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FIS-Präsident Kaspar machte Skispringerinnen Hoffnung

 

 

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Sarah Lewis & Gian Franco Kaspervon der FIS

© www.sc-willingen.de

FIS-Präsident Kaspar machte Skispringerinnen Hoffnung

Olympische Winterspiele sollen auch in Zukunft Sportarten für Schnee und Eis vorbehalten sein. Wie der Präsident des Internationalen Ski-Verbandes (FIS), Gian Franco Kasper, beim FIS-Tag des Forum Nordicum in Willingen betonte, werden keine Sommer- Hallensportarten in das Programm aufgenommen. So hätten beispielsweise Basketball und Boxen darüber nachgedacht, aus dem Sommer- in das olympische Winterprogramm zu wechseln.

Kasper erklärte, dass das Skispringen der Damen 2014 im russischen Sotschi ins Programm aufgenommen werden könnte. "Wir werden im nächsten Jahr unser Gesuch beim Internationalen Olympischen Komitee erneuern, das Frauen-Skispringen olympisch zu machen", sagte Kasper, der noch einmal betonte, dass nach den Regeln des IOC eine Aufnahme schon in Vancouver nicht möglich war. Ein Prozess um sofortige Aufnahme, der von den Springerinnen angestrengt wurde, soll im Dezember in der letzten IInstanz in Kanada verhandelt werden. Auch in Willingen sind mit Jenna Mohr und Anna Häfele zwei Weltklasseskispringerinnen zu Hause.

Kasper betonte außerdem, dass die derzeitigen Kandidaten für die Olympischen Winterspiele 2018, München, Pyeongchang in Korea und Annecy in Frankreich, sehr gute Bewerber seien. Die Bewerbungsfrist endet am Donnerstag. An diesem Tag wird Dr. Thomas Bach in Willingen erwartet, um u.a. München 2018 zu präsentieren.

Im Olympia-Winter wird die Verteilung der Weltcup-Preisgelder im Skispringen und in der Nordischen Kombination neu geregelt. Der zuständige Renndirektor des Ski-Weltverbandes FIS, Walter Hofer, sagte in Willingen, dass die verfügbaren Finanzmittel breiter gestreut werden, damit mehr Sportler profitieren.

Im Skispringen gilt künftig die Regel, dass pro Weltcup-Punkt 100 Schweizer Franken (66 Euro) verteilt werden. Damit erhalten alle 30 Finalisten Preisgeld. Bisher waren nur die Top Ten berücksichtigt worden. Der Tagessieger eines Weltcups erhält 100 Punkte und 10.000 Franken. Das Gesamt-Preisgeld steigt unwesentlich von 70.000 auf 71.800 Franken. Hofer erläuterte auch das im Sommer-Grand-Prix getestete neue Wertungssystem, das auch im Winter weiter getestet wird. Eine lebhafte Diskussion schloss sich an. Jörg Capol berichtete über die Aktivitäten im Skilanglauf mit der Tour de Ski und das Bemühen, junge Menschen anzulocken. FIS-Generalsekretär Sarah Lewis informierte über aktuelle Entscheidungen der FIS und die Anti-Doping-Aktivitäten.

In der Nordischen Kombination werden pro Weltcup-Punkt 50 Franken verteilt. Berücksichtigt werden in dieser Disziplin allerdings nur die besten 20 Athleten.

 
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