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Forum Nordicum - Gregor Schlierenzauer PDF Drucken E-Mail

Weltcupsieger Gregor Schlierenzauer als Gast beim Fischer-Abend

Im Jet nach Willingen: “Schlieri“ hat wieder Lunte gerochen

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© Karsten Rabas/FC Schalke 04

Im Jet nach Willingen: “Schlieri“ hat wieder Lunte gerochen

Er hat sich in Zakopane im Sommer-Grand-Prix wieder zurückgemeldet und wieder Lunte gerochen: Gregor Schlierenzauer konnte die die Gesamtwertung nicht mehr gewinnen, setzte aber beim Finale in Klingenthal seine imponierende Serie eindrucksvoll fort. Denn in der Vogtland-Arena ist er weiter noch unbesiegt. Alle Springen, zu denen er dort angetreten ist, hat er gewinnen können.

Zum 30. Forum Nordicum vom 12. bis 15. Oktober fliegt der Überflieger der Skispringer via Paderborn mit dem Red-Bull-Jet, seinen Eltern, Onkel und Manager Markus Prock, der als Rennrodler zwei Mal Weltmeister war und drei olympische Medaillen gewann, bei Olympia aber an Schorsch Hackl nicht vorbei kam, ins Waldecker Upland ein, um dort von den europäischen Fachjournalisten als Skikönig des vergangenen Winters geehrt zu werden.

„Ich weiß jetzt, dass ich seit der Verletzung gut gearbeitet habe. Wenn man es nüchtern analysiert, fehlen mir die Sprünge, um das richtige Feingefühl zu haben. Durch die Verletzung, den Schulabschluss und auch das Auslassen der ersten vier Wettkämpfe im Sommer. Dazu bin ich kraftmäßig noch nicht auf dem Level, auf dem ich letzte Saison war“, sagt der Schwarm aller Skisprung-Fans trotz des Erfolges im Vogtland völlig nüchtern.

Der neuen Windregel im Skispringen, die die FIS weiter testen will, steht er allerdings skeptisch gegenüber. „Dafür braucht man einen Doktortitel! Ich bin mir nicht sicher, ob diese Regel günstig für den Sport ist. Wenn der Weiteste nicht mehr gewinnt, dann fehlt mir die Transparenz für den Zuschauer. Wenn, muss es mit einer guten Statistik aufbereitetet werden, damit der Zuschauer es auch versteht“, fordert der „Skikönig“, der diese Auszeichnung in Willingen beim Fischer-Abend in Empfang nehmen wird.

Skispringen ist eine Freiluftsportart. Ein Stabhochspringer, der von kleinerer Statur als seine Konkurrenten ist, bekommt doch auch keine Punkte gutgeschrieben, obwohl die Körpergröße ein Nachteil für ihn ist, heizt er die Diskussion mit den Journalisten und Funktionären schon im Vorfeld an.

 
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