| FIS Ladies-Grand-Prix Bischofsgrün 14.08.2010 |
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Jenna Mohr gewinnt Auftakt in Bischofsgrün Anna Häfele auf Platz sechs zweite Deutsche Toller Einstand der beiden Willinger Jenna Mohr und Anna Häfele in die internationale Sommersaison. Nach den Plätzen fünf und sechs bei den „Deutschen“ in Oberhof gewann Jenna Mohr (237,7/67m+66,5m) den Auftakt des Sommer-Continentalcups im Frauenskispringen überraschend vor den beiden Amerikanerinnen Abby Hughes (236,7) und Sarah Hendrickson (236,9), ihre Bundestrainer Daniel Vogler konnte mit dem Abschneiden seiner Skispringerinnen insgesamt mehr als zufrieden sein. Der DSV hat auch seine nationale Gruppe an den Start geschickt, sieben Mädchen erreichten die Finalrunde der besten 30, vier kamen unter die Top ten, die 13jährige deutsche Meisterin Anna Rupprecht wurde Zwölfte. Vize-Weltmeisterin Ulrike Grässler aus Klingenthal fiel im zweiten Durchgang von Platz drei auf Platz 21 zurück. Schon im Probedurchgang sprang nur die Amerikanerin Hughes weiter als Jenna Mohr, Häfele folgte auf Platz acht. Noch besser lief es für die beiden von Jörg Pietschmann geformten Talente im ersten Wertungsdurchgang, den Mohr als Zweite und Mohr als Vierte in aussichtsreichen Positionen beendeten. Im Finale der Top 30 behielt Mohr die Nerven und stand am Ende ganz oben auf dem Treppchen. „Ich bin wieder da“, jubelte die Willingerin, nachdem beide Upländerinnen im vergangenen Winter hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Es war der dritte Conticup-Sieg für Mohr nach 2007 an gleicher Stätte und 2009 in Sapporo. Nach dem zweiten Wettbewerb in Bischofsgrün am Sonntag wird am Mittwoch der Ladies Cup in Pöhla fortgesetzt. Am kommenden Wochenende ist Oberwiesenthal Gastgeber für die besten Skispringerinnen der Welt, die 2014 auf die Aufnahme ins olympische Programm hoffen, nachdem 2011/12 der Weltcup eingeführt wird und in Innsbruck bei den ersten Jugend-Winterspielen 2012 die Mädchen schon zugelassen sind. |



Ergebnisliste_Bischofsgruen_14.08.10.pdf
Vereinskameradin Anna Häfele landete mit Weiten von 66 und 65 m und der Note 232,7 auf Platz sechs. Das Fichtelgebirge scheint ein gutes Pflaster für die Willinger Skispringerinnen zu sein, die hier vor Jahren in der Ochsenkopf-Arena schon einen Doppelsieg gelandet hatten. Ihre tolle Frühform schmälert auch die Tatsache nicht, das neben der US-amerikanischen Weltmeisterin Lindsey Van auch die Skandinavierinnen um Anette Sagen im Feld der 63 Springerinnen aus 13 Ländern fehlten.














