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Weltcup-Splitter 22.03.2009 PDF Drucken E-Mail
Weltcup-News Archiv 2009
Schuster: „Weiter Weg bis Olympia“

Schlierenzauer sagte Dankeschön

Kein Rekord für Ammann

DSV-Adler auf Platz vier

Horst Tielmann lobt Stephan Leyhe

Zwei "Willinger" als Erfolgstrainer 
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   Christian Winkler & Werner Schuster
   © www.nilgen.de
Schuster: „Weiter Weg bis Olympia“ 

„Wir haben einige Rückschläge einstecken müssen, sind aber insgesamt ein Stück vorangekommen. Bis zu den Olympischen Winterspielen ist es aber noch ein weiter Weg, auf dem es viel zu tun gibt“, bilanzierte Bundestrainer Werner Schuster den Winter. „Insgesamt hat die Saison unseren Erwartungen entsprochen. Mit viel Engagement wurde viel bewegt. Auch wenn es einige Tiefpunkte gab, hatten wir doch mehr Höhepunkte. Das ist eine gute Plattform für den Olympia-Winter“. 

Schlierenzauer sagte Dankeschön 

Mit Tränen in den Augen stand Gregor Schlierenzauer im Auslauf der Sprungschanzen von Planica. Dafür verantwortlich war aber nicht der fünfte Platz im Abschlussfliegen. "Jetzt kommen die ganzen Emotionen hoch. Es war eine unglaublich erfolgreiche Saison", löste sich beim Tiroler die ganze Anspannung nach einem sensationellen Weltcup-Winter. 13 Saisonsiege, weit über 2000 Punkte, die große Kristallkugel und die kleine im Skiflug-Weltcup, WM-Silber und WM-Gold im Team - mehr kann man in einem Jahr fast nicht gewinnen. "Ich muss mich bei allen bedanken, die in diesem Jahr mit mir gearbeitet haben." 

Kein Rekord für Ammann 

Simon Ammanns  233 Meter, die er  nicht stehen konnte und die ihn bis auf sechs Meter an den Weltrekord heranführten, werden nicht als Schweizer Rekord anerkannt, da Ammann in den Schnee griff. Rekordhalter bleibt Andreas Küttel mit 222 Metern. 

DSV-Adler auf Platz vier 

In der Nationenwertung belegten die DSV-Adler von Bundestrainer Werner Schuster mit 3.134 Punkten Platz vier. Österreich 7.331, Finnland 4.270 und Norwegen 4.175 rangierten vor Martin Schmitt & Co. 

Horst Tielmann lobt Stephan Leyhe 

„Schade, dass wir abbrechen und neu starten mussten. Mit 125 m war Stephan Leyhe im zweiten Wettbewerb am Sonntag gut dabei“, lobte FIS-Koordinator Horst Tielmann den Schwalefelder bei seinem Continentalcup-Debüt am Ende des Winters beim Finale in Kuusamo. „Was ihm noch fehlt ist die Wettkampfhärte. Aber die erlangt er noch.“  In der Continentalcup-Gesamtwertung rangiert Leyhe auf Platz 148, sammelte aber auch wichtige FIS-Punkte für die Weltrangliste.

Zwei „Willinger“ als Erfolgstrainer 

2004 Rene Sommerfeld, 2005 Axel Teichmann, 2006 und 2007 Tobias Angerer, 2008 der Tscheche Lukas Bauer vor Sommerfeldt, 2009 der Schweizer Dario Cologna: Norwegens erfolgsverwöhnte Skilangläufer um Weltmeister Petter Northug stehen in Sachen Weltcup-Gesamtsieg weiter in der Warteschleife. Dank Bundestrainer Jochen Behle und neuerdings auch Markus Cramer.

Im Mai 2007 wurde der damals 44jährige, bis dahin als C-Kader-Trainer des Deutschen Ski-Verbandes für den Nachwuchs zuständig und Stützpunkttrainer in Winterberg/Willingen ,  zum neuen Cheftrainer des Langlaufbereichs in der Schweiz ernannt. Cramer, Mitglied im Ski-Club Willingen, war bereits von 1995 bis 2002 als Damentrainer für die Eidgenossen tätig. Er ist seit über 20 Jahren als Trainer im Langlaufbereich tätig. Der Diplomtrainer begann seine Karriere Mitte der 80er-Jahre beim Hessischen Skiverband und stieß 1988 zum Deutschen Skiverband, wo er verschiedene Trainerfunktionen inne hatte. 1995, nach einem erneuten Abstecher zum Hessischen Skiverband, wechselte er zum Schweizerischen Skiverband. In seiner siebenjährigen Amtszeit kümmerte er sich unter anderem um das Weltcup-Team der Damen , das die Bronzemedaille in der Staffel bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City gewann. "Ich freue mich auf die Rückkehr in die Schweiz“, sagte er damals und begründete dies mit seiner großen Erfahrung im Umgang mit jüngeren Athleten. "Die Schweiz verfügt über ein großes Potential. Dies auszuschöpfen wird die Herausforderung der nächsten Jahre sein." 

Inzwischen stehen Behle und Cramer gemeinsam an der Strecke und gelten als erfolgreiche Schwergewichts in der Trainerszene. Längst hat man auch im Ausland ein Auge auf ihre Arbeit und Erfolge geworfen. Am Rande des Weltcup-Finales in Falun wurde bekannt, dass Swiss-Ski, der Schweizer Ski-Verband,  aller Voraussicht nach das Trainer-Trio im Langlauf erhalten bleibt. Markus Cramer, Trond Nystad, der Ehemann von Claudia Nystad,  und Frederik Aukland bekunden dem Vernehmen nach die Absicht, ihre Tätigkeit ein weiteres Jahr auszuüben. Aukland soll insbesondere vom norwegischen Verband heftig umworben worden sein.

 

 
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