| FIS Weltcup Skispringen Oslo 14.03.2010 |
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DSV-Skispringer beim Ammann-Sieg abgeschlagen Schwarzer Sonntag für die deutschen Skispringer: Beim Weltcup-Finale auf der neuen Holmenkollen-Schanze in Oslo stürzten sie böse ab und blicken nun mit Sorge auf die Skiflug-Weltmeisterschaften am kommenden Wochenende in Planica. Nur drei Wochen nach der Silbermedaille im olympischen Team-Wettbewerb kam kein DSV-Springer beim erneuten Sieg des Schweizers Simon Ammann ins Finale der besten 30. «So ist der Sport. Vor drei Wochen haben wir uns noch in den Armen gelegen und nun stehen wir mit leeren Händen da. Im Hinblick auf die WM dürfen wir jetzt aber nicht durchdrehen. Vielleicht war es ganz gut, mal einen auf den Deckel zu bekommen», resümierte Michael Uhrmann, der als 41. weit am selbstgesteckten Ziel Top Ten vorbeigesegelt war. Zwar erwischte es auch andere etablierte Springer, doch das kollektive Aus für die DSV-Athleten kam in dieser Form doch überraschend. «Es war ein enttäuschender Tag», meinte Bundestrainer Werner Schuster. So wie er konnte sich niemand erinnern, wann letztmalig kein deutscher Springer den Finaldurchgang erlebte. Dass sich Klasse auch unter den schwierigen Bedingungen durchsetzte, bewiesen erneut Weltcup-Gesamtsieger Ammann und Adam Malysz. Wie bei Olympia triumphierte der Schweizer mit 267,7 Punkten vor dem Polen Malysz (258,7). Dritter wurde Vierschanzen-Tournee-Sieger Andreas Kofler (Österreich/251,5), der im ersten Durchgang mit 139,5 Metern einen Schanzenrekord markiert hatte. In der Ruhe der nächsten Tage sieht auch Schuster die einzige Möglichkeit, seine Schützlinge wieder hinzubekommen. «Wir brauchen jetzt unbedingt eine Pause. Wir werden schnell die Sachen packen und dann im gewohnten Umfeld mental auftanken», beschwor der Coach die Kraft der häuslichen Umgebung. Immerhin ist auch in Planica eine Team-Medaille das große Ziel. |



Ergebnisse Oslo 14.03.2010 














