| FIS Weltcup-Skispringen Lathi 06.03.2010 |
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Die deutschen Skispringer haben bei der windigen Olympia-Revanche in Lahti Platz drei belegt Zwei Wochen nach der Silbermedaille von Vancouver rettete Michael Neumayer mit einem starken Flug auf 124 Metern den Podestplatz. Danach wurde das Teamspringen vor 20.000 Fans wegen zu starker Winde nach dem ersten Durchgang abgebrochen. "Das war ein guter Wettkampf von uns, auch wenn ich nicht mehr daran geglaubt habe, dass wir es aufs Podest schaffen", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Neumayer war nach dem fast zwei Stunden langen Durchgang mit zahllosen Unterbrechungen bei eisigen minus 9 Grad einfach glücklich: "Ich hatte guten Wind und habe ihn genutzt. Das war zwar kein regulärer Wettkampf, aber egal." Michael Uhrmann), Martin Schmitt, Andreas Wank undNeumayer kamen auf 457,7 Punkte und fingen damit die viertplatzierten Polen noch mit 1,3 Zählern Vorsprung ab. Norwegen siegte mit 486,6 Zählern überraschend vor Olympiasieger Österreich (483,6). Im deutschen Team zeigte allerdings neben Neumayer nur Andreas Wank eine starke Leistung. Uhrmann meinte nach seinem Sprung: "Ich war schon motiviert, aber ich bin richtig runtergefallen. Das war nicht so gut." Auch Martin Schmitt schwächelte bei seinem Hüpfer auf 106 Meter wie schon bei Olympia: "Mir fehlt momentan das Vertrauen, da ist es bei solch nicht so einfachen Bedingungen doppelt schwer. Die Qualität meiner Sprünge ist nicht ganz so hoch." Die österreichischen Flieger hatten erstmals die umstrittene "Wunder-Bindung" des Schweizers Simon Ammann im Einsatz, gegen die sie bei den Winterspielen noch vehement opponiert hatten. Das deutsche Team verzichtete dagegen darauf. "Mir ist die Sicherheit meiner Sportler wichtig. Man kann nicht einfach hergehen und springt mit der Bindung zehn Meter weiter. Da haben wir noch andere Baustellen", sagte Schuster. |



Ergebnisse Team Lahti 06.03.2010 














