Trotz des dichten Termins vor den Olympischen Winterspielen in Vancouver und dem Fehlen einiger Stars: „Willingen lebt wie eh und je“, lobt Walter Hofer, Skisprung-Direktor des Internationalen Ski-Verbandes, das Weltcup-Wochenende im Upland in einem hna-Interview. Und er nennt im Interview schon den Termin für 2011. Das letzte Januar-Wochenende. Letzter deutscher Teamsieg 2005 in Willingen
Der letzte Sieg eines deutschen Teams im Weltcup mit Maximilian Mechler, Michael Uhrmann, Alexander Herr und Georg Späth datiert vom 8. Januar 2005 in Willingen. Österreich (Andreas Widhölzl, Wolfgang Loitzl, Thomas Morgenstern, Martin Höllwarth) belegte damals mit 429,6 Punkten hinter Finnland (466,9) den dritten Rang. Wegen der wechselnden Windbedingungen wurde der Bewerb nur über einen Durchgang geführt. Der Deutsche Herr zog sich bei einem Sturz nach einem 148,0-m-Flug eine Knieverletzung (Verdacht auf Kreuzbandriss) zu.
Die Feuerwehr rückte an
Brand beim Weltcup: Ein Heizlüfter hat am Samstagnachmittag die Plane im Eingangsbereich des Festzeltes entzündet. Der Heizlüfter habe zu dicht an der Zeltplane gestanden, die sich dadurch gegen 17 Uhr entzündet habe, sagte Polizeisprecher Volker König. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die Willinger Feuerwehr. Der Brand habe sich nicht ausgebreitet und sei schnell gelöscht worden, sagte König weiter. Es sei bei geringem Sachschaden geblieben. Im Zelt sei durch den Zwischenfall auch keine Panik ausgebrochen. Aus polizeilicher Sicht sei der Tag am Mühlenkopf "sehr ruhig" gewesen, sagte der Polizeisprecher. Es sei zu keinerlei berichtenswerten Ereignissen gekommen, hieß es auf Anfrage.
Iraschko siegt - Mohr und Häfele auf 13 und 22
Daniela Iraschko konnte ihre Siegesserie im Continentalcup fortsetzen. Die Österreicherin gewann den ersten Wettkampf im slowenischen Ljubno mit Sprüngen auf 115 m und 114.5 m und 229.5 Punkten und feierte ihren vierten Sieg in Folge. Ulrike Graessler aus Deutschland wurde mit 228,0 Punkten Zweite, die Norwegerin Anette Sagen landete mit 223,5 Punkten auf dem dritten Rang. Die beiden Willingerinnen Jenna Mohr (194,5) und Anna Häfele (172,5) belegten die Plätze 13 und 22.
"Free Willi" schlief im Subaru
Weil die Tür des Kassenhäuschens der Standseilbahn nicht zu schließen war, versperrte Frank Wilke mit seinem Subaru den Eingang und schlief bis zum frühen Morgen in dem Fahrzeug. Erst als der Techniker zum reparieren kam, verließ er sein Nachtlager und fuhr zum Duschen nach Hause.