Strahlender Sonnenschein über der Mühlenkopfschanze
Bilderbuch-Wetter an der Willinger Mühlenkopfschanze: die Bedingungen für das Einzelspringen beim Finale der TelDaFax FIS-Team-Tour sind bei strahlendem Sonnenschein optimal. "Tadellos", urteilt Weltcup-Direktor Walter Hofer über den Zustand der größten Großschanze der Welt und erwartet tolle Leistungen von Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Anders Jacobsen oder Martin Schmitt.
Die Straßen sind frei, die Parkplätze geräumt, die ersten Skisprung-Fans pilgerten bereits am frühen Morgen in Richtung Skistadion. Die vielen "Free Willis" sind im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.
"Heile, heile Gänschen", "Heidi" oder "Kaiserwalzer"
hr3 und DJ Frank Seidel sorgen an der Willinger Mühlenkopfschanze wieder für die unvergleichliche Stimmung. Die deutschen "Adler" um Martin Schmitt werden mit einer schmissigen Fanfrae angekündigt, dür die ÖSV-Adler ertönt der "Kaiserswalzer", für die Eussen "Kasatschok" und für die Schweizer "Heidi". Als der junge Slowake Tepes im Training stürzte und sein Ski gebrochen war, tröstete "Heile, heile, Gänschen" den talentierten Springer über sein Pech hinweg. Die Schanzensprecher Uwe Becker und Gunnar Puk liefern dem Publikum die notwendigen Fachinformationen über die 67 Skispringer aus 15 Ländern und das Wettkampf-Reglement.
"Schlieri" und Kofler fuhren Quad
Österreichs Skisprung-Held Gregor Schlierenzauer und Vierschanzentournee-Sieger Andreas Kofler suchten am Freitag Abwechslung beim Quad-Fahren. Fahrdienstchef Uwe Donath-Görlich stellte den ÖSV-Adler die "Upland-Quads" zu einem "Ausritt" vom Springerlager in Richtung "Große Grube" und zurück zur Verfügung. Auch der aus dem Sauerland stammende Co-Trainer Mark Nölke hatte sich auch schon vier Rädern versucht. Er ist bereits mit Hilfe des Fahrdienst über Köln in Richtung Vancouver aufgebrochen.
Leyhe und die McDonald´s-Tüte Vor rund 200 Gästen beim Weltcup-Empfang des Ski-Clubs und der Gemeinde Willingen im Cafe-Restaurant Aufwind lüftete Stephan Leyhe das Geheimnis seines Erfolges. Der 18-jährige Schüler erzählte die Geschichte, wie er als sechsjähriger Knirps zum Skispringen kam. Es war ein Wettkampf auf der Orenbergschanze, als Volker Leyhe seinem Sohn den Zahn lang machte: „Wenn du jetzt springst, dann gibt es bei McDonald’s eine Junior-Tüte“, erinnerte sich Stephan – und hatte die Lacher auf seiner Seite: „Na, und dann bin ich eben gesprungen.“