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Weltcup-Splitter 07.03.2010 PDF Drucken E-Mail

Platz 27: Leyhe punktete am Holmenkollen

Mohr krank – Häfele beim Finale 16 und 13

Hennecke hofft auf Weltcup-Start

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© www.sc-willingen.de

Platz 27: Leyhe punktete am Holmenkollen

Willingens großes Skisprung-Talent Stephan Leyhe (18) hat auf der neuen Holmenkollen-Schanze in Oslo eine gute Visitenkarte hinterlassen. Nach Platz 42 am Samstag mit 116 m kam der Schwalefelder am Sonntag auf dem heiligen Berg mit einem 125-Meter-Satz im ersten Durchgang als einer von fünf DSV-Adlern auf Platz 20 ins Finale der besten 30. Dort fiel er nach schwächeren 113 m am Ende mit 218,4 Punkten Platz 27 zurück. Der Gymnasiast punktete dennoch erneut im Continentalcup, der 2. Liga der Skispringer, und rechtfertige das Vertrauen von B-Kader-Trainer Stefan Horngacher.

Während Norwegens Medien weiter den Skandal um die offizielle Eröffnung die neuen Großschanze für die Nordische Ski-WM 2011 im Mekka des nordischen Skisports aufarbeiten – Björn-Einar Romören war vor der eigentlich vorgesehenen Anette Sagen übe den Bakken gegangen – bestätigte der Silbermedaillengewinner der Junioren-WM in Hinterzarten mit dem Team erneut seine starke Form. Hatte ihn am ersten Tag die Atmosphäre in Oslo noch beeindruckt und musste er im Finale zuschauen, so fand er am Sonntag seine Form und ließ einige erfahrene Weltcup-Springer hinter sich. „Er ist in der Weltklasse angekommen“, freute sich zu Hause auch sein Stützpunkttrainer Heinz Koch.

„Ein tolles Erlebnis“, gestand Leyhe ein, der damit vor den deutschen Assen Martin Schmitt, Michael Neumayer, Pascal Bodmer, Andreas Wank und Michael Uhrmann die neue Schanze etstete. Die Schützlinge von Bundestrainer Werner Schuster kommen erst zum Weltcup-Finale an den traditionsreichen Holmenkollen, der sehr kostenintensiv und aufwendig für die WM 2011 modernisiert worden ist.

Die Gesamtwertung des Continentalcups dominieren weiter die Österreicher, die an beiden Tagen mitdem Spitzenreiter David Unterberger auch den Sieger stellten und mit mehreren Springern die Rangliste nach 24 Konkurrenzen anführen. Bester Deutscher war Richard Freitag aus Aue auf Platz neun.

Mohr krank – Häfele beim Finale 16 und 13

Die bereits als Gesamtsiegerin feststehende Österreicherin Daniela Iraschko (257,5) hat auch die beiden letzten Continentalcup-Skispringen der Frauen in Zakopane jeweils vor Vize-Weltmeisterin Ulrike Gräßler(230,0) aus Klingenthal gewonnen. Die Abonnementsiegerin, die beim Skifliegen als erste Frau die 200-Meter-Marke übertroffen hatte, dominierte den Winter wie noch nie zuvor. Die Gesamt-Zweite Gräßler stand in Polen zum siebten und achten Mal in Folge auf dem Podest.

Während Jenna Mohr mit einer Grippe krankgeschrieben in Willingen geblieben war, startete ihre Vereinskameradin Anna Häfele (181,0) beim Finale und kam auf die Plätze 16 und 13. Beide Willingerinnen konnten in diesem Winter nicht an die Leistungen des Vorjahres anknüpfen, wollen aber ab Mai nach Urlaub und Schule bei der Bundespolizei in Bad Endorf wieder angreifen und ihre Plätze im Nationalteam von Bundestrainer Daniel Vogler behaupten.

Hennecke hofft auf Weltcup-Start

Die frühere Junioren-Weltmeisterin Carolin Hennecke ist bei den Biathlon-Europameisterschaften im estischen Otepää erstmals ohne Medaille geblieben, darf aber zumS aisonabschluss noch auf einen Weltcup-Start hoffen. Nach Platz acht im Einzelrennen war die Stormbrucherin nicht für die siegreiche Damen-Staffel nominiert worden. Im Sprint und im abschließenden Verfolgungsrennen belegte sie jeweils die Plätze 14. Dagegen konnte sich ihre Freundin Kathrin Hitzer noch von Platz zehn auf Rang zwei vorarbeiten und hinter Vita Semerenko aus der Ukraine noch Silber gewinnen. Bronze ging zum Abschluss an die Russin Ekatarina Schumilobva.

Hennecke war im abschließenden Verfolgungsrennen die zweitbeste Deutsche, verspielte aber eine bessere Platzierung erneut am Schießstand, wo sie sich insgesamt wieder fünf Fahrkarten leistete. Läuferisch gehört das Aushängeschild des Ski-Clubs Willingen auch am Saisonende noch zu den stärksten Skijägerinnen. „Etwas mehr hatte ich mir schon ausgerechnet, auch in der Staffel wäre ich natürlich gerne gelaufen“, bekannte sie am Ende der nicht gerade optimal für sie verlaufenen Titelkämpfe.

 
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