| Viessmann Werksbesichtigung |
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Mit dem FIS-Mann bei Viessmann Eine technisch aufs Modernste eingerichtete und mit Kunstwerken noch aufgewertete Akademie für Kunden und Monteure. Eine Produktionshalle für Wärme- und Klimageräte, die mit ihrer Übersichtlichkeit und Sauberkeit beeindruckt und mit rund einem Kilometer Länge sogar Skirollerrennen statt Gabelstaplerverkehr zuließe. Gian Franco Kasper, als Präsident erster Mann des Skiweltverbandes FIS, war bei seinem Premierenbesuch im Viessmann-Areal in Allendorf (Eder) nicht minder beeindruckt als die Journalisten des Forum Nordicum.
Aus der Förderung für wenige Einzelsportler ist längst eine umfassende Unterstützung in den Wintersportdisziplinen Skilanglauf, Skispringen, Nordische Kombination, Biathlon und Rennrodeln sowie zahlreicher Spitzen- und Nachwuchsathleten mehrerer Länder geworden. „Entweder man macht es richtig oder man lässt die Finger weg“, so Dr. Viessmann. Das Unternehmen werde am umfangreichen Wintersport-Engagement „unbeirrt festhalten“, auch wenn man angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise vor dem Problem stehe, „wo der Rotstift jetzt angesetzt werden muss“. Bei Viessmann wird sehr geschätzt, was die Werbebanner in den Wintersportarenen der Welt und die Präsentationen im Fernsehen bewirken. „Unser Bekanntheitsgrad liegt inzwischen bei 50 bis 80 Prozent“, betonte Stefan Heer, Mitglied des Verwaltungsrates und zudem für das Sportsponsoring zuständig. Und starke Marken, die beim Kunden bekannt sind und denen er vertraut, verkaufen sich nun mal besser. Besonders würdigte Heer den positiven Imagetransfer: Die Sportler und Trainer brächten Werte wie Höchstleistung, Fairness, Verlässlichkeit „überaus sympathisch“ rüber. Was wohl auch daran liegt, dass die Viessmann-Unterstützung seit Jahr und Tag kontinuierlich, dauerhaft und nicht sprunghaft ist, wie Langlauf-Bundestrainer Jochen Behle bestätigte. Er war nicht nur in seiner aktiven Langläuferzeit, sondern ist bis heute eng mit der Firma verbunden. Zu den Geförderten gehören auch die Nachwuchssportler in den Nachbarorten Willingen und Winterberg und seit 2008 der C-Kader des Deutschen Skiverbandes (DSV), „weil das Sportsponsoring für uns auch eine ergänzende soziale Rolle verkörpert“, so Stefan Heer. Viessmann – das ist weit mehr als das Stammwerk Allendorf mit 3600 Beschäftigten. Die Gruppe umfasst 16 Werke in acht Ländern, Vertriebsorganisationen in 37 Ländern und weltweit 120 Verkaufsniederlassungen. Insgesamt gehören rund 8600 Mitarbeiter zur Gruppe, die mit dem Komplettprogramm von Heizsystemen für alle Energieträger, Leistungsklassen und Anwendungsbereiche sowie Klimatechnik einen Umsatz von etwa 1,7 Milliarden Euro erwirtschaften. Als „meist ausgestrahltes Markenzeichen im deutschen Fernseh-Wintersport“ – so auf einer Tafel in der Akademie zu lesen – kann sich Viessmann manch weitaus teurere Werbemaßnahme ersparen. Jürgen Fischer - Forum Nordicum |




Auf mehreren Monitoren in der Akademie lassen sich Viessmann-Referenzobjekte in aller Welt aufrufen – kein Wunder bei einer Exportsteigerung von 10 auf 60 Prozent des Umsatzes seit Anfang der 1990-er Jahre. Diese Internationalität des Familienbetriebes ist nicht zuletzt Auswirkung der Sportförderung, die seinerzeit begann. Dank eines Zufalls, wie Firmenchef Dr. Martin Viessmann bei einem Abendessen mit den FN-Teilnehmern berichtete. „Wir waren damals geschäftlich in Berchtesgaden und bekamen in Königssee Kontakt mit Rodlern und waren überrascht, wie nett diese Leute sind. Da sagten wir uns: Wo es kalt ist, braucht es Heizung, und dann kamen wir schnell zu unserem ersten Engagement.“














