| Club-News 18.08.2010 |
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Mohr und Häfele in Pöhla nicht am Start Focus liegt auf Doppel COC-Skispringen in Oberwiesenthal Gleich zum Auftakt des Sommer-Grand-Prixs in Bischofsgrün haben die Willinger Skispringerinnen Jenna Mohr als überraschende Siegerin und ihre Vereinskollegin Anna Häfele als Dritte ein dickes Ausrufezeichen gesetzt, nachdem es in der letzten WM-Saison nicht immer nach Wunsch gelaufen war. Nächste Station im Continetalcup (COC) ist am Freitag und Samstag mit einem Doppel-Wettkampf Oberwiesenthal. Die Konkurrenz auf der kleinen Schanze in Pöhla unter der Woche, die nicht zum COC gehört, lassen die beiden Bundespolizistinnen aus. „Da sollen auf jeden Fall die jüngeren Springerinnen des B-Kaders zum Zuge kommen“, so Anna Häfele, die sich bereits in Oberwiesenthal befindet und dem ersten Sprung im offiziellen Training entgegenfiebert. „Ich bin top drauf und will die gute Leistung von Bischofsgrün wiederholen“, berichtet die Schwalefelderin über ihre Ziele in der sächsischen Skihochburg. Da es sich dort aber um eine viel größere 90 Meter-Schanze handele, würden „die Karten ganz neu gemischt.“ Häfele geht davon aus, dass die Abstände wesentlich größer ausfallen als zuletzt. Auch Jenna Mohr ist nach ihrem jüngsten Coup nicht am Start und schont sich für die Auftritte in Oberwiesenthal. Sie befindet sich noch an ihrem Dienstort bei der Bundespolizei in Bad Endorf und wird erst kurzfristig anreisen. Die Weitenjägerin laboriert auch noch an einem Haarriss, den sie sich an der Speiche der Hand zugezogen hat und befindet sich in der Obhut ihrer Physiotherapeuten. „Ich darf die kaputte Hand noch nicht belasten, beim Springen behindert mich das aber nicht weiter“, so Mohr. Ein Sturz sollte allerdings im Moment auf gar keinen Fall passieren. Nach dem auch für die Athletin selbst „etwas überraschenden Sieg“ zum Start der Sommer-Serie sind ihre Erwartungen für die beiden Wettkämpfe in Oberwiesenthal „nicht all zu groß.“ „Ich habe zwar gut trainiert, aber auf 90 Meter-Anlagen habe ich bislang noch nicht so viele Trainingssprünge in der Vorbereitung absolviert“, sagt Mohr. Sie will mit einer „gesunden Portion Selbstvertrauen“ an die Aufgabe herangehen und „einfach locker bleiben.“ Dies sei in ihrer Karriere immer das Erfolgsrezept gewesen. In Oberwiesenthal erwartet Mohr die zuletzt pausierenden Norwegerinnen um die Ausnahmespringern Anette Sagen ganz oben auf dem Siegerpodest. Dieter Schütz - Pressechef SCW & Medienkoordinator TelDaFax FIS-Team-Tour |



















