dabei.

Das Foto zeigt die Sprungrichterinnen und Sprungrichter bei ihrem Jahrestreffen in Willingen am Wald-Hotel mit Gastgeberin Bettina Virnich (ganz rechts)

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Text und Foto: Dieter Schütz
 
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