| Weltcup-Splitter 08.03.2010 |
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Schmitt hat kein Feingefühl mehr Martin Schmitt war nach seinem Hüpfer auf 110,5 Meter restlos bedient: "Ich habe ein größeres Problem, das schaut momentan nicht gut aus. Mein Feingefühl ist gestört, ich finde meinen Sprung nicht mehr." Das war im Teamspringen schon am Vortag zu spüren gewesen, als der Vizeweltmeister nach einer ganz schwachen Vorstellung wie schon bei Olympia nur von seinen Teamkollegen aufs Podest gerettet wurde. Dabei war Lahti einmal die Lieblingsschanze des Schwarzwald-Adlers. Schuster will Platz zwei im Nationencup Chefcoach Werner Schuster hat in den letzten Weltcups und bei der Skiflug-WM jetzt nur noch zwei Ziele: "Wir wollen im Nationen-Cup Norwegen von Platz zwei verdrängen und bei der Skiflug-WM eine Teammedaille holen." Für die DSV-Springer war es der dritte Podiumsplatz im vierten Mannschafts- Weltcup dieser Saison. «Das ist eine klare Steigerung gegenüber dem Vorjahr», stellte Schuster zufrieden fest. Neben Silber in Vancouver sprang schließlich auch ein Sieg in Willingen heraus. 13. Saisonsiege für Iraschko Daniela Iraschko war die überragende Skispringerin des Winters. Die Österreicherin, die 13 der 18 Saisonspringen für sich entschied, gewann mit 1644 Punkten überlegen die Gesamtwertung des Continentalcups vor Ulrike Gräßler aus Klingenthal, die der Mal gewinnen konnte. Sie hatte am Ende trotz eines starken Winters 337 Zähler Rückstand auf die vier Jahre ältere Iraschko, die zudem viermal Zweite war. Gräßler stand bei den letzten acht Springen auf dem Podium. Platz drei in der Gesamtwertung ging an Titelverteidigerin Anette Sagen aus Norwegen (1152 Punkte). Die beiden Willingerinnen Jenna Mohr und Anna Häfele landeten nicht unter den Top 20. Iraschko steht bei Wacker Innsbruck im Tor Bei den Frauen Springen in Zakopane waren jeweils unter den ersten zehn Damen acht Nationen vertreten. In der COC-Gesamtwertung haben 69 Athletinnen Punkte geholt. Iraschko: "Und wenn ich mir den Bob-Bewerb in Vancouver angeschaut habe, war die Dichte auch nicht größer." 38 Damen fuhren in 19 Schlitten. Daniela Iraschko sorgte am 29. Januar 2003 auf dem Kulm für einen Meilenstein, segelte als erste Frau auf 200 Meter. "Das war mein persönlicher Höhepunkt. Es war ein wahnsinniges Gefühl." "Zumindest nächstes Jahr mache ich noch weiter, die WM in Oslo wird super." Aber die Zukunft ist noch ungewiss. "Denn solange wir nicht olympisch sind, haben wir auch keine Chance auf soziale Sicherheit. Wir bekommen keinen Platz im Heer oder bei der Polizei." Die Dame aus Eisenerz, die in Innsbruck lebt, widmet sich ihrem Studium. Und ihren sportlichen Leidenschaften: dem Skispringen - und dem Fußball. Sie ist Torfrau bei der Bundesligamannschaft von Wacker Innsbruck. "Aber jetzt lege ich erst einmal drei Tage die Beine hoch.“ Unterberger schon Gesamtsieger David Unterberger aus Österreich steht bereits vor dem Saisonfinale im finnischen Kuusamo als Gesamtsieger im Continentalcup fest. Die österreichischen Skispringer dominieren diesen Wettbewerb, in dem auch Stephan Leyhe am Saisonende Fuß fassen konnte und sich für den kommenden Winter weiter empfohlen hat. |


















