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Weltcup-Splitter 09.03.2010 PDF Drucken E-Mail

Auch Norweger mit neuer Bindung

Schlierenzauer gibt nicht auf

Schoft siegte zwei Mal im FIS-Cup

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© www.berkutschi.com

Auch Norweger mit neuer Bindung

Die norwegischen Skispringer gehen ab sofort mit der "Wunderbindung" des Schweizer Doppel-Olympiasiegers Simon Ammann auf den Bakken. Das bestätigte Teamchef Mika Kojonkoski. Das Bindungssystem soll den zuletzt schwachen Springern aus Norwegen zu besseren Resultaten verhelfen. Ammann hatte bei den Winterspielen in Vancouver eine weiterentwickelte Bindung verwendet und die Springen von der Normal- und Großschanze gewonnen. Mit seinen Erfolgen löste Ammann, der schon 2002 bei den Winterspielen in Salt Lake City zweimal Gold gewonnen hatte, in Kanada einen Streit über die Bindungs-Innovation aus. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) dachte sogar über einen offiziellen Protest nach. Nach einer Überprüfung erklärte der Internationale Ski-Verband FIS, dass die Bindung regelkonform sei. Der ÖSV verzichtete auf einen Einspruch. Uch die Österreicher haben inzwischen die Bindung ausprobiert und in Lahti gesprungen.

Schlierenzauer gibt nicht auf

Wermutstropfen für Gregor Schlierenzauer, der in Lahti wegen einer Erkältung ohne Trainingssprünge an den Start gegangen war: Er verlor im Gesamtweltcup weiter Terrain auf Leader Ammann und liegt vor den drei letzten Saisonbewerben nun 107 Punkte hinter dem Schweizer. „Mit nur einem Trainingssprung und gehandicapt durch die Erkältung war es nicht sehr leicht. Unter diesen Umständen bin ich mit dem vierten Rang sehr zufrieden. Obwohl der Rückstand auf Simon jetzt schon recht groß ist, werde ich kämpfen solange eine Chance besteht. Gesundheitlich geht es von Tag zu Tag besser, da muss ich jetzt einfach durch,“ erklärte „Schlieri“.

Schoft siegte zwei Mal im FIS-Cup

Auch der FIS-Cup traf sich an diesem Wochenende zum Saisonfinale. Gesprungen wurde im französischen Courchevel. Die Siege gingen dabei an beiden Tagen an Felix Schoft aus Garmisch-Partenkirchen. Beim ersten Bewerb überzeugte er mit Weiten von 96,5 und 100 Metern. Dahinter reihten sich die Österreicher Arthur Pauli (98 und 93m) und Stefan Hayböck (96,5 und 95,5 m) ein. Für einen Rang unter die besten Zehn reichte es im deutschen Team auch für Marinus Kraus (4.), Daniel Wenig (7.) und Pius Paschke (8.). Am Sonntag reichten Schoft dann Weiten auf 93,5 und 96 Meter für den Sieg. zweiter wurde, wie bereits gestern, mit Stefan Hayböck (93 und 95,5 m) ein Österreicher. Über Rang drei konnte sich Marinus Kraus (93 und 94,5m). Ein Top Ten Ergebnis sprang auch für Pius Paschke (6.), Daniel Wenig (10.) heraus. Der Sieg in der Gesamtwertung ergatterte sich Felix Brodauf mit 862 Punkten vor Nico Hermann (846 Punkte) und Jörg Ritzerfeld (626 Punkte). Für Brodauf ist es nach 2008/2009 sein zweiter Gesamtsieg.

 
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