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FIS Ladies-Grand-Prix Oberwiesenthal 20.08.2010 PDF Drucken E-Mail

FIS-Continentalcup der Damen in Oberwiesenthal

Jenna Mohr vom Ski-Club Willingen auf Rang neun

Ergebnisliste_Oberwiesenthal_20.08.10.pdf

SiegerOberwiesenthal200810
© www.ladies-skijumping.com

FIS-Continentalcup der Damen in Oberwiesenthal

Jenna Mohr vom Ski-Club Willingen auf Rang neun

Jaqueline Seifriedsberger aus Österreich hat das erste von zwei FIS-Continetalcup-Skispringen der Damen auf der schwer zu springenden Fichtelbergschanze (HS 106) in Oberwiesenthal gewonnen. Die 19-jährige Österreicherin stand zweimal 96,5 Meter und setze sich damit an die Spitze des Feldes vor der Französin Colin Mattel (94 Meter/98 Meter) und der US-Amerikanerin Sarah Hendrickson (92,5/94,5). Beste Deutsche in der sächsischen Skihochburg war Ulrike Gräßler vom VSC Klingenthal als Achte.

Direkt dahinter landete Jenna Mohr vom Ski-Club Willingen, die den Saison-Auftakt in Bischofsgrün am letzten Wochenende gewonnen hatte. Nach 88 Metern im ersten Wertungsdurchgang lag Mohr nur auf Rang 16. „Da war ich etwas spät beim Absprung, habe aber aus dem Sprung trotzdem noch viel gemacht“, so die Zwischenbilanz der Weitenjägerin. Im Finaldurchgang passte es aber, Mohr setzte einen sauberen Satz auf 93 Meter, der sie noch um sieben Plätze nach vorne brachte. „Das Problem war, dass es im Training hier für mich nicht richtig gut lief, da habe ich mir mal wieder einen Kopf gemacht“, so die ehrgeizige Sportlerin in ihrer Analyse nach dem Wettkampf.

„Morgen beim zweiten Springen in Oberwiesenthal greife ich richtig an“, sagte eine mit der Top Ten-Platzierung sehr zufriedene Jenna Mohr. „Ich fange langsam an, diese Schanze zu lieben.“

Für ihre Vereinskollegin Anna Häfele vom SCW lief es am Fichtelberg nicht nach Wunsch. „Mit der Anlage kommt Anna einfach nicht so gut zurecht, das gibt es“, sprach Mohr auch hier aus Erfahrung. Die Rückenwinde seien auf dieser Schanze einfach „das ganz große Problem“. Wer da die Kante nicht richtig treffe, der habe keine Chance mehr. Zwar reichte es für Häfele zur Teilnahme am Finale, am Ende sprang für die Drittplatzierte von Bischofsgrün aber nur der unbefriedigende 29.Rang heraus. Auch für Anna Häfele bietet sich auf der Fichtelbergschanze am Samstag eine erneute Chance.

Dieter Schütz - Pressechef SCW & Medienkoordinator TelDaFax FIS-Team-Tour

 
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