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Weltcup-Splitter 06.03.2010 PDF Drucken E-Mail

Hennecke bei EM auf Platz 14

Anna Häfele auf Platz 16

Leyhe am Holmenkollen 116 m weit

Behle allein zu Hause

Neues Sponsorenkonzept in Finnland

Buhmann Romören

Ammann schon 2002 mit neuer Bindung

AmmannSFischer

© www.sc-willingen.de
Hennecke bei EM auf Platz 14

Biathlet Daniel Böhm vom SC Buntenbock hat am Samstag den Sprintwettkampf über zehn Kilometer bei den Europameisterschaften in Otepää gewonnen. Der 23-Jährige verwies in 26:29,4 Minuten einschließlich einer Strafrunde den Russen Alexej Wolkow (+19,1 Sekunden) sowie den Norweger Ronny Hafsas, der nach drei Schießfehlern 27,3 Sekunden länger benötigte, auf die Plätze. Ebenfalls eine gute Ausgangsposition für das Verfolgungsrennen am Sonntag haben der Frankenhainer Erik Lesser als Sechster (+ 36,8) und Simon Schempp (Uhingen) mit 39,9 Sekunden Rückstand auf Position sieben. Dagegen vergaben die deutschen Frauen in Estland beim Sieg der Ukrainerin Vali Semerenko durch zu viele Fehlschüsse vordere Plätze. Als beste der vier deutschen Starterinnen landete Katrin Hitzer (Gosheim) auf der 7,5 Kilometer langen Strecke mit drei Strafrunden auf dem zehnten Platz. Die Willingerin Carolin Hennecke, die nach ihrem achten Platz im Einzelrennen keinen Startplatz in der siegreichen deutschen Staffel erhalten hatte, kam auf Platz 14 nach zwei Schießfehlern ins Ziel.

Anna Häfele auf Platz 16

Skisprung-Vizeweltmeisterin Ulrike Gräßler ist beim vorletzten Kontinentalwettbewerb in Zakopane auf Platz zwei und damit zum siebten Mal in Folge auf dem Podest gelandet. Die 22-Jährige aus Klingenthal musste sich mit 230,0 Punkten nur Abonnement-Siegerin Daniela Iraschko (248,5 Punkte) beugen. Die Österreicherin steht nach dem 12. Sieg im 17. Springen mit 1544 Punkten auch als Siegerin der Gesamtwertung fest. Gräßler hat mit 1227 Zählern Platz zwei sicher. Melanie Faisst (Baiersbronn) belegte in Zakopane Platz sieben. Die Willingerin Anna Häfele belegte mit 80 und 78,5 m Platz 16, ihre Vereinskameradin Jenna Mohr war nicht mehr am Start.

Leyhe am Holmenkollen 116 m weit

Stephan Leyhe ist am Holmenkollen im ersten von zwei Continentalcup-Skispringen auf der neuenGroßschanzein Oslo auf 116 m gekommen, hat aber damit das Finale der besten 30 nicht erreichen können.- Es gewann der Österreicher David Unterberger vor Richard Freitag aus Aue, für dender 18jährige Schwalefelder Leyhe bei der Junioren-WM in Hinterzarten ins Team gerückt war und Silber in der Mannschaft gewonnen hatte. In Oslo finden 2011 die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften statt.

Behle allein zu Hause

Jochen Behle allein zu Hause: der Schwalefelder verzichtete am Wochenende auf die Reise nach Lahti und überließ seinem Co-Trainer Cuno Schreyl dort die Betreuung der Mannschaft. Der Bundes-Behle saß am Schreibtisch, um das Saisonfinale vorzubereiten und den Olympiawinter auszuwerten. Mit fünf Medaillen für Sachenbacher-Stehle, Angerer, Teichmann & Co. gehörte er in Vancouver zu den erfolgreichsten deutschen Chef-Trainern bei den Olympischen Winterspielen.

Neues Sponsorenkonzept in Finnland

Finnlands nach den Doping-Affären der vergangenen Jahre finanziell arg gebeutelter Ski-Verband stellte am Rande der Skispiele in Lahti ein neues Sponsorenkonzept vor, das den nordischen Skisportlern des Landes wieder Auftrieb geben soll. So soll der erfolgreiche Kombinierer Samppa Lajunen als Manager die Kombinierer und Skispringer wieder zu neuen Höhen führen und die entsprechenden finanziellen Mittel reinholen, mit denen die Cheftrainer dann schon bei der Nordischen Ski-WM 2011 in Oslo Aufwind verspüren sollen. Lahti bewirbt sich 2015 um die WM in Konkurrenz u.a. mit Oberstdorf.

Buhmann Romören

Björn-Einar Romören ist der große Buhmann in Norwegen. Obwohl er in einer Internet-Abstimmung hinter Anette Sagen nur Platz zwei belegt hatte, absolvierte er den ersten Sprung auf der neuen Schanze in Oslo. Feministinnen und andere Gruppen laufen Sturm gegen ihn. Romören durfte in Lahti nicht springen. Ob er am Wochenende in Oslo dabei ist, erscheint fraglich.

Ammann schon 2002 mit neuer Bindung

Die Österreicher haben in Lahti die neue, in Finnland entwickelte Bindung gesprungen, mit der Simon Ammann in Vancouver zwei Goldmedaillen gewonnen hatte. In Lahti verriet er, dass e schon 2002 bei seinen beiden Olympiaseigen in Salt Lake City damit gesprungen war und das Produkt bis Vancouver weiter entwickelt hatte.

 
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